Was ist Parodontitis?

Eine Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose) entsteht durch Bakterien im Mundraum, die blutendes sowie zurückgehendes Zahnfleisch verursachen und damit die Zahnhälse freilegen.
Digital Smile Design

Digital Smile Design Das Digital Smile Design ist eine innovative Methode, um Ihr Wunschlächeln zu modellieren. Der Vorteil: Ihre Anforderungen fließen von Anfang an, das heißt schon vor der eigentlichen Behandlung, in die Planung Ihres neuen Lächelns ein. Möglich ist das durch eine Software, die mithilfe von Aufnahmen Ihres Mundraumes ein individuelles und anpassbares Modell des Ergebnisses anfertigt. Inhalt Was ist das Digital Smile Design? So läuft die Simulation ab Wann ist der Einsatz sinnvoll? Gibt es Risiken? Was macht das Digital Smile Design bei Dr. Schlotmann besonders? Fazit Was ist das Digital Smile Design? Das Digital Smile Design (DSD) ist eine Methode, die ästhetischen Möglichkeiten in der Zahnmedizin zu visualisieren. Eine spezielle Software visualisiert dabei den Mundinnenraum mithilfe digitaler Fotos, Videoaufzeichnungen und 3D-Modelle. Darauf basierend entwickelt das Programm eine Behandlung und zeigt, wie die Zähne nach dem Eingriff aussehen. Das sorgt für mehr Transparenz, mehr Mitsprache und eine konkrete Vorstellung vom Ergebnis für die Patienten. Das sind die Vorteile Die Simulation des neuen Lächelns mithilfe des Digital Smile Designs bietet eine Vielzahl von Vorteilen für den Patienten. Da er schon vorher sehen kann, wie das Ergebnis später aussehen wird, kann der Patient bereits vor der Behandlung seine individuellen Wünsche einfließen lassen. Zusätzlich lassen sich anhand der digitalen Fotos wichtige Kenntnisse über den Ist-Zustand der Zahnsituation, den Lagebeziehungen der Zähne untereinander sowie zum Zahnfleisch und dem Mund gewinnen. Das führt zu einer einfacheren Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient und sorgt für insgesamt bessere Ergebnisse. Das neue Lächeln passt funktional und ästhetisch optimal zum Typen des Patienten, was Nachbesserungen des Ergebnisses in der Regel obsolet macht. So läuft die Simulation des Digital Smile Designs ab Die Methodik des Digital Smile Designs beinhaltet die folgenden fünf Schritte: 1. Erste Besprechung und Voruntersuchung In einem ersten Schritt klärt Ihr Zahnarzt Sie über die Prozedur auf. Danach erfolgt eine umfassende Evaluierung Ihres Gesichts und Ihrer Zähne. Wichtig ist dabei vor allem die Messung der Symmetrie sowie die Relationen von Gesicht zu Gebiss. All diese Faktoren werden im ersten Schritt analysiert, vermessen und digitalisiert. 2. Fotodokumentation des Ist-Zustandes Nach der Analyse fertigt der Zahnarzt Fotos vom Gebiss und der Gesichtsstruktur angefertigt. Häufig kommen hier auch Videos zum Einsatz, um die natürlichen Bewegungen des Mundes und des Gesichts insgesamt nachvollziehen und in das spätere Modell einbringen zu können. Mit einem Intraoralscanner erfolgt danach noch ein Scan der Zähne. 3. Anfertigung der digitalen Simulation und des digitalen Modells Im nächsten Schritt entwirft Ihr Zahnarzt mit der Digital Smile Design-Software das gewünschte Ergebnis als Simulation und als Modell am Computer. Dabei stellt das Programm neben den Zähnen auch das Zahnfleisch dar, damit Sie einen möglichst realitätsnahen Eindruck vom Endergebnis erhalten. Hier können Sie mit Ihrem Zahnarzt über den Ist- und Soll-Zustand im direkten Vergleich sprechen. 4. Erstellung des 3D-Mockups Auf der Basis des Modells erstellt Ihr Zahnarzt das 3D-Mockup. Dabei handelt es sich um ein mit dem 3D-Drucker erstelltes Abbild, das die zuständigen Zahntechniker erstellen. Das Mockup dient als vor allem als Vorführmodell und kann dem Patienten probeweise eingesetzt werden, um das Ergebnis der Behandlung zu visualisieren. Hier können Patient und Zahnarzt noch einmal genau abstimmen, ob das Endergebnis ästhetisch zum Gesicht passt und den Anforderungen des Patienten entspricht. 5. Planung und Durchführung der Behandlung Nachdem Patient und Zahnarzt den finalen Entwurf des Smile-Konzepts abgesegnet haben, kann die Planung der Behandlung in der Praxis starten. Die Dauer des zahnmedizinischen Eingriffs hängt dabei von den individuellen Gegebenheiten ab. Wann ist der Einsatz des Digital Smile Designs sinnvoll? Die Arbeit mit der Digital Smile Design-Software ist vor allem bei der Korrektur von Zahnfehlstellungen und zur zahnästhetischen Anwendung empfehlenswert. Auf Basis des in der Praxis erstellten Smile-Konzeptes erfolgt die passende Behandlung. Bei Verfärbungen oder leichten Zahnfehlstellungen kommen Veneers oder Aligner zum Einsatz. Bei fehlenden Zähnen sind Kronen und Brücken als Zahnersatz sowie Implantate die zahnmedizinischen Lösungen für ein strahlendes Lächeln. Gibt es Risiken? Da der Zahnarzt für das Digital Smile Design in der Planungsphase lediglich eine Software verwendet, bestehen bei der Simulation keinerlei medizinische Risiken. Die Erarbeitung des Designs ist somit auch optimal für Angstpatienten geeignet. Alle darauffolgenden Behandlungen, die zwischen Zahnarzt und Patient vereinbart werden, entsprechen den allgemeinen Risiken einer zahnmedizinischen Behandlung. Was macht das Digital Smile Design bei Dr. Schlotmann besonders? Die Nachfrage nach zahnästhetischen Anwendungen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Bei Dr. Schlotmann wenden wir das Digital Smile Design-Konzept bereits seit mehreren Jahren an und haben daher bereits zahlreiche Erfahrungen in der erfolgreichen Planung und Umsetzung gesammelt. So profitieren Sie bei Dr. Schlotmann von kompetenter Beratung, hochmoderner Technik und einer professionellen Behandlung. Fazit Das Digital Smile Design ist eine zahnästhetische Anwendung, die für Patienten eine Vielzahl an Vorteilen bereithält. Kaum eine andere Methode bietet die Möglichkeit, das Endergebnis so konkret zu bestimmen und an die individuelle Ästhetik des Gesichts anzupassen. Das macht das Digital Smile Design zu einer der besten Methoden, Ihr Wunschlächeln zu erhalten. So sieht Ihr neues Lächeln aus – Digital Smile Design macht es möglich. In unseren Praxen in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel beraten wie Sie gerne zu Ihrer optimalen Lösung. Jetzt Termin vereinbaren
Zahnfleischbluten

Was tun bei Zahnfleischbluten? Zahnfleischbluten tritt auf, wenn das Zahnfleischgewebe entzündet oder verletzt ist. Es ist eines der häufigsten Warnsignale für Zahnfleischerkrankungen wie Gingivitis oder Parodontitis und sollte nicht ignoriert werden. Die meisten kennen es: plötzliches Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Viele Menschen ignorieren Zahnfleischblutungen und warten, bis sich das Problem von selbst löst. Das ist allerdings alles andere als ratsam, denn unser Zahnfleisch gibt uns wichtige Signale zum Zustand der gesamten Mundgesundheit. Inhalt Welche Ursachen kann Zahnfleischbluten haben? Welche Symptome gehen mit einer Zahnfleischblutung einher? Wie lässt sich Zahnfleischbluten verhindern? Wie sieht die Behandlung bei Zahnfleischbluten aus? Wann sollte ich wegen Zahnfleischbluten zum Zahnarzt? Fazit Welche Ursachen kann Zahnfleischbluten haben? Zahnfleischbluten kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Meist führt eine mangelnde Mundhygiene dazu, dass sich schädliche Bakterien in Form von Plaque im Mundraum vermehren. Diese produzieren wiederum Abfallprodukte und damit Giftstoffe, die Entzündungen und Zahnfleischbluten verursachen. Weitere Ursachen können sein: Nährstoffmangel, z.B. Vitamin-C-Mangel Erkrankungen Hormonschwankungen, z.B. in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren Entzündungen des Zahnfleischs, z.B. Gingivitis Entzündungen des Zahnhalteapparats, z.B. Parodontitis Verletzungen am Zahnfleisch Nutzung einer zu harten Zahnbürste oder falsches Zähneputzen Welche Symptome gehen mit einer Zahnfleischblutung einher? Für viele ist Zahnfleischbluten ein Symptom, das nach einigen Stunden oder Tagen wieder verschwindet. Wenn das Zahnfleischbluten jedoch nicht aufhört, das Zahnfleisch ohne Berührung, z.B. im Schlaf zu bluten beginnt oder mit dem Bluten Schmerzen einhergehen, sollten Sie auf die Signale Ihres Körpers achten. Die ersten Anzeichen für Zahnfleischbluten sind rötlich gefärbter Zahnpasta-Schaum oder auch Blutspuren beim Biss in härtere Lebensmittel wie Äpfel oder Brot. Auch Zahnfleischbluten, das mit den Wechseljahren oder einer Schwangerschaft zusammenhängt, sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Zahnarzt abklären, um ernsthaftere Erkrankungen auszuschließen. Wie lässt sich Zahnfleischbluten verhindern? Gesundes Zahnfleisch blutet nicht – diese Faustregel ist so simpel wie zutreffend. Um Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Einsatz von Zahnseide zu vermeiden, gibt es einige Tipps, Ihre Zahngesundheit aufrechtzuerhalten: Richtig Zähne putzen und Zahnseide benutzen Das richtige Zähneputzen ist einer der wichtigsten Bestandteile für gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch. Dazu gehört, die richtige Zahnbürste zu benutzen sowie der regelmäßige Einsatz von Zahnseide. Die korrekte Pflege der Zähne, des Zahnfleischs und der Zahnzwischenräume ist das effektivste Mittel, die Zahn- und Mundgesundheit zu erhalten. Nikotinkonsum minimieren Raucher leiden besonders oft unter starkem und plötzlichem Zahnfleischbluten. Das liegt daran, dass Nikotin das Zahnfleisch angreift und zu Entzündungen wie einer Gingivitis führt. Rauchen führt bewiesenermaßen ebenfalls zu mehr Zahnstein und einem hohen Risiko für Parodontitis. Die beste Methode, um diese unerwünschten Symptome zu vermeiden, ist den Nikotinkonsum zu verringern bzw. im besten Falle komplett einzustellen. Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen Bei einer professionellen Zahnreinigung entfernt der Zahnarzt hartnäckige Beläge und Zahnstein. Da die Zahnreinigung zweimal im Jahr kostenlos ist, sollten Sie die Gelegenheit nutzen und regelmäßig zur Prophylaxe gehen. So können Sie sich sicher sein, dass Bakterien entfernt werden und keine Fläche haben, sich erneut festzusetzen. Stark zuckerhaltige Lebensmittel vermeiden Zucker ist ein Lebensmittel, das das Wachstum von Bakterien begünstigt. Neben Karies sorgt der übermäßige Zuckerkonsum damit auch für Zahnfleischbluten. Von einer Einschränkung des Konsums zuckerhaltiger Lebensmittel profitieren Sie also gleich doppelt. Regelmäßig Mundspülung verwenden Desinfizierende Mundspülungen unterstützen Sie dabei, schädliche Keime im Mund zu entfernen und Bakterien die Angriffsfläche zu nehmen. Der tägliche Einsatz von Mundspülungen mit Chlorhexidin oder Wasserstoffperoxid in Kombination mit der richtigen Zahnpflege kann somit dabei helfen, Zahnfleischbluten zu stoppen. Wie sieht die Behandlung bei Zahnfleischbluten aus? Wenn das Zahnfleisch blutet und nicht aufhört, sollten Sie Ihren Zahnarzt konsultieren und eine Untersuchung durchführen lassen. Der Zahnarzt untersucht dabei das Zahnfleisch auf Entzündungen oder andere Erkrankungen, die die Ursache für das Zahnfleischbluten sein könnten. Um sich ein möglichst umfassendes Bild der Gesamtsituation zu machen, stellt Ihr Zahnarzt Ihnen dabei auch Fragen zu allgemeinen Erkrankungen, Ihren Lebensgewohnheiten oder zu Ihrer hormonellen Situation, z.B. wenn eine Schwangerschaft vorliegt. Auch die Aufnahme von Röntgenbildern oder ein Erregerabstrich helfen dabei, eine Diagnose zu stellen. Je nachdem, welche Diagnose Ihr Zahnarzt stellt, beginnt er die entsprechende Behandlung. Bei schwereren Erkrankungen müssen unter anderem spezielle Behandlungen am Zahnfleisch durchgeführt werden, so z.B. eine Parodontitis-Behandlung. Bei dieser greift man häufig auf eine Säuberung der Zähne mit Lasern und Ultraschall zurück, welche die Zähne sterilisieren und das Zahnfleischbluten so langfristig stoppen. Wann sollte ich wegen Zahnfleischbluten zum Zahnarzt? Ein Zahnarztbesuch ist ratsam, wenn: das Zahnfleischbluten länger als zwei Wochen anhält das Bluten ohne Zähneputzen oder beim leichten Berühren auftritt zusätzlich Schwellungen, Schmerzen oder Mundgeruch auftreten das Zahnfleisch sich zurückzieht oder die Zähne lockerer wirken Diese Symptome können auf eine behandlungsbedürftige Parodontitis hinweisen, die ohne professionelle Behandlung fortschreitet. (Quelle: DG PARO – Informationen zu Parodontitis). Fazit Zahnfleischbluten ist immer ein Zeichen für ein Ungleichgewicht in der Mundgesundheit. Nicht jede Zahnfleischblutung muss dabei gleich ein Zeichen für eine schwerwiegendere Erkrankung sein. Trotzdem sollten Sie gerade bei Schmerzen oder regelmäßigem Bluten den Dialog mit Ihrem Zahnarzt suchen, um den Symptomen auf den Grund zu gehen. 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Tritt es regelmäßig, beim leichten Berühren oder ohne erkennbaren Grund auf, kann es auf Gingivitis oder Parodontitis hinweisen. Unbehandelt kann Parodontitis zu Zahnverlust führen. Ein Zahnarztbesuch ist spätestens dann ratsam, wenn das Bluten länger als zwei Wochen anhält. Was hilft sofort gegen Zahnfleischbluten? Kurzfristig helfen sanfteres Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste, die regelmäßige Nutzung von Zahnseide und antibakteriellen Mundspülungen. Langfristig ist eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt die effektivste Maßnahme. Kann Zahnfleischbluten von selbst verschwinden? Bei Gingivitis im Frühstadium kann konsequentere Mundhygiene das Bluten innerhalb weniger Wochen stoppen. Liegt jedoch bereits eine Parodontitis vor, ist eine zahnärztliche Behandlung notwendig – diese verschwindet nicht von selbst. Ist
Unerträgliche Zahnschmerzen – woher sie kommen und was dagegen hilft

Unerträgliche Zahnschmerzen – woher sie kommen und was dagegen hilft Plötzliche Zahnschmerzen beim Kauen, nach der Wurzelbehandlung oder bei Kontakt mit Kälte – wenn die Zähne schmerzen, steht die Frage nach der Ursache an erster, die Suche nach einer effektiven Linderung und der Bekämpfung der Schmerzen an zweiter Stelle. Zahnschmerzen sind dabei immer ein Zeichen dafür, dass die Mund- und Zahngesundheit beeinträchtigt ist Inhalt Welche Ursachen haben unerträgliche Zahnschmerzen? Welche Symptome können bei unerträglichen Zahnschmerzen auftreten? Wie lassen sich Zahnschmerzen vorbeugen? Was sind effektive Hilfsmittel, um Zahnschmerzen zu lindern? Fazit Welche Ursachen haben unerträgliche Zahnschmerzen? Zahnschmerzen können überraschend auftreten und werden durch die unterschiedlichsten Ursachen ausgelöst. So werden Zahnschmerzen häufig ausgelöst durch: mangelnde Mundhygiene und dadurch ausgelöste Karies, Entzündungen oder Parodontose Zähneknirschen (Bruxismus) mechanische Verletzungen Undichte oder beschädigte Füllungen Hormonelle Veränderungen, z.B. in der Schwangerschaft Funktionsstörungen des Kauapparats, z.B. eine Craniomandibuläre Dysfunktion Zahnnerv- oder Zahnwurzelentzündungen Zahndurchbrüche, z.B. beim Weisheitszahn Weitere allgemeine Erkrankungen oder Indikationen, z.B. Migräne, Verspannungen, Fehlfunktionen der Speicheldrüsen oder Allergien Um herauszufinden, welchen Ursprung Ihre Zahnschmerzen tatsächlich haben, sollten Sie beim Auftreten der Schmerzen so schnell wie möglich Ihren Zahnarzt konsultieren. Nur dieser kann mit Sicherheit feststellen, welche Ursachen bei Ihnen vorliegen und die passende Behandlung einleiten bzw. Sie darüber informieren, welche Schmerzmittel bei Zahnschmerzen schnell helfen. Welche Symptome können unerträglichen Zahnschmerzen auftreten? Extreme Zahnschmerzen gehen oft mit anderen Symptomen einher. Neben schmerzenden Zähnen kommen auch häufig Schmerzen im Kiefer oder Zahnfleischschmerzen mitsamt Entzündungen oder Schwellungen sowie Zahnfleischbluten vor. Dies kann auch für Schwellungen im Gesicht sorgen oder auch Fieber auslösen, wenn der Körper gegen die Entzündung kämpft. Zahnschmerzen können ebenfalls ausstrahlen und somit für Kopf- oder Nackenschmerzen verantwortlich sein. Wie lassen sich Zahnschmerzen vorbeugen? Damit Zahnschmerzen gar nicht erst extreme und unerträgliche Ausmaße annehmen und Sie in Ihrem Alltag einschränken, können Sie zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um ihrem Entstehen entgegenzuwirken. Zweimal am Tag richtig Zähne putzen Das richtige Zähneputzen ist eines der wichtigsten Elemente, damit Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gesund bleiben. Dazu sollten Sie mindestens zweimal am Tag mit der richtigen Technik und der passenden Zahnbürste Zähne, Zahnfleisch und Zunge reinigen. So kann sich Plaque gar nicht erst zu Karies entwickeln, was Zahnentzündungen vermeidet. Regelmäßig Zahnseide benutzen Besonders die Zahnzwischenräume sind Orte, an denen sich Bakterien besonders gerne sammeln. Da sich diese mit der Zahnbürste nicht vollständig reinigen lassen, ist der Einsatz von Zahnseide unverzichtbar. Nur so stellen Sie sicher, dass sich auch dort kein Zahnbelag sammelt, der zu Karies wird. Zur Reinigung sind am besten Zahnseide oder spezielle Interdentalbürstchen geeignet. Auf die richtige Ernährung achten Eine sehr zuckerhaltige Ernährung bietet Bakterien den optimalen Nährboden und verursacht langfristig Karies. Daher sollten Sie besonders zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel vermeiden. Ähnliches gilt für sehr säurehaltige Nahrungsmittel, z.B. bestimmte Fruchtsäfte, Obst oder essighaltige Nahrung. Diese greifen die Zahnoberfläche an und machen die Zähne damit angreifbar für Bakterien. Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wahrnehmen Regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt helfen dabei, Probleme in der Mundgesundheit schnell zu erkennen und Zahnschmerzen von Anfang an entgegenzuwirken. Ihr Zahnarzt erkennt Verletzungen am Zahnfleisch, oder Stellen, die Sie beim Zähneputzen oft vergessen, sofort und kann sofort passende Hinweise geben oder die entsprechende Behandlung einleiten. Eine professionelle Zahnreinigung hilft zudem dabei, auch an Karies und Entzündungen im Mundraum vorzubeugen. Was sind effektive Hilfsmittel, um Zahnschmerzen zu lindern? Wer akute Zahnschmerzen bis zum nächsten Zahnarztbesuch lindern möchte, der hat die Auswahl zwischen verschiedenen Hausmitteln. Neben den herkömmlichen Schmerzmitteln hilft es oft, die betreffende Stelle mit Eis zu kühlen, damit die Schwellung zurückgeht. Ebenfalls sinnvoll sind bestimmte Tees, z.B. Salbei- oder Kamillentee, die durch ihre desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung eine Abheilung der Entzündung unterstützen. Knoblauch und Zwiebeln haben einen ähnlichen Effekt, ebenso das Ölziehen mit kaltgepressten Ölen wie Oliven-, Sesam- oder Sonnenblumenöl. Fazit Schmerzende Zähne sind ein Symptom, das Sie nicht ignorieren sollten. Unerträgliche Zahnschmerzen oder Zahnfleischschmerzen sind klare Signale dafür, dass die Mundgesundheit im Ungleichgewicht ist. Ob Sie die Zahnschmerzen beim Kauen verspüren, durch einen durchbrechenden Weisheitszahn oder sie nach dem Einsetzen einer Krone auftreten: Belassen Sie es nicht bei der Behandlung mit Hausmitteln, sondern lassen Sie beim Zahnarzt die Ursachen untersuchen. Bei unerträglichen Zahnschmerzen sollten Sie schnell handeln. In den Dr. Schlotmann Praxen in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel sorgen unsere Zahnärzte für schnelle Linderung und unterstützen Sie dabei, Zahnschmerzen und Kieferschmerzen in Zukunft zu vermeiden. 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Was tun bei Zahnstein?

Was tun bei Zahnstein? Ein raues Gefühl auf den Zähnen, gelbliche Ablagerungen auf den Zähnen, Entzündungen des Zahnfleisches – Zahnstein macht sich auf viele Arten bemerkbar. Doch wie lässt sich Zahnstein verhindern? Kann man Zahnstein selbst entfernen? Und welche Folgen hat es, wenn Zahnstein unbehandelt bleibt? Um diese Fragen zu beantworten, ist es wichtig zu verstehen, wie Zahnstein entsteht. Inhalt Was ist Zahnstein und wie entsteht er? Woran erkenne ich Zahnstein? Wie kann man Zahnstein vorbeugen? Welche Folgen hat nicht entfernter Zahnstein? Die Behandlung – wie lässt sich Zahnstein entfernen? Fazit Was ist Zahnstein und wie entsteht er? Bei Zahnstein handelt es sich um verkalkten Zahnbelag, der sich nicht von allein löst und sich auch nicht durch herkömmliches Zähneputzen oder Spülen entfernt lässt. Zahnstein besteht aus Plaque, der nicht entfernt wurde und sich durch die Einlagerung von Mineralien verhärtet. Zahnstein kann in weißer, gelblicher, brauner oder auch schwarzer Färbung auftreten und kann nicht selbst entfernt werden. Wie entsteht Zahnstein? Zahnstein entsteht, wenn sich Mineralien aus dem Speichel in nicht entfernten Zahnbelag einlagern und ihn somit verhärten. Besonders häufig bildet er sich an Stellen, die man mit der Zahnbürste oft vernachlässigt und dadurch den Biofilm auf den Zähnen nicht entfernt. Besonders häufig entsteht Zahnstein an den Mundspeicheldrüsen, da dort viel Speichel austritt. Die Entstehung von Zahnstein verläuft dabei in drei Phasen: 1. Phase: Umhüllung des Zahns durch das Schmelzoberhäutchen Unmittelbar nach dem Zähneputzen umhüllt Speichel die Zähne. In diesem ist Eiweiß enthalten, das die Zähne vor Säure schützt. Diese schützende Hülle bezeichnet man als Schmelzoberhäutchen. An dieser können die verschiedenen Bakterienarten nicht haften bleiben. 2. Phase: Entstehung des Biofilms und Plaques Nehmen Sie nach einer Weile wieder Nahrung zu sich, bildet sich ein Biofilm. Dieser entsteht, indem sich Bakterien im Mund mit Mineralien, Enzymen und Proteinen und dem Speichel sowie mit den aus dem Essen aufgenommenen Kohlenhydraten verbinden. Fahren wir mit der Zunge über die Zahnoberfläche, spüren wir den Biofilm als „pelzigen“ Zahnbelag, der sich über das Schmelzoberhäutchen gelegt hat. Plaque und Mineralienkerne bilden sich. 3. Phase: Verhärtung des Plaques Die Mineralstoffe im Speichel, insbesondere das Kalziumphosphat, mineralisieren den Biofilm aus Bakterien und verfestigen den nicht entfernten Zahnbelag damit zu Zahnstein. Dieser Prozess beginnt bereits nach wenigen Tagen und ist dann irreversibel – ein Grund, warum die DGZMK regelmäßige professionelle Zahnreinigungen empfiehlt (Quelle: DGZMK). Woran erkenne ich Zahnstein? Zahnstein lässt sich oft mit dem bloßen Auge erkennen. Frischer Zahnstein hat meist eine weiße bis gelbliche Färbung, die bei Rauchern auch schwarz sein kann. Diese Verfärbungen lassen sich beim Zähneputzen nicht entfernen. Fährt man mit der Zunge über die betreffenden Stellen, fühlen sich diese rau an. Wie kann man Zahnstein vorbeugen? Gänzlich verhindern kann man die Entstehung von Zahnstein in den meisten Fällen nicht. Das richtige Zähneputzen ist allerdings eine der sichersten Maßnahmen, um Zahnbelag und Plaque zuverlässig zu entfernen und so die Bildung von Zahnstein zu verhindern bzw. zu vermindern. Das Reinigen der Zahnzwischenräume ist dabei besonders wichtig. Ein weiteres wichtiges Mittel gegen die Entstehung von Zahnstein ist die regelmäßige Prophylaxe, bei der der Zahnarzt Zahnstein entfernt und sicherstellt, dass Ihre Zähne gesund sind und bleiben. Welche Folgen hat nicht entfernter Zahnstein? Zahnstein selbst ist zwar keine Erkrankung, aber ein Risiko für die Gesundheit Ihrer Zähne. Durch die raue Oberfläche des Zahnsteins können sich Bakterien leicht einnisten und verbreiten. Die unebene Fläche macht es dabei gleichzeitig sehr schwer, die betreffenden Stellen ausreichend zu reinigen. Besonders, wenn sich die Bakterien in Richtung der Zahnwurzel ausbreiten, entstehen Entzündungen des Zahnhalteapparats, die sich zu einer Parodontose entwickeln können. Die Behandlung – wie lässt sich Zahnstein entfernen? Da sich Zahnstein grundsätzlich nicht von allein löst, ist es wichtig, die Behandlung rechtzeitig anzugehen. Nur so können Sie sichergehen, dass der Zahnstein keine ernsthafteren Folgen nach sich zieht. Zahnstein mit Hausmitteln entfernen Verschiedene Quellen werben mit Möglichkeiten, den Zahnstein mithilfe von Hausmitteln selbst zu entfernen, bspw. durch Zahnsteinradierer, Teebaumöl, Backpulver oder Kokosöl. Da der Zahnstein allerdings meist am Zahnhals oder der Zahnwurzel verankert ist, erreicht man mit diesen Hausmitteln nicht die Quelle des Problems. Zudem sitzt der Zahnstein so fest, dass er sich nicht so einfach lösen lässt. Mittel wie Zitrone schädigen die Zähne sogar eher, als dass sie sie reinigen. Auch harte Bürsten oder anderes scharfes Gerät sind eine immense Verletzungsgefahr. Zahnstein beim Zahnarzt entfernen lassen Deutlich gründlicher und damit sehr viel sicherer ist dagegen die Behandlung beim Zahnarzt. Die Entfernung des Zahnsteins per Ultraschall, Scaler, Meißel oder Kürette sind die einzigen Lösungen, die den Belag vollständig abtragen. Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Fazit Die Zahnsteinentfernung ist ein wichtiger Bestandteil der richtigen Mundhygiene. Trotz guten Putzens kann es dazu kommen, dass sich Zahnstein bildet. In diesen Fällen ist das sicherste Mittel gegen Zahnstein der Besuch beim Zahnarzt, der bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen bereits kleine Zahnsteinaufkommen entfernt und so schwerere Entzündungen verhindert. Bei Beschwerden durch Zahnstein sollten Sie sich unabhängig von den regulären Terminen schnellstmöglich an Ihren Zahnarzt wenden. Das Entfernen von Zahnstein ist nur eine von vielen Leistungen, die Sie in den Praxen von Dr. Schlotmann in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel erwarten. Bei allen Anliegen rund um die Mund- und Zahngesundheit sind wir Ihr Ansprechpartner. Jetzt Termin vereinbaren FAQ Kann man Zahnstein selbst entfernen? Nein. Zahnstein ist zu hart, um durch Zähneputzen oder Mundspülung entfernt zu werden. Hausmittel wie Natron oder Essig können den Zahnschmelz angreifen und werden nicht empfohlen. Zahnstein muss professionell durch Ultraschall oder Handscaler beim Zahnarzt entfernt werden. Was passiert, wenn man Zahnstein nicht entfernt? Nicht entfernter Zahnstein wächst weiter und kann sich auch unterhalb des Zahnfleischs ausdehnen. Das führt zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und langfristig zu Parodontitis mit Knochenabbau. Im fortgeschrittenen Stadium ist Zahnverlust möglich. Wie oft sollte man Zahnstein entfernen lassen? In der Regel reicht eine professionelle Zahnreinigung einmal jährlich aus. Bei starker Zahnsteinbildung oder bestehenden Zahnfleischproblemen empfehlen Zahnärzte zwei Termine pro Jahr. Ist Zahnstein gefährlich? Zahnstein selbst ist nicht direkt schmerzhaft, aber ein Risikofaktor: Er ist porös und bietet Bakterien ideale Anhaftungsflächen. Unbehandelter Zahnstein kann zu Gingivitis, Parodontitis und letztlich zu Zahnverlust führen.
Lachgas beim Zahnarzt – das sollten Sie wissen

Lachgas beim Zahnarzt – das sollten Sie wissen Besonders für Angstpatienten oder für Patienten mit starkem Würgereiz ist der Besuch beim Zahnarzt eine unangenehme Prozedur. Eine Lachgasbehandlung beim Zahnarzt kann eine gute Möglichkeit sein, Ängste erträglich zu machen und die Zahnbehandlung stressfrei zu überstehen. Inhalt Was ist Lachgas? Wozu Lachgas beim Zahnarzt? Wie läuft die Zahnbehandlung mit Lachgas ab? Was sind die Kosten einer Lachgasbehandlung beim Zahnarzt? Ist die Behandlung mit Lachgas auch bei Kindern möglich? Fazit Was ist Lachgas? Lachgas ist ein unsichtbares, geruchloses und leicht süßlich schmeckendes Gas, das vom Körper sehr gut und schnell aufgenommen wird. Die Lachgassedierung ist eine altbewährte Form der Betäubung, deren Einsatz aus den unterschiedlichsten Gründen für Patienten sinnvoll ist. Wozu Lachgas beim Zahnarzt? Viele Patienten mit Angst vor dem Zahnarztbesuch kennen es: ein unangenehmes Gefühl im Bauch, schwitzige Hände, Herzklopfen. Der durch Angst ausgelöste Stress schlägt sich in vielen körperlichen Reaktionen nieder, die einige Patienten zögern lassen, einen Zahnarzttermin zu vereinbaren. Wer so starke Angstgefühle vor den Schmerzen hat oder mit starkem Würgereiz zu kämpfen hat, dem erleichtert die Lachgasbehandlung den Besuch beim Zahnarzt immens. Für wen ist die Behandlung mit Lachgas geeignet? Grundsätzlich können alle Patienten die Lachgasbehandlung wahrnehmen. Bei Kindern ist eine Behandlung ab einem Alter von vier Jahren möglich. Allerdings gibt es einige Personengruppen, die mit ihrem Zahnarzt abstimmen sollten, ob die Behandlung individuell angepasst werden muss: · Schwangere oder Frauen, die versuchen, schwanger zu werden · Personen mit Lungenerkrankungen (insb. COPD) · Starke Raucher · Personen, die in den letzten Monaten eine Chemotherapie erhalten haben · Personen, die regelmäßig Drogen konsumieren · Personen, die kürzlich eine Augenoperation oder eine Mittelohrentzündung hatten Wie läuft die Zahnbehandlung mit Lachgas ab? Nach der Beratung und Aufklärung durch den Zahnarzt zur Behandlung erhalten die Patienten eine Nasenmaske. Über diese erhalten Sie zunächst einige Minuten puren Sauerstoff, der nach und nach mit Lachgas versetzt wird. Der Anteil wird so lange erhöht, bis die Sedierung einsetzt. Bei der Zahnbehandlung mit Lachgas erhalten Patienten meist zusätzlich eine Betäubungsspritze, da Lachgas das Schmerzempfinden nicht vollkommen ausschaltet. Nach der Behandlung erhält der Patient durch die Nasenmaske wieder reinen Sauerstoff. Die Wirkung des Lachgases vergeht nach 5 bis 10 Minuten und hinterlässt keinerlei langfristige körperliche Einschränkungen. Wie fühlt sich die Behandlung an? Natürlich sind Empfindungen bei der Lachgasbehandlung von Person zu Person unterschiedlich, dennoch berichten viele Patienten von einem leichten Kribbeln in den Fingerspitzen und Beinen. Der süße Geschmack des Gases sorgt in Kombination mit einer entspannten Atmosphäre in der Praxis für ein warmes Gefühl im Körper. Das Lachgas entspannt und sorgt für ein „leichtes“ Gefühl, das die Behandlung in vielen Fällen deutlich kürzer erscheinen lässt, als sie eigentlich ist. Wo liegen die Unterschiede zwischen Lachgas und Narkose? Einer der größten Unterschiede zwischen einer Vollnarkose und einer Lachgasbehandlung ist, dass der Patient bei einer Narkose nicht bei Bewusstsein ist und künstlich beatmet werden muss. Bei einer Lachgasbehandlung können Patient und Zahnarzt während der Behandlung kommunizieren. Das schafft die Möglichkeit, den Zahnarztbesuch aktiv als positives Erlebnis wahrzunehmen. Ein weiterer Unterschied ist, dass Patienten im Gegensatz zur Narkose keine Begleitperson brauchen, da er nach der Behandlung sofort wieder verkehrsfähig ist. Davon ausgenommen ist die Lachgasbehandlung bei Kindern. Gibt es Nebenwirkungen bei der Lachgassedierung beim Zahnarzt? Die Lachgasbehandlung beim Zahnarzt hat wie jede medizinische Behandlung seltene Nebenwirkungen, ist aber vollkommen unschädlich. Zu den häufigsten Beschwerden gehören Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, eine leichte Verstimmung, vermehrtes Schwitzen oder innere Unruhe. Der Großteil dieser Nebenwirkungen kann Ihr Zahnarzt allerdings vorbeugen, indem er die Sauerstoffdosis erhöht. Lachgasbehandlung beim Zahnarzt Was sind die Kosten einer Lachgasbehandlung beim Zahnarzt? Da die Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung mit Lachgas beim Zahnarzt grundsätzlich nicht übernimmt, müssen die Patienten diese in der Regel selbst tragen. Wie hoch die Kosten sind, hängt von der Länge der Behandlung ab. Eine 30-minütige Behandlung kostet bspw. etwa 80 €. Genaue Details zur Behandlungsdauer und den damit gekoppelten Kosten bespricht Ihr Zahnarzt mit Ihnen vor der Behandlung. Ist die Behandlung mit Lachgas auch bei Kindern möglich? Gerade Kinder entwickeln durch Einfluss ängstlicher Eltern oder durch Zahnartbesuche, die ihnen Angst einjagen, schnell Furcht vor der Behandlung. Die Behandlung mit Lachgas läuft beim Kinderzahnarzt ähnlich ab wie bei Erwachsenen. Zusätzlich gestalten viele Zahnärzte die Behandlung spielerisch und erzählen z.B. eine Geschichte, um den kleinen Patienten in einen entspannten Zustand zu versetzen. Grundsätzlich ist Lachgas bei allen Kindern anwendbar. Ausgeschlossen von der Behandlung sind Kinder mit Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen, Erkältungen und Verhaltensstörungen, die kooperatives Verhalten verhindern. Die Behandlung ist aufgrund der minimalen Dosis Lachgas ungefährlich. Fazit Die Behandlung mit Lachgas ist für Angstpatienten und Personen, die Probleme mit starkem Würgereiz haben, eine der angenehmsten Behandlungsmöglichkeiten. Da Sie als Patient die ganze Zeit über bei Bewusstsein bleiben und aktiv an Ihrer Behandlung teilnehmen, ohne Angst oder Schmerzen zu verspüren, trägt Lachgas oft zur Überwindung von Zahnarztangst bei. Auch für Kinder ist die Lachgasbehandlung eine gute Option, den Zahnarztbesuch von klein auf als ein positives Erlebnis wahrzunehmen. Sind Sie Angstpatient oder stehen vor der Zahnarztbehandlung vor großem Stress? In den Praxen von Dr. Schlotmann in Dorsten, Recklinghausen, Münster, Gelsenkirchen und Wesel erhalten Sie eine ausführliche Beratung von unseren Experten. Jetzt Termin vereinbaren
Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es?

Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es? Die Auswahl an Zahnimplantaten ist groß, es gibt verschiedene Materialien, unterschiedliche Bauformen und spezielle Behandlungskonzepte. Für viele Patienten wirkt diese Vielfalt zunächst überwältigend. Doch wer sich einen Überblick verschafft, erkennt schnell: Jedes Implantat hat seinen eigenen Vorteil, seine eigene Stärke und seinen optimalen Einsatzbereich. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Zahnimplantat-Arten es gibt, worin sie sich unterscheiden und welche Lösung Ihnen Halt, Sicherheit und ein natürliches Lächeln zurückgibt. Inhalt Was ist ein Zahnimplantat? Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es? Zitat eines Zahnarztes von Dr. Schlotmann Welche Implantatart ist die richtige? Darum Dr. Schlotmann Ihr Weg zu festen und natürlichen Zähnen FAQ Was ist ein Zahnimplantat? Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die fehlende Zähne ersetzen kann. Es wird direkt in den Kieferknochen eingesetzt und dient als stabile Basis für Kronen, Brücken oder Prothesen. So stellt es nicht nur Funktion und Ästhetik wieder her, sondern schützt auch die Kieferstruktur. Bestandteile des Zahnimplantats Ein Implantat besteht aus drei Teilen: dem Implantatkörper, dem Verbindungselement (Abutment) und der aufgesetzten Krone. Nach dem Einsetzen verwächst das Implantat ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel mit dem Knochen und sorgt für festen Halt beim Kauen, Sprechen und Lächeln. Mit dieser Technik lassen sich sowohl einzelne Zähne ersetzen als auch größere Zahnlücken oder zahnlose Kiefer zuverlässig versorgen. Das Ergebnis wirkt natürlich, fühlt sich stabil an und kann bei guter Pflege ein Leben lang halten. Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es? Zahnimplantate erfüllen nicht nur ästhetische Ansprüche, sondern stellen auch die Funktion Ihrer Zähne wieder her. Damit der Zahnersatz optimal zu Ihnen passt, ist es wichtig, passende Zahnimplantat Typen auszuwählen. Ob Material, Form, Einsatzbereich oder Marke: Jede Implantatvariante bringt spezielle Vorteile mit sich. Nach Bauform Zahnimplantate unterscheiden sich in ihrer Form, die entscheidend für Halt, Einheilung und Einsatzbereich ist. Schraubenimplantate (Standard) Die am häufigsten verwendeten Implantate. Sie ähneln einer Schraube und werden direkt in den Kieferknochen eingesetzt. Durch ihre Form verbinden sie sich besonders stabil mit dem Knochen und eignen sich für die meisten zahnärztlichen Anwendungen. Zylinderimplantate Diese Implantate sind zylindrisch geformt und bieten ebenfalls eine gute Stabilität. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn der Kieferknochen ausreichend breit ist und die Schraubenform nicht optimal passt. Blattimplantate Blattimplantate haben eine flache, längliche Form und werden vor allem bei schmalem Kieferknochen eingesetzt. Sie bieten eine Alternative, wenn klassische Schraubenimplantate nicht möglich sind. Mini-Implantate Kleine, dünnere Implantate, die häufig für Prothesen oder als Übergangslösung verwendet werden. Sie sind weniger invasiv einzusetzen und ermöglichen eine schnelle Versorgung, eignen sich jedoch nur für bestimmte Einsatzbereiche. Hohlzylinderimplantate Hohlzylinderimplantate sind zylindrisch geformte Implantate mit einem Hohlraum im Inneren. Sie werden selten eingesetzt und bieten vor allem dann Vorteile, wenn der Kieferknochen schmal ist oder besondere Verankerungsanforderungen bestehen. Der Hohlraum kann die Einheilung unterstützen und die Lastverteilung im Knochen optimieren. Nach Material Das Material eines Zahnimplantats beeinflusst Haltbarkeit, Verträglichkeit und Ästhetik. Titanimplantate Titan ist das am häufigsten verwendete Material in der Implantologie. Es ist besonders stabil, gut verträglich und verbindet sich zuverlässig mit dem Kieferknochen. Titanimplantate eignen sich für fast alle zahnärztlichen Anwendungen und bieten eine langjährige Haltbarkeit. Keramikimplantate (Zirkonoxid) Keramikimplantate bestehen aus Zirkonoxid, einem metallfreien, biokompatiblen Material. Sie überzeugen durch ihre natürliche Zahnfarbe und besonders hohe Ästhetik. Keramik ist eine ideale Lösung für Patienten mit Metallunverträglichkeiten oder besonders hohen Ansprüchen an die Optik. CEREC-Implantate CEREC-Implantate sind Teil des digitalen CEREC-Systems und werden häufig in Kombination mit computergestützter Planung und CAD/CAM-Technik eingesetzt. Sie erlauben eine besonders präzise Fertigung von Implantat-Abutments und Kronen direkt in der Praxis, oft innerhalb eines einzigen Termins. Dies sorgt für schnellere Behandlung, hohe Passgenauigkeit und sofort sichtbare Ergebnisse. Nach Platzierung Die Platzierung eines Zahnimplantats bestimmt, wie es im Kieferknochen verankert wird und welche Belastung es tragen kann. Enossale Implantate (Standard) Diese Implantate werden direkt in den Kieferknochen von Oberkiefer oder Unterkiefer eingesetzt und sind die heute am häufigsten verwendete Form. Sie bieten eine stabile Basis für Kronen, Brücken oder Prothesen und eignen sich für die meisten zahnärztlichen Versorgungen. Subperiostale Implantate Subperiostale Implantate liegen auf dem Kieferknochen unter dem Zahnfleisch, statt direkt in den Knochen eingesetzt zu werden. Sie kommen vor allem bei Patienten mit stark reduziertem Knochenangebot zum Einsatz, für die herkömmliche Implantate nicht möglich sind. Transossale Implantate (selten) Transossale Implantate durchdringen den gesamten Kieferknochen und werden nur in besonderen Fällen eingesetzt, beispielsweise bei sehr starkem Knochenabbau oder speziellen zahnmedizinischen Anforderungen. Sie sind heute selten, können aber eine sichere Lösung bieten, wenn andere Implantattypen nicht infrage kommen. Zygomatische Implantate Zygomatische Implantate verankern sich zusätzlich im Jochbein und bieten so sicheren Halt, auch wenn im Oberkiefer nur wenig Kieferknochen vorhanden ist. Sie kommen vor allem bei stark reduziertem Knochenangebot oder zahnlosen Oberkiefern zum Einsatz. Auf diese Weise ermöglichen sie festsitzenden Zahnersatz, oft ohne dass umfangreiche Knochenaufbauten nötig sind, und stellen eine zuverlässige Lösung dar, wenn herkömmliche Implantate nicht ausreichend Halt bieten. Nach Zahnsituation Die Wahl des Implantats hängt auch davon ab, wie viele Zähne ersetzt werden sollen und welche Voraussetzungen vorliegen. Einzelzahnimplantat Ein einzelner Zahn wird ersetzt, ohne die Nachbarzähne zu belasten. Diese Lösung ist besonders natürlich und langlebig. Implantatbrücke Mehrere fehlende Zähne in einer Reihe werden durch eine Brücke, getragen von Implantaten, ersetzt. So lässt sich Zahnersatz sicher verankern, ohne gesunde Nachbarzähne abschleifen zu müssen. All-on-4 / All-on-6 All-on-4 ist ein Konzept für zahnlose Kiefer: Vier oder sechs Implantate tragen eine ganze Zahnreihe. Die Methode ermöglicht festsitzenden Zahnersatz mit geringem Implantataufwand und stabiler Verankerung. Sofortimplantat vs. Spätimplantat Sofortimplantate werden direkt nach der Zahnextraktion eingesetzt, was den Heilungsprozess verkürzt. Spätimplantate kommen erst nach einer gewissen Heilungszeit zum Einsatz, etwa wenn der Knochen erst noch aufgebaut werden muss. Die Wahl der Implantation hängt von der individuellen Situation ab. Zitat eines Zahnarztes von Dr. Schlotmann „Bei jedem Implantat steht für mich die natürliche Funktion im Vordergrund. Modernes Implantatdesign und präzise Diagnostik schaffen Halt, Sicherheit und ein ästhetisches Ergebnis, das sich wirklich wie die eigenen Zähne anfühlt,“ Luca Schlotmann. Welche Implantatart ist die richtige? Die Entscheidung, welche Implantatart passt, hängt von mehreren Faktoren ab. Je nach individueller Situation können unterschiedliche Zahnimplantat-Möglichkeiten sinnvoll sein. Knochenangebot Ist der Kieferknochen kräftig und
Zunge richtig reinigen: Das sollten Sie beachten

Zunge richtig reinigen: Das sollten Sie beachten Weißlicher Belag, Mundgeruch, Karies: Wer die regelmäßige Zungenreinigung vernachlässigt, muss unter Umständen mit solchen Folgen rechnen. Ein regelmäßiges Reinigen der belegten Zunge ist somit ein Muss für gesunde Zähne. Doch wie putzen Sie Ihre Zunge richtig? Welche Hilfsmittel eignen sich dafür am besten? Und wie kommt es überhaupt zu einer belegten Zunge? Inhalt Darum sollten Sie Ihre Zunge regelmäßig reinigen Folgen einer ungereinigten Zunge Wie oft sollte man die Zunge reinigen? Was sind die besten Methoden und Hilfsmittel für die Zungenreinigung? Wie gefährlich ist Zungenbelag? Fazit Darum sollten Sie Ihre Zunge regelmäßig reinigen Eine Zungenreinigung gehört genauso zur Routine für eine umfassende Mundhygiene wie das richtige Zähneputzen. Denn 60 bis 80 % aller Mikroorganismen des Mundraums sammeln sich auf der Zunge an, beispielsweise in Form von Essensresten. Das liegt vor allem an der rauen Oberfläche der Zunge, auf der die Nahrungsreste sowie abgestorbene Zellteile der Mundschleimhaut hängen bleiben. Das Putzen der Zunge wirkt dabei auch Mundgeruch entgegen und hat Einfluss auf die Gesundheit des Zahnfleischs. Folgen einer ungereinigten Zunge Wer seine Zunge nicht regelmäßig säubert, der läuft Gefahr, die folgenden Symptome zu entwickeln: unangenehmer Mundgeruch Pelziges Gefühl auf der Zunge Schmerzen Juckreiz, z.B. durch Pilzinfektionen Zunge als Nistplatz für Bakterien Karies Parodontitis Die Verfärbung der Zunge gibt häufig Hinweise darauf, ob eine Erkrankung vorliegt. Daher sollten Sie Ihre Zunge beim sauber machen regelmäßig auf Unregelmäßigkeiten prüfen und auf Symptome achten, die auf akute Erkrankungen hinweisen können. Wie oft sollte man die Zunge reinigen? Es ist empfehlenswert, die Zunge gemeinsam mit den Zähnen zu säubern, also zweimal am Tag. Laut Experten macht aber bereits eine richtige Reinigung der Zunge am Tag einen bedeutenden Unterschied, denn eine saubere Zunge verhindert, dass sich unliebsame Bakterien im Mund ausbreiten können. Ob Sie die Zunge dabei mit der Zahnbürste oder einem speziellen Zungenreiniger sauber machen, macht bei richtiger Anwendung keinen Unterschied. Was sind die besten Methoden und Hilfsmittel zur Zungenreinigung? Es gibt verschiedene Wege, eine belegte Zunge richtig zu reinigen. Dabei können Sie auf spezielle Zungenreiniger zurückgreifen oder Hausmittel verwenden. Eine professionelle Zahnreinigung hilft zusätzlich, besonders hartnäckige Beläge zu entfernen. Hilfsmittel zur Zungenreinigung Neben der Möglichkeit, Ihre Zunge mit Ihrer normalen Zahnbürste zu reinigen, gibt es sinnvolle Hilfsmittel wie Zungenreiniger, die das Putzen erleichtern. Zungenschaber sind dabei besonders effektiv und zusätzlich einfach in der Anwendung. Dafür setzen Sie den Schaber hinten an der Zunge an und ziehen ihn wiederholt nach vorn, bis keine Rückstände mehr daran hängen bleiben. Auch eine spezielle Zungenbürste kann dabei helfen, die Zunge ohne Würgereiz zu reinigen. Übergangsweise oder als Notlösung sind Löffel ein weiteres gern verwendetes Hilfsmittel. Dabei setzt man den Löffel genau wie den Zungenschaber hinten auf der Zunge an und schabt den Belag nach vorne ab. Wichtig ist dabei, dass der Löffel keine zu scharfen Kanten hat. Zunge reinigen mit Hausmitteln Zusätzlich zu Hilfsmitteln wie einem Zungenreiniger gibt es bestimmte Hausmittel, die Sie gelegentlich als Unterstützung für die Reinigung einsetzen können. So reinigt eine Mundspülung, bestehend aus Kochsalz und lauwarmen Wasser, effektiv Zunge und Mundraum. Ein weiteres beliebtes Hausmittel ist das sogenannte Ölziehen. Hierbei nehmen Sie ein wenig Öl, z.B. Olivenöl, in den Mund und ziehen es etwa zehn Minuten lang durch den Mundraum. Der Verzehr „harter“ Lebensmittel wie beispielsweise Rohkost und Brot hilft ebenfalls dabei, Zahnbelag schon während des Essens zu lösen. Auf diese Weise lassen sich Bakterien bereits vor der eigentlichen Zahn- und Zungenreinigung verringern. Wie gefährlich ist Zungenbelag? Der Zungenbelag kann ein wichtiger Indikator sein, um mögliche Krankheiten zu identifizieren und die beste Behandlung finden zu können. So sollten Sie ein besonderes Augenmerk darauf legen, wie stark der Belag auf Ihrer Zunge ist und welche Farbe dieser hat. Ungewöhnliche Färbungen wie gelblicher, brauner oder schwarzer oder besonders starker Belag können auf Erkrankungen hinweisen. Da diese allerdings nicht immer ihren Ursprung im Mundraum haben, sondern auch durch Stress oder andere Probleme im Körper hervorgerufen werden können, sollten Sie Auffälligkeiten möglichst zeitnah mit Ihrem Zahnarzt abklären. Fazit Das Reinigen der Zunge gehört genauso zu einer vollständigen Mundpflege wie das regelmäßige Zähneputzen. Durch den Einsatz sinnvoller Hilfsmittel wie Zungenreinigern und -bürsten sowie bestimmten Hausmitteln tragen Sie langfristig die Gesundheit Ihrer Zunge und des gesamten Mundraumes bei. Behandlungen beim Zahnarzt wie die professionelle Zahnreinigung unterstützen Sie dabei zusätzlich. Als Experten für eine umfassende Mundgesundheit unterstützen die Experten von Dr. Schlotmann Sie in den Praxen in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel. Gemeinsam sorgen wir für ein dauerhaft gesundes Lächeln. Jetzt Termin vereinbaren
Gesundes Zahnfleisch: was Sie beachten müssen

Gesundes Zahnfleisch: Das können Sie bei Entzündungen oder Schmerzen tun Das Zahnfleisch ist ein guter Indikator für den Zustand Ihrer Mundhygiene. Die richtige Pflege, regelmäßige Besuche beim Zahnarzt und eine ausgewogene Ernährung sind dabei die Pfeiler, auf denen ein gesundes Zahnfleisch steht. Was ist zu tun, falls es doch einmal zu Entzündungen oder Zahnfleischschmerzen kommen sollte? Inhalt Was macht ein gesundes Zahnfleisch aus? Was macht der Zahnarzt für gesundes Zahnfleisch? Zahnfleischentzündung (Gingivitis) – das müssen Sie wissen Was kann ich selbst dafür tun, dass mein Zahnfleisch gesund bleibt? Fazit Was macht ein gesundes Zahnfleisch aus? Gesundes Zahnfleisch zeichnet sich vor allem durch eine helle, rosafarbene Färbung aus. Zudem sollte es die Zahnzwischenräume vollständig ausfüllen und fest an den Zähnen haften. Beim Reinigen der Zähne sollte kein Zahnfleischbluten auftreten, ebenso sollten auch bei Berührung keine Schmerzen auftreten. Alle Beschaffenheiten, die von diesem Zustand abweichen, können auf Unregelmäßigkeiten bei der Zahnfleischgesundheit hinweisen. Dazu gehören: Starker Mundgeruch trotz Zähneputzen Schmerzen an den Zahnhälsen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) oder geschwollenes Zahnfleisch Zahnfleischschmerzen Blutendes Zahnfleisch beim Zähneputzen Was macht der Zahnarzt für gesundes Zahnfleisch? Neben der umfassenden Reinigung, die Sie zu Hause durchführen, sind regelmäßige Besuche beim Zahnarzt ein wichtiger Bestandteil, die Gesundheit Ihres Zahnfleisches und Ihrer Zähne zu gewährleisten. Regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, Prophylaxe und Kontrolluntersuchungen, bei denen Ihr Zahnarzt beispielsweise entstandenen Zahnstein entfernt, beugt möglichen Entzündungen oder anderen Symptome vor. Zudem geben Zahnärzte ihren Patienten nützliche Pflegetipps für das Zahnfleisch, die sich ganz einfach in die tägliche Zahnputzroutine integrieren lassen. Zahnfleischentzündung (Gingivitis) – das müssen Sie wissen Eine Gingivitis äußert sich durch eine Entzündung des Zahnfleisches. Das Zahnfleisch ist hierbei rot, geschwollen und kann bluten. Allerdings ist entzündetes Zahnfleisch kein Grund zur Sorge, wenn Sie sie frühzeitig mit Ihrem Zahnarzt abklären. Verschleppte und unbehandelte Zahnfleischentzündungen können sich im schlimmsten Fall allerdings zu einer Parodontose weiterentwickeln, die mit Zahnfleischrückgang und Zahnverlust einhergeht. Ursachen einer Gingivitis Grundsätzlich lässt sich zwischen einer Zahnfleischentzündung durch Zahnbelag und einer Zahnfleischentzündung, die auf andere Faktoren zurückzuführen ist, unterscheiden. Eine Zahnfleischentzündung durch Zahnbelag entsteht vor allem durch unzureichende Mundhygiene. Bakterien im Zahnbelag sind hierbei für Entzündungen an Zahnfleisch und Zähnen verantwortlich. Andere Faktoren, die eine Gingivitis auslösen können, sind unter anderem: Einnahme bestimmter Medikamente Vitaminmangel Hormonelle Schwankungen, z.B. durch Schwangerschaft Erkrankungen wie Leukämie Wie bekomme ich mein Zahnfleisch nach einer Gingivitis wieder gesund? In vielen Fällen ist geschwollenes oder entzündetes Zahnfleisch durch einfache Behandlungsmethoden beim Zahnarzt und zu Hause schnell in den Griff zu bekommen. In der Praxis reinigt Ihr Zahnarzt zuerst alle Zahnflächen, auf denen sich Beläge gesammelt haben. Je nach Schwere der Entzündung verschreibt er zudem ein Antibiotikum. Beliebte Hausmittel für Zahnfleischentzündungen sind, neben der gründlichen Mundhygiene, das Spülen mit Ingwer-, Lavendel-, Kamillen- oder Salbeitee, Massagen mit der Zahnbürste oder Kokosnussöl oder die Beigabe von Knoblauch zum Essen. Zudem gibt es spezielle antibakterielle Mundspülungen, die Bakterien im Mundraum abtöten. Mithilfe dieser Hausmittel und den Behandlungsmethoden beim Zahnarzt beruhigt sich das Zahnfleisch nach einer Entzündung und kann sich regenerieren. Zahnfleischentzündungen während der Schwangerschaft als Sonderfall Zahnfleischentzündungen während der Schwangerschaft kommen häufig vor, da sich leichtere Entzündungen durch die hormonellen Umstellungen verschlimmern können. Auch Schwangerschaftsübelkeit kann dafür sorgen, dass sich vermehrt Bakterien im Mundraum sammeln. Zahnärzte kennen sich mit dieser Problematik aus und geben Schwangeren Tipps und Hinweise an die Hand, mit der sie das Zahnfleisch pflegen und die Mundhygiene aufrechterhalten können, ohne die Übelkeit zu verschlimmern. Was kann ich selbst dafür tun, dass mein Zahnfleisch gesund bleibt? Die richtige Mundhygiene hat drei wichtige Säulen: die richtige Mundpflege, regelmäßige Zahnarztbesuche und die richtige Ernährung. Eine umfassende Mundgesundheit lässt sich dabei von zu Hause aus durch das richtige Zähneputzen mit einer geeigneten Zahnbürste, der passenden Zahnpasta und dem regelmäßigen Einsatz von Zahnseide erreichen. Viele Menschen vergessen, beim Zähneputzen auch das Zahnfleisch einzubeziehen, obwohl das Putzen ein wichtiger Bestandteil von gesundem Zahnfleisch ist. Daneben sind eine ausgewogene Ernährung und die ausreichende Einnahme der Vitamine A, B, C, D und K sinnvoll. Nikotin und Alkohol beeinträchtigen die Zahngesundheit generell negativ. Vor allem Nikotin trägt einen entscheidenden Teil zur Entstehung von Zahnfleischerkrankungen bei. Fazit Welche Zahnbürste die beste Wahl für Sie ist, hängt vor allem von Ihnen selbst ab. So lässt sich mit einer Handzahnbürste derselbe Effekt erzielen wie mit einer elektrischen Zahnbürste, wenn der Anwender eine gute Putztechnik und die nötige Feinmotorik besitzt. Elektrozahnbürsten erfreuen sich allerdings gerade aufgrund der einfachen Anwendung und den technischen Hilfsmitteln wie Timern oder Warnungen bei zu festem Aufdrücken großer Beliebtheit. In unseren Praxen in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel berät das Team von Dr. Schlotmann Sie gerne dazu, wie Sie Ihr Zahnfleisch und Ihre Zähne bestmöglich pflegen. Jetzt Termin vereinbaren
Welche Zahnbürste ist die Beste?

Welche Zahnbürste ist die Beste für mich? Bei der Auswahl einer neuen Zahnbürste haben Sie häufig die Qual der Wahl – unzählige Zahnbürsten mit den verschiedensten Funktionen werben damit, die jeweils Beste zu sein. Doch welche Zahnbürste ist die beste Wahl für Sie? Wichtig bei der Auswahl ist vor allem, auf Ihre individuellen Bedürfnisse zu achten. Inhalt Warum ist die richtige Zahnbürste so wichtig? Woher weiß ich, dass meine Zahnbürste die richtige für mich ist? Worauf kommt es bei einer guten Zahnbürste an? Vor- und Nachteile der verschiedenen Zahnbürsten Fazit Warum ist die richtige Zahnbürste so wichtig? Als einer der wichtigsten Bestandteile der Zahn- und Mundhygiene ist die Zahnbürste ein alltäglicher Begleiter. Neben sauberen Zähnen hilft sie dabei, Erkrankungen im Mundraum vorzubeugen und die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen langfristig aufrechtzuerhalten. Da nicht jede Zahnbürste diese Aufgabe für jeden Menschen gleichermaßen gut erledigt, ist es wichtig, die beste Zahnbürste für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Nur so stellen Sie eine optimale Mundhygiene sicher. Woher weiß ich, dass meine Zahnbürste die richtige für mich ist? Bei der Wahl der besten Zahnbürste kommt es vor allem auf Ihre individuellen Vorlieben und Bedürfnisse an. Bei richtiger Zahnputztechnik macht es keinen Unterschied, ob Sie sich für eine Handzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste wie eine Schallzahnbürste entscheiden. Wer aber beispielsweise in seiner Motorik eingeschränkt ist, dem bietet eine Elektrozahnbürste den Vorteil, dass man selbst die kreisenden Bewegungen nicht selbst durchführen muss. Weitere Einflussfaktoren sind z.B.: Größe des Mundraums Anschaffungskosten Komfortfaktoren der Handhabung Grad der Sensibilität der Zähne Individuelle Putztechnik Gerade Eltern kleiner Kinder und ältere Menschen sind mit einer Elektrozahnbürste häufig gut beraten, denn die Feinmotorik beim Putzen spielt dabei eine geringere Rolle als bei der Handzahnbürste. Zahnbelag lässt sich so häufig einfacher und effektiver entfernen. Worauf kommt es bei einer guten Zahnbürste an? Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste. Dabei unterscheiden sich elektrische Zahnbürsten von Handzahnbürsten, aber auch in den einzelnen Kategorien differieren die Bürsten. Abgesehen von den spezifischen Faktoren sollten Sie bei jeder Zahnbürste daran denken, sie mindestens alle drei Monate zu wechseln, damit sich keine Bakterien in den Borsten sammeln und die Abnutzung der Borsten nicht die Qualität Ihres Zähneputzens beeinträchtigt. Härtegrad der Borsten Einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl der Zahnbürste ist die Härte der Borsten. Die Entscheidung für einen weichen, mittleren oder harten Härtegrad sollten Sie vor allem danach treffen, wie empfindlich Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch sind. Grundsätzlich empfehlen Zahnärzte allerdings eher weiche Borsten, da der Zahnbelag sich damit problemlos entfernen lässt und Sie nicht Gefahr laufen, Zähne und Zahnfleisch durch zu starkes Aufdrücken zu beschädigen. Art der Borsten Obwohl die Auswahl bei Zahnbürsten mit Naturborsten groß ist, raten Zahnärzte grundsätzlich von dieser Borstenart ab. Vor allem die scharfkantigen Enden der Borsten sind nicht abgerundet und stellen eine Verletzungsgefahr für Zähne und Zahnfleisch dar. Ebenfalls problematisch sind die Hohlkanäle in den Borsten, in denen sich schnell Bakterien sammeln und vermehren. Zahnärzte empfehlen daher zu den schonenderen und hygienischeren Kunststoffborsten zu greifen. Größe des Bürstenkopfes Die Größe des Bürstenkopfes ist ein eher subjektiver Faktor, der bei Ihrer Wahl aber dennoch eine wichtige Rolle spielen sollte. Die Größe des menschlichen Mundraumes ist individuell. Gerade bei kleinen Mundhöhlen ist ein kleinerer Bürstenkopf die bessere Wahl, da der beengte Platz so besser genutzt werden kann, um auch verwinkelte Stellen zu erreichen. Bei einer professionellen Zahnreinigung erhalten Sie neben sauberen Zähnen auch Einblicke dazu, welche Bereiche Sie beim Zähneputzen vernachlässigen. Jetzt informieren Vor- und Nachteile der verschiedenen Zahnbürsten Handzahnbürste Als günstigster Zahnbürstentyp ist die Handzahnbürste noch immer das beliebteste Modell. Die Wahl zwischen weichen, mittleren und harten Borsten ermöglicht es Käufern genau die Zahnbürste zu kaufen, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Wer eine gute Zahnputztechnik beherrscht, der kann mit der Handzahnbürste die Zähne, das Zahnfleisch und die Zunge optimal reinigen. Zu den Nachteilen gehören fehlende Warnungen bei zu festem Druck sowie eine unzureichende Reinigung, wenn die Zahnbürste nicht richtig genutzt wird. Elektrische Zahnbürste Elektrische Zahnbürsten sind im Gegensatz zur Handzahnbürste langlebiger, da sich der aufsetzbare Bürstenkopf einfach austauschen lässt. Über Apps, Timer und visuelle Signale geben sie zudem Hinweise zum Putzverhalten und helfen dem Nutzer so, seine Zähne optimal zu reinigen. Nachteile elektrischer Zahnbürsten sind vor allem der hohe Anschaffungspreis, die Notwendigkeit, die Geräte aufzuladen sowie teils hohe Folgekosten durch den Nachkauf von Bürstenköpfen. Rotationszahnbürsten Als Unterart der elektrischen Zahnbürste reinigen Rotationszahnbürsten durch einen rotierenden Bürstenkopf, der, ähnlich wie bei einer Zahnpolitur, über die Zähne gleitet und sie reinigt. Bislang existieren keine eindeutigen Studien dazu, ob die rotierenden Bürstenköpfe die Zähne besser putzen als Handzahnbürsten, allerdings können besonders Menschen mit eingeschränkter Motorik von der Technologie profitieren. Schall- und Ultraschallzahnbürsten Zu den neuesten Formen der elektrischen Zahnbürsten gehören Schall- und Ultraschallzahnbürsten, deren Bürstenköpfe in hoher Frequenz schwingen. Schallzahnbürsten entfernen Plaque, anders als der Name vermuten lässt, nicht durch Schallwellen, sondern mithilfe der sich schnell bewegenden Borsten. Ultraschallzahnbürsten hingegen erzeugen unter dem Bürstenkopf Ultraschall und putzen die Zähne somit nicht mechanisch, was Zähne und Zahnfleisch vor Schäden schützt. Fazit Welche Zahnbürste die beste Wahl für Sie ist, hängt vor allem von Ihnen selbst ab. So lässt sich mit einer Handzahnbürste derselbe Effekt erzielen wie mit einer elektrischen Zahnbürste, wenn der Anwender eine gute Putztechnik und die nötige Feinmotorik besitzt. Elektrozahnbürsten erfreuen sich allerdings gerade aufgrund der einfachen Anwendung und den technischen Hilfsmitteln wie Timern oder Warnungen bei zu festem Aufdrücken großer Beliebtheit. Bei Dr. Schlotmann erhalten Sie eine umfassende Beratung zur richtigen Zahnputztechnik. Dabei erhalten Sie auch Tipps dazu, welche Zahnbürste die Beste für Sie ist. Jetzt Termin vereinbaren