Infusionstherapie

Was ist die Infusionstherapie? Für wen ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Wann ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Welche Infusionstherapie ist die richtige für mich? Unsere Infusionstherapien VITAMIN C – Für Vitalität und Wohlbefinden Aminosäure-Infusionen Wie läuft die Behandlung ab? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Infusionstherapie? Was ist die Infusionstherapie? Als Infusionstherapie bezeichnet man eine medizinische Methode, bei der Flüssigkeiten kontrolliert über einen venösen Zugang in den Blutkreislauf gegeben werden. In unserem Fall handelt es sich dabei meist um eine isotonische Kochsalzlösung, die wir entweder mit Vitamin C, oder mit ausgewählten Aminosäuren und Elektrolyten anreichern. Unser ganzheitlicher Ansatz kommt auch hier zum Tragen. Vor jeder Infusion führen wir ein Aufklärungs- und Anamnesegespräch durch, um ihren individuellen Beschwerden zu erfassen. Sollten wir hier feststellen, dass wir ihnen durch eine andere Therapie nachhaltiger helfen können, werden wir dies transparent kommunizieren und ihnen weitere Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. In unserer Praxis hat es sich bewährt, die Infusionstherapie durch weitere Behandlungen zu ergänzen. So können sie zum Beispiel während der Infusion (ohne zusätzliche Kosten) eine Akupunktur erhalten, die zu ihrem Beschwerdebild oder Gesundheitsziel passt. Sollten wir in der Anamnese Narbenstörfelder ausfindig machen, die ihre Beschwerden erklären oder ihre Selbstheilung blockieren, können wir diese Narben gleichzeitig entstören. Zusätzliche bieten wir unseren Patienten an, die Infusion in einem Ganzkörper-Massagesessel durchzuführen. Für wen ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Der Nutzen einer Infusion ist vielfältig und individuell. Infusionen können im Sinne der Prävention sowie auch der Therapie unterschiedlichster Mangelzustände (Nährstoffmangel, Unterstützung bei medikamentösen Behandlungen, physische oder psychische Disbalancen etc.) eingesetzt werden. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Die allgemeinen möglichen Risiken und Nebenwirkungen von Infusionen sind: lokale Entzündungen an der Einstichstelle (Schmerzen, Rötung) Paravasate (die Infusionsflüssigkeit läuft neben der Vene ins umliegende Gewebe) Verletzung der Vene mit Hämatombildung Kreislaufstörungen lokale oder systemische allergische Reaktionen Wie bei all unseren Behandlungen ist auch bei der Infusionstherapie unser höchstes Gebot, unsere Patienten nicht unnötig zu gefährden. Deshalb bieten wir auch nur solche Infusionen an, bei denen allergische Reaktionen extrem selten vorkommen. Wann ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Nicht immer läuft alles „normal“ – bei erhöhtem Bedarf oder Verbrauch an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren aufgrund von Krankheit, Stress oder erhöhter Belastung ist eine zusätzliche Zufuhr der benötigten Bausteine zur Unterstützung der Prozesse, welche die Vitalfunktionen und die Regeneration steuern, erforderlich. Welche Infusionstherapie ist die richtige für mich? Wir haben mehrere Protokollinfusionen mit unterschiedlichen therapeutischen Zielen für Sie vorbereitet. Zudem können wir nach einer Blutanalyse die Zusammensetzung der Infusionen nach Ihren individuellen Bedürfnissen ergänzen. Im Verlauf werden die Blutwerte in individuellen Intervallen kontrolliert, um die jeweiligen Konzepte sowie die optimalen Infusionsintervalle ganz nach Ihren aktuellen Bedürfnissen festlegen zu können. Unsere Infusionstherapien € 50 7,5 g Ascorbinsäure (Vitamin C) Jetzt Termin für deinen Vitamin-C-Boost buchen: 02362 789952 VITAMIN C Ihre Quelle für Vitalität und Wohlbefinden Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein wasserlösliches Vitamin, das der menschliche Körper nicht in nennenswerten Mengen speichern kann. Aus diesem Grund muss es kontinuierlich über die Nahrung aufgenommen werden, um Mangelzustände wie Skorbut zu vermeiden. Der tägliche Vitamin-C-Bedarf liegt bei Erwachsenen bei etwa 75 bis 100 mg. Während die meisten Säugetiere in der Lage sind, Vitamin C selbstständig zu synthetisieren, besitzt der Mensch diese Fähigkeit nicht und ist daher vollständig auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Die Vorteile einer Vitamin-C-Infusion umfassen: • Stärkung des Immunsystems: Unterstützt den Körper bei der Abwehr von Krankheiten und Infektionen.• Hautgesundheit: Fördert die Kollagenproduktion, was zu einem strahlenderen und gesünderen Hautbild führt.• Energieboost: Viele Menschen berichten von einem gesteigerten Energieniveau nach der Behandlung.• Entgiftung: Hilft bei der Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper. Wofür braucht mein Körper Vitamin C? Kollagensynthese: ohne Ascorbinsäure ist die Kollagensynthese nicht möglich. Kollagen ist der wichtigste Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen und Zähnen. Radikalfänger: als starkes Antioxidans neutralisiert Ascorbinsäure sogenannte freie Radikale im Körper. Dadurch schützt sie Körperzellen vor oxidativem Stress. Eisenstoffwechsel: Vitamin C fördert im Darm die Resorption von Zink und Eisen und unterstützt den Einbau von Eisen in das Speicherprodein Ferritin Immunsystem: Vitamin C ist wichtig für die Bildung und Funktion von weißen Blutkörperchen. Durch die mit Hilfe von Ascorbinsäure gebildeten Kollagenfaser werden Haut- und Schleimhaut-Barriere gebildet und aufrechterhalten. Synthese von Steroidhormonen Synthese von Aminosäuren Synthese von Gallensäuren Welche Gründe für einen Vitamin-C-Mangel gibt es? unzureichende Aufnahme mit der Nahrung: einseitige Ernährung oder falsche Lagerung, Behandlung und Zubereitung von Nahrungsmittel erhöhter Bedarf: z.B. bei Entzündungen/Infektionen (akut oder chronisch), Autoimmunerkrankungen, Schwangerschaft/Stillzeit, Stress, Rauchen Magen-Darm-Erkrankungen: mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin C kann nicht ausreichend im Darm resorbiert werden Wie oft sollte ich eine Vitamin-C-Infusion durchführen lassen? Bei uns in der Praxis bieten wir ausschließlich Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen an, das beutet 7,5 g Ascorbinsäure auf 250 ml Kochsalz verdünnt Die Dauer und Häufigkeit einer Infusionstherapie mit Vitamin C richtet sich danach, mit welchen Beschwerden sie zu uns kommen und ob diese akut oder chronisch verlaufen. Vor jeder Infusion beraten wir sie individuell und transparent, was wir in ihrem Fall für sinnvoll halten Aufgrund der aktuellen Studienlage kann es auch sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen Vitamin-C-Infusionen rein prophylaktisch durchzuführen. Auch wenn es bisher keinen wissenschaftlichen Beleg gibt, dass hohe Vitamin-C-Spiegel vor Infektionen schützen, konnte bei Menschen, die regelmäßig Ascorbinsäure zu sich nahmen, eine Reduktion der Krankheitsdauer und des Schweregrads der Erkältung beobachtet werden derzeit wird diskutiert, ob es nicht subklinische Vitamin-C-Mangelzustände gibt, die auf lange Sicht die Entstehung verschiedener Krankheiten bedingen können Gibt es Risiken oder Kontraindikationen? Vitamin-C-Infusionen gelten im Allgemeinen als sehr sicher allergische Reaktionen sind äußerst selten, in unserer Praxis sind wir natürlich trotzdem auf jede Art von Komplikationen eingestellt und können im Notfall eingreifen hochdosierte Vitamin-C-Infusionen können Glukosesensoren von Diabetes-Patienten vorübergehend falsch-hohe Blutzuckerspiegel messen lassen (Pseudohyerglykämie) bei bestimmten Vorerkrankungen wie G6PD-Mangel oder Niereninsuffizienz kann Vitamin C zu Hämolyse oder Nierensteinen führen eine Überdosierung ist in der Regel nicht zu befürchten, da überschüssiges Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden wird € 89 00 Aminosäure-Infusionen Jetzt Termin für deinen Aminosäure-Infusionen buchen: 02362 789952 Aminosäure-Infusionen In unserer Praxis bieten wir zurzeit zwei verschiedene Konzeptinfusionen an, die sich auf die beiden anfälligsten Systeme unseres Organismus beziehen: die Stressachse und das Immunsystem. Diese bestehen vor allem
Schröpfmassage

Was ist eine Schröpfmassage? Die Schröpfmassage ist eine bewährte, alternative Heilmethode, die die lokale Durchblutung fördert, Verspannungen löst und die Muskulatur entspannt. Durch das Aufsetzen spezieller Schröpfgläser wird die Haut sanft stimuliert, während eine kombinierte Massage den Entspannungseffekt verstärkt. Diese Therapie bietet nicht nur eine wohltuende Tiefenentspannung, sondern umfasst auch eine revitalisierende Gesichtsmassage sowie eine entspannende Fußmassage – für ein ganzheitliches Wellness-Erlebnis. Wann kommt die Schröpftherapie zum Einsatz? Die Schröpfkopfbehandlung ist eine sehr alte, ausleitende Therapie und wird bei vielen Beschwerden eingesetzt: Linderung von Rückenschmerzen: Ideal bei akuten und chronischen Verspannungen. Behandlung von Muskelschmerzen: Wirksam bei Beschwerden der Muskulatur. Therapie bei Fibromyalgie: Besonders empfehlenswert für Betroffene. Wie funktioniert Schröpfen? Beim Schröpfen wird mit sogenannten Schröpfköpfen auf einem begrenzten Hautareal ein Unterdruck erzeugt, um das Gewebe gezielt zu stimulieren. Diese Technik unterstützt den Körper dabei, eingelagerte Stoffwechselprodukte (sogenannte Schlacken) und überschüssige Flüssigkeiten aus dem Gewebe auszuleiten. Unter dem Schröpfkopf entsteht durch das Ansaugen ein Austritt von Flüssigkeit aus Zellen, Blut- und Lymphgefäßen (Extravasat) in die oberflächlichen Gewebsschichten und in der Folge ein Bluterguss (Hämatom). Dies regt die Durchblutung an und fördert den Stoffwechsel. Das Ergebnis: Eine Tiefenentspannung und das Gefühl der Erleichterung in einer entspannten Wohlfühlatmosphäre. Ziele der Schröpfmassage: Linderung von Muskelverspannungen und -schmerzen Verbesserung der Durchblutung Förderung des Lymphflusses Unterstützung des Stoffwechsels Stressabbau und Entspannung Revitalisierung der Gesichtszüge und Förderung eines strahlenden Teints Entspannung der Füße zur ganzheitlichen Erholung Um die Schröpfmassage perfekt auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen, bitten wir Sie, uns vorab über gesundheitliche Besonderheiten oder Allergien zu informieren. Bitte beachten Sie, dass diese Behandlung in bestimmten Fällen, wie bei Hauterkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen, nicht geeignet ist. Jetzt Termin vereinbaren!
Botox-Behandlung

Botox-Behandlungen bieten Ihnen eine effektive Möglichkeit, feine Linien und Fältchen zu glätten und Ihrer Haut ein jugendliches Aussehen zu verleihen. Doch Botox kann mehr: In unserer Praxis setzen wir es gegen Kopfschmerzen, übermäßiges Schwitzen und Nackenkrämpfe ein und sorgen für Ergebnisse, die überzeugen. Welche Vorteile hat eine Botox-Therapie? Botox-Injektionen sind eine minimalinvasive Behandlung zur Faltenreduktion. Dies macht die Behandlung schnell und unkompliziert. Auch bei der Schmerztherapie bei Migräne, Kopfschmerzen oder Zähneknirschen hilft Botox effektiv und vor allem fast nebenwirkungsfrei – im Gegensatz zu vielen anderen Schmerzmedikamenten, die Sie über lange Zeiträume dauerhaft einnehmen müssen. Langanhaltende Ergebnisse Die ersten Ergebnisse der Botox-Behandlung sehen und fühlen Sie bereits nach wenigen Tagen. Durch regelmäßige Injektionen wird zudem die Bildung von neuen Mimikfalten an den behandelten Stellen effektiv verhindert. Ein weiterer Vorteil der Botox-Therapie ist die langanhaltende Wirkung. Einmal gespritzt hilft der Wirkstoff in der Regel drei bis sechs Monate. Wie läuft die Behandlung ab? Die Botoxbehandlung wird minimal-invasiv durchgeführt. Die gesamte Botox-Prozedur dauert in der Regel nur 10 bis 20 Minuten, ist nahezu schmerzfrei und eine Erholungsphase ist nicht notwendig. Dabei wird der Wirkstoff mit einer feinen Nadel in kleinen Mengen direkt in die betroffenen Muskeln injiziert. Pro Region werden etwa 5-7 Injektionen vorgenommen, wobei mehrere Regionen in einer Anwendung behandelt werden können. Die Wirkung setzt nach 2-4 Tagen ein und erreicht nach etwa zwei Wochen ihr Maximum. Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch mit Chris Fastabend Was kostet die Botox-Behandlung? Wenn Sie die Behandlung privat zahlen, hängt der Preis von der zu behandelnden Stelle und dem Umfang der Behandlung ab. Bei Dr. Schlotmann erfolgt die Behandlung der Zornesfalte bereits ab 150 Euro, während eine Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen in den Achseln ab 750 Euro kostet. Unsere detaillierte Preisliste finden Sie hier. Leider ist die Botox-Therapie nicht für alle neurologischen Erkrankungen zugelassen, bei denen sie helfen könnte. Ohne vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse wird Ihre Behandlung jedoch meistens übernommen bei: Arm- und Beinspastik nach Schlaganfall Spastik der Arme, egal welcher Ursache Blepharospasmus (Lidkrampf) Spasmus hemifacialis (einseitige Verkrampfung der Gesichtsmuskulatur) zervikale Dystonie („Schiefhals“) Spitzfuß bei infantiler Zerebralparese (ICP) Bei anderen Erkrankungen müssen Sie vorab einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen. Anwendungsgebiete Botulinumtoxin wird längst nicht mehr ausschließlich in der kosmetischen Medizin eingesetzt, sondern findet auch in anderen Bereichen der Medizin – wie der modernen Orthopädie im Rahmen der Schmerztherapie – immer mehr Anwendung. Kosmetische Anwendungen Mit 43 Gesichtsmuskeln können Menschen mehr als 10.000 verschiedene Gesichtsausdrücke erzeugen. Sehr viel Potenzial, um mit ausdrucksstarker Mimik für immer mehr lästige Falten zu sorgen. Daher hat sich Botox vor allem im Gesichtsbereich als effektives Behandlungskonzept erwiesen. Dabei liegt der Fokus selbstverständlich stets darauf, dass Ihre natürliche Mimik und Ausstrahlung erhalten bleiben. Hier kann Ihnen Botox helfen: Faltenreduktion: Stirnfalten, Zornesfalten, Krähenfüße, Erdbeerkinn Anheben der Augenbrauen (Brow Lift) Lip Flip: Dezente Betonung und Anhebung der Oberlippe Reduktion von Raucherfältchen (periorale Falten) Korrektur eines „Gummy Smile“ (Freilegung des Zahnfleisches beim Lächeln) Anhebung herunterhängender Mundwinkel Platysma (Halsbereich) Glättung von Falten im Dekolleté ✨ BOTOX DAY ✨ – Alle 2 Wochen: Ob Auffrischung oder erste Behandlung – buchen Sie Ihren Termin bequem online. 📅 Medizinische Anwendungen Von der Behandlung chronischer Migräne und Muskelspastiken bis hin zur Linderung übermäßigen Schwitzens bietet Botulinumtoxin effektive Lösungen. Besonders bei neurologischen und orthopädischen Beschwerden sorgt es durch gezielte Muskelentspannung für spürbare Verbesserungen der Lebensqualität. Hier kann Ihnen Botox helfen: Behandlung von Muskelspasmen (z. B. Nackenkrämpfe) Masseter (gezielte Behandlung des Kaumuskels gegen Zähneknirschen) Blepharospasmus (Lidkrampf) zervikale Dystonie („Schiefhals“) Blasendysfunktion (Therapie bei überaktiver Blase oder Harninkontinenz) Linderung bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) Migräneprophylaxe Botox-Therapie bei chronischer Migräne Botox ist mittlerweile offiziell zur Behandlung chronischer Migräne zugelassen und hat sich als wirksame Hilfe etabliert. Bei mindestens 15 Kopfschmerztagen im Monat, davon 8 mit Migränesymptomen, wird die Lebensqualität der Betroffenen so stark eingeschränkt, dass die Krankenkasse in diesem Fall sogar die Kosten für die Botox-Behandlung übernimmt. Die Verwendung von Botox gegen chronische Migräne wird jedoch nur verordnet, wenn die üblichen konservativen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien nicht ausreichend ansprechen oder nicht vertragen werden. Botox bei CMD, Bruxismus und Muskelverspannungen Bei CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion), die häufig mit schmerzhaften Verspannungen der Kaumuskulatur und Problemen im Kiefergelenk (Kiefergelenkschmerzen) einhergeht, kann Botox als Kiefergelenkstherapie gezielt für eine Entspannung der Kaumuskulatur sorgen. Die Injektionen werden an präzisen Punkten vorgenommen, um Schmerzen und die typischen Kiefergeräusche zu lindern. Auch bei Bruxismus, dem unbewussten Zähneknirschen, hilft Botox, die Muskelverspannung zu lösen und Schmerzen zu reduzieren. Botox bei Hyperhidrosis Botox ist eine der wirkungsvollsten Behandlungsoptionen bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose). Durch die Hemmung der Acetylcholinfreisetzung in den Nervenenden wird die Aktivierung der Schweißdrüsen verhindert. Der Impuls, zu schwitzen, wird also nicht mehr weitergeleitet und die Schweißdrüsen quasi trockengelegt. Dieses Prinzip kann auch bei starkem Speichelfluss angewendet werden. Wie funktioniert die Botox-Therapie? Botox (Botulinumtoxin) ist das stärkste bekannte Gift der Welt. Aber keine Sorge: Bei der Botox-Therapie werden so geringe Mengen lokal verwendet, dass eine Überdosierung unmöglich ist. Seit 1982 nutzt man es in der ästhetischen und medizinischen Behandlung, um Muskelaktivitäten zu beeinflussen und unerwünschte Muskelkontraktionen zu verhindern. Muskeln entspannen sich Botox wirkt, indem es durch eine gezielte Injektion die Freisetzung von Acetylcholin an den Nervenenden hemmt und so die Übertragung von Nervenimpulsen zum Muskel blockiert. Dadurch können sich die behandelten Muskeln nicht mehr zusammenziehen und entspannen sich. Da der Körper das Botox im Laufe der Zeit abbaut, empfiehlt sich für nachhaltige Ergebnisse eine erneute Behandlung alle drei bis sechs Monate – abhängig von individuellen Faktoren wie der Wirkdauer und den spezifischen Symptomen. Ihr Ansprechpartner für die Botox-Therapie in Dorsten Mögliche Nebenwirkungen Obwohl Botox als sicher gilt und von vielen Menschen gut vertragen wird, können in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten, darunter: Vorübergehende Muskelschwäche Schwellungen oder Schmerzen an den Injektionsstellen Asymmetrien im Gesicht Allergische Reaktionen (selten) Kontraindikationen Botox ist nicht geeignet für Patienten mit bestimmten Erkrankungen wie Allergien gegen den Wirkstoff, Neuromuskuläre Erkrankungen oder auch während der Schwangerschaft und Stillzeit. Jetzt einen Termin vereinbaren! FAQ Wird die Botox-Behandlung von der Krankenkasse übernommen? Die Krankenkasse übernimmt die Botox-Behandlung in der Regel nur bei bestimmten medizinischen Indikationen, wie