Ozon Therapie

Ozon-Sauerstoff-Therapie Vor mehr als 50 Jahren entwickelte Chirurg Hans H. Wolff die „Blutwäsche“, bei der Blut mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und als Infusion verabreicht wird. Diese Methode, die wir vor über 30 Jahren erlernt haben, ist heute ein fester Bestandteil unseres naturheilkundlichen Therapiespektrums. Moderne Geräte und höchste Sicherheitsstandards gewährleisten eine effektive und sichere Anwendung. Im Fokus unserer Therapie steht eine umfassende Betrachtung Ihres Wohlbefindens. Indikationen für die Ozontherapie Post-/Long-Covid Burn-out Fatigue-Syndrom Immunschwäche Schlafstörungen PNP Arthrose, Arthritis Vasomotorische Kopfschmerzen, Migräne Neuralgien Rheumatische Erkrankungen Entzündungen Erkrankungen des Innenohrs (Schwindel, Tinnitus, Hörsturz) Der Zusammenhang von Energie und Vitalität Ein erhöhter Lactatspiegel unter Ruhebedingungen kann auf eine mangelhafte mitochondriale Energiegewinnung hindeuten. Mitochondrien, als die Kraftwerke unserer Zellen, spielen nicht nur für den Energiestoffwechsel, sondern auch für die Hormonbildung eine zentrale Rolle. Hierdurch können Erschöpfungszustände mit Hormonstörungen überlagert sein. Einblick in die Mikrozirkulation: Durch die Anwendung der Kapillarmikroskopie an den Fingern schaffen wir Einblicke in die Mikrozirkulation. Diese ermöglicht es uns, Zusammenhänge zu unterschiedlichen Organsystemen zu erkennen. Eine ganzheitliche Sichtweise, die weit über sportliche Aspekte hinausgeht. Anwendungen Große Eigenblutbehandlung: Bekannt als „Blutwäsche“ nach Dr. Wolff. Ozoninfiltration in Muskelgewebe: Zur gezielten Therapie. Kleine Eigenbluteinspritzung: Eine präzise Anwendung. Beutelbegasung: Effektiv bei Durchblutungsstörungen, Erschöpfung, Infektanfälligkeit und chronischen Entzündungen. Warum Ozon-Sauerstoff-Therapie? Steigert die Energieproduktion: Optimiert die Mitochondrienfunktion. Fördert die Durchblutung: Wirkt gezielt auf die Endstrombahnen der Blutgefäße. Stärkt das Immunsystem: Reduziert Infektanfälligkeit. Entzündungshemmend: Effektive Unterstützung bei chronischen Entzündungen.
TCM- Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet uns ein Diagnose- und Therapiekonzept, welches über die Methoden und Betrachtungsweisen der Schulmedizin hinaus geht.Grundlage ist die über 2000 Jahre alte daoistische Vorstellung der einander entgegengesetzten und doch sich gegenseitig bedingenden Kräfte Yin und Yang.Stark vereinfacht ausgedrückt, sieht die Traditionelle Chinesische Medizin, die Gesundheit und Krankheit als Gleichgewicht und Ungleichgewicht dieser beiden Kräfte.Zwischen den beiden Polen Yin und Yang wirkt die Lebensenergie Qi. Das Qi fließt in Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, die den Körper durchziehen.An bestimmten Punkten auf diesen Meridianen (und teilweise auch abseits davon) können wir, durch Nadel- oder Laserakupunktur, von außen therapeutisch Einfluss auf dieses System nehmen. TCM-Diagnostik Augendiagnose Zungendiagnose Pulsdiagnose TCM-Diagnostik Neben einem ausführlichen Anamnesegespräch und der körperlichen Untersuchung, bedient man sich in der TCM weiteren Diagnosekriterien, die in der Schulmedizin keine Rolle spielen.Das ist notwendig, da man zum Beispiel einen Yin-/Yang-Mangel oder Qi-Stau nicht mit einem Stethoskop abhorchen, oder graphisch mit einem EKG darstellen kann.Schon der begrüßende Händedruck verrät uns viel über die Verfassung unseres Patienten. Ebenso der Klang der Stimme und der Gesichtsausdruck. „Die Augen sind der Spiegel der Seele“ Augendiagnose Durch die Augendiagnose erhalten wir nach der Anamnese weitere wichtige Informationen über das Disharmonie-Muster unseres Patienten. Hinweise auf Organstörungen, im Sinne der TCM, lassen sich dabei feststellen und beurteilen. Unser Konzept der Augendiagnose geht über die klassische Irisdiagnostik hinaus. Wir betrachten vor allem die Gefäße der Skleren (weiße äußere Hülle der Augäpfel), um beispielsweise Stauungen in bestimmten Arealen festzustellen. Wir verwenden das Diagnoseschema von Prof. Peng, welches Dr. Harald Kämper nach seinen Erfahrungen modifiziert und aktualisiert hat. Modifizierte Augendiagnose nach Professor Peng Zungendiagnose Form, Farbe, Bewegung, Belag und Beschaffenheit der Zunge geben uns zum Beispiel Aufschluss darüber, welche pathogene Faktoren für die Erkrankung des Patienten im Vordergrund steht. Natürlich verändert sich die Zunge ständig und ist in gewisser Weise „Tagesformabhängig“. Darüber hinaus stehen spezifische Veränderungen der Zunge aber auch oft im Zusammenhang mit Organstörungen im Sinne der TCM. Übrigens: Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern, wenn wir im Rahmen der Diagnostik Begriffe wie Leber- oder Nierenschwäche verwenden. Die Organfunktionen in der TCM haben größtenteils nichts mit der schulmedizinischen Organphysiologie zutun. Die Leber zum Beispiel, wird hier eher als Stressorgan verstanden, also als zentrales Stoffwechselorgan des Körpers. Pulsdiagnose Anders als in der Schulmedizin, tasten wir den Puls am Handgelenk nicht einfach nur ab, um die Herzfrequenz zu zählen, oder den Rhythmus festzustellen. Bei der Pulsdiagnostik wird der Radialispuls an beiden Handgelenken mit 3 Fingern auf verschiedenen Höhen getastet und beurteilt. Jede Tasthöhe auf jeder Seite steht für ein anderes Organsystem, das wir durch die Qualität des Pulses beurteilen können.
Homöopathische Behandlung

Die Homöopathische Behandlung steht neben Pflanzenheilkunde und Spagyrik im Zentrum unserer Arzneimitteltherapie. Für unsere Betrachtung ist es wichtig, eine „Causa“- eine tief greifende zugrunde liegende Ursache zu ermitteln, die wie ein roter Faden die gesamte Krankheitsentwicklung bestimmt. Dies können verschleppte Infekte, Reaktionen nach Impfungen, chronische Entzündungen, Fehl- oder Überlastungen aber auch alte Verletzungen sein. Von besonderer Bedeutung sind emotionale oder seelische Auslöser wie anhaltender Kummer, Sorgen, Angst, Wut oder unterdrückte Gefühle. Die dann gefundenen Mittel werden hoch potenziert als Einzellmittel aber auch zusammen mit Komplexmitteln oder pflanzlichen Mitteln verordnet. Allen Kritikern zum Trotz erweist sich die Homöopathie – bei richtiger Anwendung- in unserer Praxis als hoch wirksam (natürlich werden Patienten manchmal auch ohne Therapie gesund. Aber manchmal- und das mag einige Kritiker überraschen- manchmal auch mit). Jedoch lässt sich nicht immer eine eindeutige Causa bestimmen.