Geriatrisches Basisassessment

Die Diagnostik in der Geriatrie (Medizin des älteren Menschen) erfasst neben den bestehenden medizinischen Problemen auch die sozialen Umstände eines Patienten. So kann ein Knochenbruch einer 90-jährigen Patientin, die keine kognitiven Einschränkungen aufweist und in ihrer Familie Unterstützung im Alltag erfährt, unproblematisch ausheilen, während der gleiche Knochenbruch bei einer alleinstehenden 78-Jährigen die Betreuung in einem Pflegeheim bedeuten kann. Daher kommt einer umfassenden Einschätzung des Patienten, dem sog. geriatrischem Basisassessment, eine besondere Bedeutung zu.

Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität und funktioneller Fähigkeiten zu verbessern und bei Bedarf präventiv entsprechende Maßnahmen frühzeitig einzuleiten.

Wann sollte ich am geriatrischen Basisassessment teilnehmen?

Patienten ab dem 70. Lebensjahr mit alterstypischen Erkrankungen wie beispielsweise Schwindel mit Fallneigung, Gleichgewichtsproblemen oder chronischen Schmerzen werden in unser Programm aufgenommen und sollten am geriatrischen Basisassesment teilnehmen.

Wie wird das geriatrische Basisassessment durchgeführt?

Wir führen alle 6 Monate eine Einschätzung der Fähigkeiten zur selbstständigen Bewältigung des täglichen Lebens mit Hilfe eines Fragebogens sowie ein Mobilitätstest zur Abschätzung des Sturzrisikos durch. Wir überprüfen Ihren Medikamentenplan, Impfstatus und schauen, ob Hilfsmittel benötigt werden

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