Allergien verstehen

Allergien verstehen: Ursachen und Behandlung allergischer Reaktionen Bei einer allergischen Reaktion reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Allergene aus der Umwelt. Die Betroffenen haben mit den verschiedensten Symptomen zu kämpfen, die von Reaktionen wie Schnupfen oder Juckreiz bis hin zu einem anaphylaktischen Schock reichen können. Eine Behandlung der Ursachen bzw. Symptome erleichtert Betroffenen den Umgang mit ihrer Allergie immens. Inhalt Was ist eine allergische Reaktion? Welche Ursachen liegen einer allergischen Reaktion zugrunde? Welche Allergene lösen am häufigsten allergische Reaktionen aus? Welche Symptome treten bei einer Allergie auf? Wie wird eine Allergie diagnostiziert? Wie kann ich einer Allergie vorbeugen? Wie wird eine Allergie behandelt? Was kann ich bei einer akuten allergischen Reaktion tun? Zusammenfassung FAQ Was ist eine allergische Reaktion? Eine allergische Reaktion, auch Überempfindlichkeitsreaktion genannt, ist eine unangemessene Reaktion des Immunsystems auf eine in der Regel harmlose Substanz aus der direkten Umwelt. Die allergische Reaktion entsteht dann, wenn das Immunsystem diese harmlosen Stoffe als Fremdstoffe identifiziert und angreift. Dadurch zeigt der Körper eine übertriebene Abwehrreaktion und typische Symptome entstehen. Welche Ursachen liegen einer allergischen Reaktion zugrunde? Die Ursachen für eine Allergie sind häufig nicht singulär, sondern sind eine Kombination verschiedener Faktoren. Grundsätzlich gibt es zwei Bereiche, aus denen die Ursachen einer Allergie entstammen. Genetik als Ursache für Allergien Bestimmte Genregionen begünstigen Allergien. Einige Menschen sind somit genetisch vorbelastet und besonders anfällig für bestimmte Allergien. Diese genetisch vorbelasteten Menschen leiden häufig unter Allergien, wenn zu ihrer Vorbelastung ein geschwächtes Immunsystem, Umweltschadstoffe oder ein erhöhtes Vorkommen der Allergene, z. B. Pollen im Frühling, vorliegt. Umwelteinflüsse als Ursache für Allergien Bestimmte Umwelteinflüsse gehören zu den häufigsten Gründen für eine allergische Reaktion. Primär ist dabei der Kontakt mit fremden Substanzen, also Allergenen, der Auslöser für Symptome. Klassische Beispiele dafür sind Allergien wie Heuschnupfen, Pollenallergie, Hausstauballergien, eine Katzenhaarallergie oder eine Sonnenallergie. Darüber hinaus können auch der Kontakt mit Schadstoffen wie Abgasen oder Tabakrauch allergische Reaktionen hervorrufen. Welche Allergene lösen am häufigsten allergische Reaktionen aus? Folgende Allergene bei vielen Menschen besonders häufig allergische Reaktionen der Haut oder des Immunsystems aus: Pollen Tierhaare bzw. Tierhautschuppen von Haustieren und Nutztieren (z. B. bei einer Katzenhaarallergie) Hausstaubmilben bzw. Kot von Hausstaubmilben (z. B. bei einer Hausstauballergie) Schimmelpilze Insektengift Medikamente Latex Bestimmte Nahrungsmittel, z. B. glutenhaltiges Getreide, Erdnüsse, Milcheiweiß Haushaltschemikalien Welche Symptome treten bei einer Allergie auf? Die Symptome, die bei einer Allergie auftreten, sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Da das individuelle Immunsystem jeweils anders auf bestimmte Allergene reagiert, sind die Reaktionen des Körpers teils stark unterschiedlich. Zu den häufigsten Symptomen einer Allergie gehören jedoch: Schnupfen, Husten, Atembeschwerden, Niesen Laufende Nase Juckreiz, z. B. an den Augen, der Haut Tränen, Brennen und Anschwellen der Augen und Schleimhäute Rötung der Haut bzw. Hautausschlag Asthmaanfälle Anaphylaktischer Schock Weitere Symptome: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Müdigkeit bzw. Abgeschlagenheit Wie wird eine Allergie diagnostiziert? Inzwischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit Allergietests eine Allergie zu diagnostizieren. Eine Diagnose ist allerdings auch im Rahmen einer regelmäßigen Gesundheitsuntersuchung diagnostizierbar. Grundsätzlich ist bei den Allergietests zwischen Hauttests, Provokationstests und Bluttests zu unterschieden. Hauttests Prick-Test Bei einem Prick-Test tröpfelt der Arzt eine mit Allergenen versetzte Lösung auf eine markierte Stelle auf der Haut. Danach ritzt er die Stelle mit einer Lanzette leicht ein, damit die Allergene in die Haut eindringen können. Durch dieses Verfahren lässt sich feststellen, ob die Haut eine Allergiereaktion zeigt. Hilfreich ist dieses Verfahren vor allem für Allergien, die direkt nach Kontakt eine Reaktion hervorrufen. Das ist bspw. bei Heuschnupfen oder bestimmten Nahrungsmittelallergien der Fall. Scratch-Test Für den Scratch-Test ritzt der Arzt die Haut ähnlich wie beim Prick-Text oberflächlich an. Anstatt aber die Allergene lediglich auf die Stelle zu tröpfeln, reibt er die Allergene direkt über die angeritzte Stelle, wodurch die Allergene tiefer in das Gewebe eindringen können. Bei diesem Test kommt es häufiger zu Hautirritationen. Er kommt oft zum Einsatz, wenn der Prick-Test keine eindeutigen Ergebnisse liefern konnte. Epikutantest (Pflastertest) Für einen Epikutantest klebt der behandelnde Arzt ein Pflaster mit den vermuteten Allergenen auf den Rücken des Patienten. Dieses bleibt dort für mindestens einen Tag, allerdings kann es insgesamt bis zu drei Tagen dauern, bis sich eine Reaktion zeigt. Das liegt daran, dass die Allergene, die bei einem Epikutantest überprüft werden (z. B. Medikamente, Latex oder Kosmetika) in der Regel erst nach einer gewissen Zeit eine Reaktion hervorrufen. Mithilfe des Epikutantests lassen sich Kontaktallergien identifizieren, die allergische Reaktionen auf der Haut auslösen. Provokationstest Der Provokationstest gibt Gewissheit, wenn trotz allergischer Symptome bspw. der Epikutantest keine Reaktion auf der Haut zeigt. Der vermutete, allergieauslösende Stoff wird hierbei auf die Nasenschleimhaut gegeben. Anschließend beobachtet der Arzt, ob und wie stark der Körper auf das Allergen reagiert. Da es beim Provokationstest zu starken allergischen Reaktionen kommen kann, findet der Test in der Regel immer unter ärztlicher Aufsicht in der Praxis statt. Bluttest Ein Bluttest kommt oft dann zum Einsatz, wenn eine Hauterkrankung vorliegt, die das Ergebnis eines Hauttests verfälschen könnte oder die Haut durch einen Test zu stark belastet werden würde. Für einen Bluttest entnimmt der Arzt Blut aus der Armvene. Im Anschluss wird im Labor die Anzahl der IgE-Antikörper im Blut gemessen. Im Falle einer Allergie ist ihre Anzahl im Blut erhöht, wobei die Menge an Antikörpern nicht zwingend mit der Stärke der Symptome zusammenhängt. Wie kann ich einer Allergie vorbeugen? Maßnahmen zum Vorbeugen einer Allergie beginnen im besten Fall bereits während der Stillzeit. Das Stillen hilft Säuglingen dabei, einen natürlichen Schutz vor Allergien aufzubauen. Dazu trägt auch eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft bei. Rauchen sollte während dieser Zeit vermieden werden, da Passivrauchen als besonderes Allergierisiko gilt. Darüber hinaus sind umweltbezogene Maßnahmen wie die Vermeidung oder Beseitigung von Allergenen effektive, häufig aber schwierig umsetzbare Mittel zur Vorbeugung. Die Auslöser für Allergien wie Heuschnupfen, eine Pollenallergie, Gräserallergien oder gar eine Sonnenallergie lassen sich kaum vermeiden. Ein Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung durch Allergen-Immuntherapien ist in diesen Fällen oft die beste Alternative. Wie wird eine Allergie behandelt? Um die Symptome einer Allergie zu behandeln, sind Medikamente gut geeignet. Dabei ist zwischen lokal wirkenden (topischen) Medikamenten wie Augentropfen, Nasenspray und Inhalationspulver und systemisch wirkenden Medikamenten zu unterscheiden. Systemisch wirkende Medikamente wirken dabei
Quälende Kopfschmerzen

Kopfschmerzen: Der Schmerz als täglicher Begleiter Millionen von Menschen leiden regelmäßig unter Kopfschmerzen. Denn Kopfschmerzen sind eine der häufigsten Erkrankungen weltweit und machen für Betroffene das tägliche Leben zur Qual. Doch welche Auslöser gibt es und wie lässt sich der Schmerz lindern? In unserem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Entdecken Sie, wie Sie den Schmerz besiegen und wieder unbeschwert durchs Leben gehen können. Inhalt Was sind Kopfschmerzen? Primäre Kopfschmerzen Sekundäre Kopfschmerzen Was sind die Ursachen von Kopfschmerzen? Welche Symptome und Begleitsymptome gibt es? Symptome Begleitsymptome Diagnostik 7 Tipps zur Selbsthilfe bei Spannungskopfschmerz 8 Tipps zur Hilfe bei Migräne 10 Hausmittel gegen Kopfschmerzen Kopfschmerzen im Überblick Was sind Kopfschmerzen? Kopfschmerzen sind ein Krankheitsbild, das die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens erleben – die einen mehr, die anderen weniger. Frauen leiden etwas häufiger unter der Volkskrankheit. Insbesondere Migräne und Spannungskopfschmerzen scheinen bei ihnen häufiger vorzukommen, was auf hormonelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern zurückzuführen sein könnte. Die Schmerzen treten in verschiedenen Bereichen des Kopfes auf, wie zum Beispiel im Stirnbereich, an den Schläfen, im Hinterkopf oder im Nacken. Kopfschmerzen können von leichten, dumpfen Schmerzen bis hin zu starken, pulsierenden Schmerzen reichen und sich in ihrer Dauer und Intensität stark unterscheiden. Primäre Kopfschmerzen Primäre Kopfschmerzen sind Kopfschmerzen, bei denen keine zugrundeliegende Erkrankung als Ursache gefunden werden kann. Sie sind selbst eine eigenständige Erkrankung und die Schmerzen treten in der Regel ohne eine klare auslösende Ursache auf. Die meisten Kopfschmerzen gehören zu den primären Kopfschmerzen. Spannungskopfschmerzen Spannungskopfschmerzen sind eine häufige Art von primären Kopfschmerzen, die durch anhaltende Verspannungen der Kopf- und Nackenmuskulatur verursacht werden. Die Schmerzen treten in der Regel als dumpfer, drückender Schmerz auf beiden Seiten des Kopfes auf. Die Schmerzen können in ihrer Intensität und Dauer variieren und werden oft als „Bandgefühl“ um den Kopf herum beschrieben. Cluster-Kopfschmerzen Cluster-Kopfschmerzen sind eine seltene Art von primären Kopfschmerzen, die in regelmäßigen Abständen auftreten und durch starke, pulsierende Schmerzen auf einer Seite des Kopfes gekennzeichnet sind. Die Schmerzen können im Bereich des Auges, der Schläfe oder des Ohrs auftreten und sind oft begleitet von einer laufenden Nase, Tränenfluss und einer Rötung des Auges. Die Schmerzen können sehr intensiv sein und werden oft als das schlimmste Schmerzerlebnis beschrieben, das eine Person haben kann. Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen sind eine Art von sekundären Kopfschmerzen, die durch die langfristige Einnahme von Schmerzmedikamenten oder anderen Arzneimitteln verursacht werden können. Diese Kopfschmerzen treten oft auf, wenn die Wirkung des Medikaments nachlässt oder wenn die Person versucht, die Dosis zu reduzieren oder das Medikament abzusetzen. Die Schmerzen können in ihrer Intensität und Dauer variieren und sind oft begleitet von Übelkeit, Schwindel oder einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm. Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen können durch eine Vielzahl von Medikamenten verursacht werden, einschließlich Schmerzmittel, Triptane zur Behandlung von Migräne und bestimmte Antidepressiva. Migräne-Kopfschmerzen Migräne-Kopfschmerzen sind eine Art von primären Kopfschmerzen, die durch anfallsartige, pulsierende Schmerzen auf einer Seite des Kopfes gekennzeichnet sind. Die Migräne Symptome können sehr starke Kopfschmerzen sein und werden oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie visuellen Störungen wie Flimmern, Punkte oder Lichtblitze. Die Schmerzattacke tritt in der Regel in regelmäßigen Abständen auf und kann mehrere Stunden oder sogar Tage anhalten. Migräne wird durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst – wie zum Beispiel bestimmte Nahrungsmittel, Stress, hormonelle Veränderungen oder Schlafstörungen. Sekundäre Kopfschmerzen Sekundäre Kopfschmerzen sind Kopfschmerzen, die als Symptom einer anderen Erkrankung oder Verletzung auftreten. Im Gegensatz zu primären Kopfschmerzen, die eigenständige Erkrankungen sind, können sekundäre Kopfschmerzen durch eine Vielzahl von zugrunde liegenden Zuständen ausgelöst werden – wie zum Beispiel Gehirnerschütterungen, Bluthochdruck, Sinusitis, Hirntumore oder Infektionen. Die Schmerzen können unterschiedlich stark sein und mit anderen Symptomen wie Fieber, Schwindel oder Verwirrung einhergehen. Hirnblutungen Hirnblutungen sind eine Art von sekundären Kopfschmerzen, die durch eine Blutung im Gehirn verursacht werden. Die Blutung kann durch eine Verletzung, einen Schlaganfall oder eine zugrunde liegende Erkrankung wie Aneurysma oder Arteriovenöse Malformation (AVM) ausgelöst werden. Die Symptome von Hirnblutungen können plötzlich und schwerwiegend sein, einschließlich Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Krampfanfällen und Bewusstseinsverlust. Eine Hirnblutung ist ein medizinischer Notfall, der sofortige medizinische Aufmerksamkeit erfordert. Eine schnelle Diagnose und Behandlung kann die Chancen auf eine erfolgreiche Genesung erhöhen und Komplikationen wie dauerhafte Hirnschäden oder Tod verhindern. Bluthochdruck Bluthochdruck, auch als Hypertonie bekannt, ist eine häufige Ursache für sekundäre Kopfschmerzen. Bei Bluthochdruck wird der Druck in den Blutgefäßen erhöht, was zu einer übermäßigen Belastung des Herzens und der Blutgefäße führen kann. Dies kann zu einer Schädigung der Blutgefäße im Gehirn und zu Kopfschmerzen führen. Die Kopfschmerzen können dumpf oder pulsierend sein und können oft am Hinterkopf beginnen und sich bis zum Nacken und zur Stirn ausbreiten. Andere Symptome von Bluthochdruck können Schwindel, Sehstörungen, Brustschmerzen und Kurzatmigkeit sein. Verletzungen und Traumata Verletzungen, vor allem Kopfverletzungen, und Traumata können ebenfalls zu sekundären Kopfschmerzen führen. Eine Kopfverletzung kann eine Schädigung des Gehirns und der umgebenden Gewebe verursachen, die zu Kopfschmerzen führen kann. Die Kopfschmerzen können unmittelbar nach der Verletzung auftreten oder sich verzögert zeigen. Andere Symptome einer Kopfverletzung können Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Gedächtnisverlust und Verwirrtheit sein. Ein weiteres Trauma, das zu Kopfschmerzen führen kann, ist eine Halswirbelsäulenverletzung, die als Schleudertrauma bekannt ist. Ein Schleudertrauma tritt häufig bei Autounfällen auf. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Was sind die Ursachen von Kopfschmerzen? Um Kopfschmerzen zu behandeln, ist es wichtig, die Ursache zu identifizieren. Die Ursachen von Kopfschmerzen können vielfältig sein und sind abhängig von der Art der Kopfschmerzen. Schlaf und Hormone Schlafmangel stresst den Körper ungemein und beeinträchtigt den Hormonhaushalt. Dies kann zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Schmerzen führen, die sich in Kopfschmerzen äußern können. Durch hormonelle Veränderungen sind auch Kopfschmerzen in der Schwangerschaft nicht unüblich. Es ist jedoch wichtig, besonders darauf zu achten, da Kopfschmerzen in der Schwangerschaft ein Symptom für schwerwiegendere Komplikationen wie Präeklampsie sein können. Rauchen und Alkohol Emotionale Belastungen und Stress begünstigen psychosomatische Kopfschmerzen. In diesen Fällen sind die Schmerzen nicht durch körperliche Ursachen bedingt, sondern durch eine Überlastung des Nervensystems. Erhöhter Alkoholkonsum kann ebenfalls zu Kopfschmerzen führen. Alkohol erweitert die Blutgefäße im Gehirn, was zu
Besser schlafen: Was gegen Schlafstörungen hilft

Nicht nur Schäfchen zählen: Schlafstörungen wirkungsvoll bekämpfen Immer mehr Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, ein- und durchzuschlafen. Laut aktuellen Studien fühlen sich etwa 80 Prozent der Arbeitnehmer von Schlafstörungen betroffen. Eine besonders belastende Form, die Insomnie, betrifft sogar jeden zehnten Beschäftigten. Doch wie viel Schlaf brauchen wir wirklich, um ausgeruht und leistungsfähig zu sein? Was sind die häufigsten Ursachen von Schlafstörungen und wie beeinflussen sie die körperliche und geistige Gesundheit? Erfahren Sie, welche Arten von Schlafstörungen es gibt und wie Sie wieder zu einem erholsamen Schlaf finden können. Inhalt Was wird unter einer Schlafstörung verstanden? Welche Arten von Schlafstörungen gibt es? Was sind die Ursachen von Schlafstörungen? Was sind die Auswirkungen bzw. Folgen auf die Gesundheit? Welche Tipps und Hausmittel gibt es zur Bekämpfung von Schlafstörungen? Wann sollte ich zum Arzt/zu einer Ärztin gehen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was wird unter einer Schlafstörung verstanden? Von einer Schlafstörung spricht man, wenn jemand über einen längeren Zeitraum hinweg Schwierigkeiten hat, in ausreichendem Maße gut zu schlafen. Dies kann sowohl an Problemen beim Einschlafen oder Durchschlafen liegen, an zu zeitigem Aufwachen oder qualitativ schlechtem Schlaf. Schlafstörungen beeinflussen oft die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie das allgemeine Wohlbefinden des Betroffenen während des Tages. Welche Arten von Schlafstörungen gibt es? Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen, die sich je nach Symptomen, Ursachen und Auswirkungen auf den Schlaf und das Wohlbefinden unterscheiden. Die verschiedenen Typen lassen sich dabei in drei Gruppen einordnen, welche wir im Folgenden einmal näher beleuchten. Einschlafstörung Eine Einschlafstörung gehört zu den häufigsten Schlafproblemen. Jeder von uns hatte schon einmal Einschlafprobleme trotz Müdigkeit, hat sich im Bett herumgewälzt, gegrübelt, auf die Uhr geschaut und sich morgens wie gerädert gefühlt. Tritt dies gelegentlich auf, ist das kein Grund zur Sorge. Akut oder chronisch Eine ernsthafte Störung liegt erst vor, wenn das Problem länger anhält. Dabei gilt: Über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen an mindestens drei Nächten in der Woche dauert das Einschlafen mehr als 30 Minuten. Wenn der Schlafmangel zu einer Beeinträchtigung des Wohlbefindens und Abnahme der Leistungsfähigkeit des Betroffenen führt, werden Einschlafprobleme als krankhaft bezeichnet. Als akut gilt sie, wenn sie länger als vier Wochen andauert und als chronisch, wenn sie länger als sechs Monate besteht. Körperliche und psychische Auswirkungen Einschlafstörungen können zu verschiedenen körperlichen und psychischen Auswirkungen führen – wie beispielsweise Müdigkeit, Gereiztheit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche. Die Ursachen sind vielfältig und auf Stress, Sorgen, Anspannung oder andere psychische Probleme zurückzuführen. Auch Erkrankungen, Medikamente und Lärm können das Einschlafen erschweren. Es ist typisch, dass Einschlafstörungen nicht isoliert auftreten, sondern oft in Verbindung mit anderen Schlafstörungen wie Durchschlafstörungen oder dem Restless-Legs-Syndrom. Durchschlafstörung Wer an Durchschlafstörungen leidet, wacht nachts häufig auf und hat Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen. Wenn das nächtliche Wiedereinschlafen länger als 30 Minuten dauert und die generelle Schlafdauer auf unter sechs Stunden verkürzt ist, spricht man von Durchschlafstörungen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Außerdem nimmt das Risiko im Alter zu. Unruhiger Schlaf Durchschlafstörungen können sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen. Bei manchen Patienten tritt das Einschlafen schnell ein, jedoch wachen sie vorzeitig auf und können nicht wieder einschlafen. Andere wachen häufig auf, können jedoch schnell wieder einschlafen. In beiden Fällen bleibt der Schlaf unruhig und leicht, und die Betroffenen können durch Bewegungen im Bett oder andere Reize leicht aufgeweckt werden. Wenn diese Symptome regelmäßig auftreten und sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, können sie eine erhebliche Belastung darstellen. Nächtliches Aufwachen Dabei ist das nächtliche Aufwachen an sich nicht das eigentliche Problem bei Durchschlafstörungen. Denn tatsächlich wachen die meisten Menschen nachts mehrmals auf, ohne es zu bemerken, und schlafen danach ungestört weiter. Bei einer echten Durchschlafstörung hingegen wacht der Betroffene vollständig auf und kann dann nur noch schwer wieder einschlafen. Sonderformen Neben Einschlaf- und Durchschlafstörungen gibt es eine Reihe von weiteren Problemen, die den erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Atmungsstörungen: Schlafapnoe Schnarchen ist eine Volkskrankheit, die insbesondere bei älteren Menschen verbreitet ist. Während in jungen Jahren weniger als jeder Zehnte betroffen ist, steigt die Prävalenz ab dem 65. Lebensjahr auf 40 bis 50 Prozent an. Schnarchen stellt an sich keine gesundheitliche Gefahr dar, sondern stört meist nur den Partner. Unregelmäßiges und lautes Schnarchen kann jedoch ein Anzeichen für ernstzunehmende Atemstörungen sein und sollte daher nicht ignoriert werden. Das Schlafapnoe-Syndrom betrifft etwa 2 bis 3 % der erwachsenen Bevölkerung – vor allem Männer sind betroffen. Es handelt sich dabei um eine Störung, bei der die Atemwege der Betroffenen im Schlaf so verengt sind, dass die Atmung erschwert oder sogar vollständig unterbrochen wird. Bewegungsstörungen: Restless-Legs-Syndrom Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) beschreibt das Gefühl von zuckenden, zappelnden oder brennenden Beinen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, wenn der Körper zur Ruhe kommt. Betroffene haben Schwierigkeiten, still zu sitzen oder zu schlafen, da die Beschwerden auftreten, wenn sie Ruhe und Entspannung suchen, wie beim Lesen, Fernsehen, im Kino oder Theater. Viele Patienten haben zusätzlich unwillkürliche Beinbewegungen im Schlaf, was nicht nur den Einschlafprozess, sondern auch den Tiefschlaf beeinträchtigt. Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen zu einem chronischen Schlafmangel, der dazu führt, dass sich die Betroffenen oft müde und ausgelaugt fühlen. Schlafsucht: Narkolepsie Personen, die tagsüber regelmäßig unter plötzlichen Schlafattacken leiden und ein übermäßiges Schlafbedürfnis haben, obwohl sie keine offensichtlichen Anzeichen von Schlafproblemen zeigen, könnten an Narkolepsie erkrankt sein. Narkolepsie ist eine chronische Krankheit, die oft im jugendlichen Alter beginnt und aufgrund einer Autoimmunstörung, die die Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst, sowie erblicher Veranlagung vermutet wird. Aufgrund der ausgeprägten Müdigkeitsphasen besteht bei Betroffenen das Risiko, dem Schlafdruck nachzugeben und plötzlich einzuschlafen. Diese Schlafanfälle können insbesondere in monotonen Situationen wie beim Lesen, Fernsehen oder als Beifahrer im Auto auftreten, aber auch während anspruchsvollerer Tätigkeiten wie dem Essen, Schreiben oder Sprechen. Dies erhöht das Risiko von Unfällen und stellt eine Bedrohung für die Betroffenen und andere Verkehrsteilnehmer dar. Personen, die von dieser Schlafstörung betroffen sind, müssen daher auch bei scheinbar harmlosen alltäglichen Aktivitäten Einschränkungen in Kauf nehmen und Vorsichtsmaßnahmen im täglichen Leben treffen. Nächtliche Ereignisse im Schlaf: Parasomnien Albträume, Einschlafzuckungen und Schlafwandeln gehören zu den sogenannten Parasomnien, von denen fast jeder irgendwann in seinem Leben betroffen ist. Der Begriff „Parasomnie“ bezieht sich auf verschiedene unerwünschte Verhaltensweisen,
Abszess im Mund

Pochende, heftige Schmerzen im Mundraum, gepaart mit rötlichen Schwellungen und gegebenenfalls sichtbaren Eiterblasen am Zahnfleisch, sind Hinweise auf einen Zahnabszess. Die Ursachen sind vielfältig. Sie sollten jedoch bei jedem Zahnabszess umgehend zur Behandlung einen Zahnarzt aufsuchen.
Mundsoor

Weißer Belag auf der Zunge und dem Zahnfleisch, ein pelziger Geschmack im Mund, stark gerötete Mundschleimhäute – all diese Symptome können auf eine hartnäckige Pilzinfektion im Mund, einen sogenannten Mundsoor, hindeuten. Mit der richtigen Behandlung lässt die Infektion allerdings meist unkompliziert behandeln.
10 Tipps gegen Mundgeruch

Jede vierte Person in Deutschland leidet unter Mundgeruch. In den meisten Fällen stecken harmlose Ursachen hinter dem unangenehmen Atem. In diesen Fällen helfen ein paar schnelle Tipps, um diesen effektiv zu bekämpfen. Seltener gibt es ernstere Gründe dafür.
Aphthe im Mund

Ein Aphthe im Mund äußert sich in Form von brennenden und schmerzenden Bläschen. Die meist ungefährliche Entzündung schränkt Patienten in ihrem Alltag ein und sorgt für ein allgemeines Unwohlsein. Mit der richtigen Behandlung sind die meisten Aphthen allerdings schnell beseitigt.
Implantat oder Brücke?

Ein guter Zahnersatz gibt Ihnen Sicherheit und Ästhetik. Implantate und Brücken sind zu diesem Zweck gern genutzte Optionen. Aber welche Alternative ist die richtige?
Zahnersatz: Welche Möglichkeiten gibt es?

Die moderne Zahnmedizin bietet inzwischen viele Möglichkeiten, fehlende Zähne mithilfe von Zahnersatz wiederherzustellen. Die Optionen sind vielfältig. Doch wer dabei die richtige Entscheidung treffen will, sollte sich zuvor einen Überblick über die Alternativen verschaffen.
Zahnimplantate richtig pflegen

Die Zahnpflege ist mit Zahnimplantaten mindestens genauso wichtig wie ohne Implantate. Der Zahnersatz erfordert eine ganz besondere Reinigung, damit er langfristig seinen Zweck erfüllen kann und keine schwerwiegenden Entzündungen im Mundraum entstehen.