Gesundheitsuntersuchungen

Bei einem Gesundheits-Check-Up beim Hausarzt sollen gesundheitliche Risiken und Vorbelastungen abgefragt werden, um potenzielle Erkrankungen möglichst früh zu erkennen und behandeln zu können. Die Prävention von Krankheiten steht dabei im Mittelpunkt. Erfahren Sie hier mehr zum Ablauf der Gesundheitsuntersuchung. Was ist ein Gesundheits-Check-Up? Allgemeine Gesundheitsuntersuchungen sind Check-Ups beim Hausarzt, die wir bei Patienten zwischen dem 18-35. Lebensjahr einmal im Jahr und drei Mal im Jahr ab dem 35. Lebensjahr in unserer Praxis durchführen. Die regelmäßigen Gesundheitschecks beim Hausarzt dienen der Früherkennung von Krankheiten und helfen dabei, Risikofaktoren aufzudecken und Auffälligkeiten bereits früh bekämpfen zu können. Wann sollte man einen Gesundheits-Check-Up durchführen lassen? Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinspiegel und Blutfette oder eine Zuckerkrankheit stellen wichtige Risikofaktoren dar, die zur Entstehung von Erkrankungen des Herzkreislaufsystems führen können. Durch eine rechtzeitige Behandlung und Erkennung von Risikofaktoren lassen sich spätere Komplikationen wirkungsvoll verhindern. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten des Komplett-Checks beim Arzt? Ob die Krankenkasse die Kosten des Komplett-Checks beim Arzt übernimmt, hängt davon ab, ob medizinische Indikationen vorliegen. Wenn eine akute Erkrankung vorliegt, zahlt die Krankenkasse alle notwendigen Untersuchungen, unabhängig vom Alter des Patienten. Wer den Gesundheitscheck beim Hausarzt außerhalb seines gesetzlichen Anspruches wahrnehmen möchte, trägt die Kosten der Untersuchung selbst. Gesundheitsuntersuchung unter 35 Die Gesundheitsuntersuchung für Patienten unter 35 Jahren zahlt die Krankenkasse einmalig. Mit eine dem allgemeinen Gesundheitscheck vorausgehenden Anamnese stellen wir ein Risikoprofil auf und fragen potenzielle Beschwerden ab. Die Ergebnisse der darauffolgenden körperlichen Untersuchung werden im Labor geprüft. Anschließend findet eine Besprechung der Ergebnisse statt, bei dem der Hausarzt ggf. Empfehlungen zur Ernährungsberatung oder weiteren Präventionsmaßnahmen ausspricht. Auf Wunsch führen wir in diesem Zuge auch die Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge durch. Gesundheitsuntersuchung ab 35 Den Check-Up ab 35 zahlt die Krankenkasse alle drei Jahre. Die Gesundheitsuntersuchung ab 35 unterscheidet sich dabei nicht von der Untersuchung unter 35 Jahren. Auch hier führen wir eine Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung durch, deren Ergebnisse danach im Labor analysiert werden. Im Beratungsgespräch klären wir Sie über die Untersuchungsergebnisse auf und geben Ihnen ggf. Präventionsempfehlungen. Der Check-Up ab 35 kann ebenfalls durch Maßnahmen zur Hautkrebsvorsorge ergänzt werden. Gesundheitscheck ab 60 Gerade ältere Menschen ab 60 sollten den Gesundheitscheck regelmäßig wahrnehmen, um stets den optimalen gesundheitlichen Zustand sicherzustellen. Männer ab 65 Jahren haben im Rahmen des allgemeinen Gesundheitschecks zusätzlich die Möglichkeit, einmalig eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas in Anspruch zu nehmen. Wie läuft der Gesundheits-Check-Up ab? Nach der Anamnese führen wir bei Ihnen eine Blutuntersuchung durch. Wir bestimmen hierbei den Zuckerspiegel und verschiedene Blutfette (Cholesterin, LDL, HDL, Triglyceride). Dabei untersuchen wir auch den Urin auf Eiweiße, um eine potenzielle Nierenfunktionsstörung frühzeitig zu entdecken. Zusätzlich prüfen wir Ihren Impfpass und den aktueller Impfstatus, so dass wir Sie auch hier über mögliche Auffrischungsimpfungen oder empfohlene Impfungen beraten können. Im Anschluss daran überprüfen wir Ihre Blutdruckwerte, Gewicht sowie die Körpergröße, um eine erste Einschätzung der Vitalwerte zu erhalten. Dabei besprechen wir auch Ihre persönlichen und familiären Risikofaktoren und führen eine Ganzkörperuntersuchung durch. In Zusammenschau aller Befunde und Ergebnisse erhalten Sie von uns eine persönliche auf Ihre Situation zugeschnittene Präventionsempfehlung. Ihr Individuelles Risikoprofil dient dabei als Basis für alle folgenden allgemeinen Gesundheitschecks bei Ihrem Hausarzt. Folgende Leistungen zum Gesundheits-Check-Up bieten wir an: Anamnesegespräch Labordiagnostik Körperliche Untersuchung BIA-Messung Ultraschalluntersuchung (Belastungs-) EKG Lungenfunktionstest Abschlussgespräch und Therapievorschläge Bitte beachten Sie, dass es sich bei einigen dieser Angebote um Privatleistungen handelt.
DMP Disease Management Programm

Das Disease Management Programm (DMP) hilft Menschen mit chronischen Krankheiten dabei, ihre Lebensqualität zu verbessern. Das DMP bietet spezielle Programme für die Behandlung von Asthma, der koronaren Herzkrankheit, COPD und Diabetes, die Erkrankte in Anspruch nehmen können. Disease Management Programme (DMP) Disease Management Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme (der Krankenkassen), die zur besseren Betreuung der Patienten mit bestimmten chronischen Erkrankungen entwickelt wurden. Das Ziel ist es, Beschwerden und mögliche Folgeschäden, die mit einer chronischen Erkrankung verbunden sind, durch regelmäßige Untersuchungen und gesundheitliche Beratung zu erkennen und zu verringern.Das DMP soll Sie im Umgang mit Ihrer Krankheit unterstützen und Möglichkeiten aufzeigen, im Alltag besser mit Ihrer Erkrankung zurechtzukommen. Mit diesen Maßnahmen arbeiten wir darauf hin, Ihre Lebensqualität langfristig zu verbessern. Als individuelle Alternative zur klassischen Gesundheitsuntersuchung nehmen inzwischen über acht Millionen Patienten am Programm teil. Für welche Krankheiten gilt ein DMP? Das Behandlungsprogramm im Sinne der Disease Management Programme erhalten Sie bei Dr. Schlotmann für die folgenden Erkrankungen: DMP Asthma DMP Koronare Herzkrankheit DMP COPD DMP Diabetes Basis unserer strukturierten Behandlungsprogramme ist eine sorgfältige Anamnese, um die konkrete Ursache festzustellen und gemeinsam mit Ihnen eine geeignete, individuelle Therapie einzuleiten. Die Art der jeweiligen Therapie hängt davon ab, wie hoch das Risiko für Folgeerkrankungen ist oder wie weit diese fortgeschritten ist. Auch bereits bestehende Begleiterkrankungen und individuelle Lebensumstände berücksichtigen wir hierbei. Disease Management Programm Asthma Wann sollte ich am DMP Asthma teilnehmen? Sie sollten am DMP Asthma teilnehmen, wenn sie an Asthma bronchiale erkrankt sind. Asthma bronchiale zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Dabei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die zur Verengung der Bronchien führt. Die Erkrankung tritt teils bereits im Kindesalter auf. Hierbei kann es aufgrund empfindlicher Atemwege zu anfallsartiger Kurzatmigkeit kommen. Die Auslöser der Entzündungsreaktion sind vielfältig. Wie sieht das Disease-Management-Programm bei einer Asthma Erkrankung aus? Im Mittelpunkt unseres Programmes steht die Aufklärung zum Umgang mit Ihrer Erkrankung sowie der Umgang mit einer medikamentösen Therapie. Dies erlernen Sie in geplanten und von uns durchgeführten Schulungen. In diesen geben wir Ihnen zudem zahlreiche Tipps und Tricks für den Umgang mit Asthma bronchiale. Bei der Erstdiagnose planen wir gemeinsam mit Ihnen den genauen individuellen Ablauf Ihrer Therapie. In regelmäßigen Abständen jeweils, 1x im Quartal, erfolgen ärztliche Kontrolluntersuchungen mit Überprüfung Ihrer Medikamente, sowie ggf. die Durchführung einer Lungenfunktionsprüfung. Im Zuge des Programms üben wir zudem mit Ihnen zusammen die richtige Handhabung Ihres Asthmasprays und besprechen, wie Sie zu Hause Ihr Asthma selbstständig über Peakflowmessungen kontrollieren können. Disease Management Programm Koronare Herzkrankheit Wann sollte ich am DMP Koronare Herzkrankheit teilnehmen? Wie sollten am DMP KHK teilnehmen, wenn Sie an einer koronaren Herzerkrankung erkrankt sind. Dabei handelt es sich um eine Verengung der Herzkranzgefäße durch Bildung von Ablagerungen, sogenannten Fettplaques, an den Gefäßwänden. Dadurch kann es zu Durchblutungsstörungen der Gefäße am Herzen kommen. Leitsymptome sind häufig Brustschmerzen, die bei Anstrengung, aber auch in Ruhephasen auftreten. Mögliche drohende Komplikationen sind Herzinfarkt oder plötzlicher Herztod. Ein erhöhtes Risiko für eine KHK besteht bei Begleiterkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes mellitus. Auch Rauchen oder Übergewicht können die Entwicklung einer KHK begünstigen. Ziel des Programms ist es, diese Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, um gezielt mögliche Komplikationen zu verringern. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Sie Erkrankung verstehen und Maßnahmen zur Förderung Ihrer Gesundheit erlernen. Wie sieht das Programm bei einer Koronaren Herzerkrankung aus? Ziel des DMP ist die Aufklärung zum Umgang mit KHK sowie der Umgang mit der notwendigen medikamentösen Therapie (z.B. Cholesterinsenker oder Blutverdünner). Nach der Definition der Therapie erfolgen im Rahmen des Programms jeweils 1x im Quartal ärztliche Kontrolluntersuchungen mit Überprüfung Ihrer Medikamente sowie einer Blutabnahme. Disease Management Programm COPD Wann sollte ich am DMP COPD teilnehmen? Sie sollten am DMP COPD teilnehmen, wenn Sie an einer chronisch obstruktiven Bronchitis erkrankt sind. Die COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, die mit einer Verengung der Atemwege einhergeht. Hierbei kommt es zu Entzündungen der Bronchien und zur Zerstörung des Lungengewebes. Die Veränderungen an den Bronchien sind nicht mehr rückgängig zu machen. Symptome sind beispielsweise Atemnot, Husten und vor allem ein morgendlicher Auswurf. Wie sieht das Programm bei einer COPD-Erkrankung aus? Eines der wichtigsten Elemente unseres Programms ist das Erlernen des richtigen Umgangs mit Ihrer Erkrankung, sowie mit der einhergehenden medikamentösen Therapie. Für diesen Umgang bereiten wir Sie in von uns durchgeführten individuellen Schulungen vor, in denen wir Ihnen zusätzlich viele Tipps und Tricks für ein Leben mit COPD geben. Nach der Erstuntersuchung und Diagnostik erfolgt in regelmäßigen Abständen, jeweils 1x im Quartal ärztliche Kontrolluntersuchungen mit Überprüfung Ihrer Medikamente sowie ggf. die Durchführung einer Lungenfunktionsprüfung. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der richtigen Handhabung Ihrer Inhalationssprays und besprechen mit Ihnen gemeinsam, welche individuellen Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Symptome umgesetzt werden können. Da der Hauptrisikofaktor bei der Entstehung der COPD das Rauchen ist, ist die wichtigste therapeutische Maßnahme ein Rauchstopp, zu dem wir Sie gerne beraten. Zusätzlich steigert eine ausreichende Bewegung die körperliche Belastbarkeit und vermindert das Fortschreiten der Erkrankung. Disease Management Programm Diabetes Wann sollte ich am DMP Diabetes teilnehmen? Sie sollten am Programm teilnehmen, wenn Sie am Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 erkrankt sind. Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, zählt zu den häufigsten Erkrankungen der westlichen Welt. Hierbei kommt es durch eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse oder verminderter Insulinwirkung im Körper und als Folge zu einer Erhöhung der Zuckerwerte. Die Folgen eines zu hohen Zuckerwertes können zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion und Sehstörung führen. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nervenschädigungen und Wundheilungsstörungen z. B. an den Füßen. Wie sieht das Programm bei einer Diabetes-Erkrankung aus? Während des Programms erlernen Sie den richtigen Umgang mit der Erkrankung und mit der erforderlichen medikamentösen Therapie, z.B. mit Insulin. Im Rahmen der DMP erhalten Sie von uns durchgeführte Diabetesschulungen, in denen wir Ihnen wertvolle Tipps im Umgang mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 im Alltag näherbringen. Danach erfolgen in regelmäßigen Abständen jeweils, 1x im Quartal ärztliche Kontrolluntersuchungen mit Überprüfung Ihrer Medikamente sowie einer Blutabnahme. FAQ Was ist ein Disease-Management-Programm (DMP)? Disease-Management-Programme sind strukturierte Behandlungsprogramme, die chronisch kranke Patienten beim Umgang mit
Ernährungstherapie

Eine individuelle Ernährungstherapie und präventive Beratung ist eine sinnvolle Maßnahme für eine gesunde Zukunft. Findet die Beratung früh genug statt, wirkt sie als präventive Maßnahme. Aber auch bestehende Krankheiten lassen sich mithilfe einer ganzheitlichen Ernährungstherapie positiv beeinflussen. Bei Dr. Schlotmann in Dorsten erhalten Sie eine individuelle Ernährungstherapie und hochwertige Beratungen mit geballter Fachkompetenz. Was ist eine Ernährungstherapie? Eine professionelle Ernährungstherapie unterstützt Patienten bei der Ernährungsumstellung, indem sie gemeinsam mit einem Ernährungsarzt einen individuellen Ernährungsplan aufstellen. Dabei bezieht der Arzt auch Faktoren wie Vorerkrankungen, Risikofaktoren oder persönliche Ziele des Patienten, beispielsweise eine Gewichtsreduktion, in die Ernährungstherapie ein. Das allgemeine Ziel der Ernährungstherapie ist es, ein Bewusstsein für eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung zu schaffen und somit die Gesundheit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Insgesamt führt eine ganzheitliche Ernährungsberatung zu einer umfassenden Optimierung Ihrer Lebensweise und folglich mehr Lebensqualität, besserem Schlaf, mehr Regeneration und mehr Energie. Warum ist eine Ernährungstherapie für Sie sinnvoll? Die 4 Säulen der Gesundheit sind Ernährung, Bewegung, Umwelt und Psyche. Der menschliche Körper braucht Energie und Nährstoffe, um funktionieren zu können. Beides erhält er mit der Nahrung, der wichtigsten der 4 Säulen. Eine achtsame Ernährung formt unseren Körper nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Es ist wichtig für unsere Gesundheit, dass wir aktiv für unseren Körper und sein Wohlergehen sorgen. Die richtige Ernährung lindert Krankheitssymptome und trägt zur Genesung bei. Eine professionelle Ernährungstherapie eignet sich aus den unterschiedlichsten Gründen für die verschiedensten Personen. Häufige Gründe für eine medizinische Ernährungstherapie sind: Diätbegleitung bei Übergewicht Diabetes Herzprobleme Fehlfunktionen der Schilddrüse Reizdarmsyndrom Lebensmittelunverträglichkeiten Wie läuft die Ernährungstherapie ab? Bei uns arbeiten Mediziner und Oecotrophologen Hand in Hand. Die individuelle Ernährungstherapie ist persönlich auf Sie zugeschnitten. Zu Beginn werden Sie bei Fachärztin für Innere Medizin und Ernährungsmedizin Isabella Janlewing vorstellig. Sie führt ein Anamnesegespräch und eine umfangreiche Diagnostik mit Ihnen durch. Danach analysiert Oecotrophologin Anna Hambach in einem ersten Kennenlerngespräch gemeinsam Ihre bisherigen Essgewohnheiten. Sie definieren gemeinsam mit ihr ein konkretes Ziel. Danach führen wir eine BIA-Messung durch, um Ihre Körperfettwerte zu ermitteln. Auf Basis Ihrer Blutwerte und Ihres Körperfettanteils und Ihres Gewichts erarbeiten wir anschließend Ihren Ernährungsplan und geben Ihnen konkrete Empfehlungen für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Gegebenenfalls müssen Sie das Essverhalten in einem Ernährungstagebuch dokumentieren, um zu beobachten, welche Nährstoffe Sie ausreichend zu sich nehmen und welche fehlen. Im Anschluss finden regelmäßige Rücksprachen mit Anna Hambach statt, um Fortschritte, Änderungen oder eventuelle Probleme zu besprechen. Zum Schluss werden zur Überprüfung der Zielerreichung erneut Blut- und Körperfettwerte gemessen. Ist die Ernährungstherapie eine Kassenleistung? Wenn ein medizinischer Grund für die Ernährungstherapie vorliegt, wird diese von der Krankenkasse bezuschusst. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei medizinischer Indikation 30 – 100% der Kosten einer zertifizierten, medizinischen Ernährungstherapie. Die Kosten liegen inklusive der medizinischen Diagnostik bei 500 Euro abzüglich der Bezuschussung der Krankenkasse. Jetzt online Termin vereinbaren
Infusionstherapie

Was ist die Infusionstherapie? Für wen ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Wann ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Welche Infusionstherapie ist die richtige für mich? Unsere Infusionstherapien VITAMIN C – Für Vitalität und Wohlbefinden Aminosäure-Infusionen Wie läuft die Behandlung ab? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Infusionstherapie? Was ist die Infusionstherapie? Als Infusionstherapie bezeichnet man eine medizinische Methode, bei der Flüssigkeiten kontrolliert über einen venösen Zugang in den Blutkreislauf gegeben werden. In unserem Fall handelt es sich dabei meist um eine isotonische Kochsalzlösung, die wir entweder mit Vitamin C, oder mit ausgewählten Aminosäuren und Elektrolyten anreichern. Unser ganzheitlicher Ansatz kommt auch hier zum Tragen. Vor jeder Infusion führen wir ein Aufklärungs- und Anamnesegespräch durch, um ihren individuellen Beschwerden zu erfassen. Sollten wir hier feststellen, dass wir ihnen durch eine andere Therapie nachhaltiger helfen können, werden wir dies transparent kommunizieren und ihnen weitere Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. In unserer Praxis hat es sich bewährt, die Infusionstherapie durch weitere Behandlungen zu ergänzen. So können sie zum Beispiel während der Infusion (ohne zusätzliche Kosten) eine Akupunktur erhalten, die zu ihrem Beschwerdebild oder Gesundheitsziel passt. Sollten wir in der Anamnese Narbenstörfelder ausfindig machen, die ihre Beschwerden erklären oder ihre Selbstheilung blockieren, können wir diese Narben gleichzeitig entstören. Zusätzliche bieten wir unseren Patienten an, die Infusion in einem Ganzkörper-Massagesessel durchzuführen. Für wen ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Der Nutzen einer Infusion ist vielfältig und individuell. Infusionen können im Sinne der Prävention sowie auch der Therapie unterschiedlichster Mangelzustände (Nährstoffmangel, Unterstützung bei medikamentösen Behandlungen, physische oder psychische Disbalancen etc.) eingesetzt werden. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Die allgemeinen möglichen Risiken und Nebenwirkungen von Infusionen sind: lokale Entzündungen an der Einstichstelle (Schmerzen, Rötung) Paravasate (die Infusionsflüssigkeit läuft neben der Vene ins umliegende Gewebe) Verletzung der Vene mit Hämatombildung Kreislaufstörungen lokale oder systemische allergische Reaktionen Wie bei all unseren Behandlungen ist auch bei der Infusionstherapie unser höchstes Gebot, unsere Patienten nicht unnötig zu gefährden. Deshalb bieten wir auch nur solche Infusionen an, bei denen allergische Reaktionen extrem selten vorkommen. Wann ist eine Infusionstherapie sinnvoll? Nicht immer läuft alles „normal“ – bei erhöhtem Bedarf oder Verbrauch an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren aufgrund von Krankheit, Stress oder erhöhter Belastung ist eine zusätzliche Zufuhr der benötigten Bausteine zur Unterstützung der Prozesse, welche die Vitalfunktionen und die Regeneration steuern, erforderlich. Welche Infusionstherapie ist die richtige für mich? Wir haben mehrere Protokollinfusionen mit unterschiedlichen therapeutischen Zielen für Sie vorbereitet. Zudem können wir nach einer Blutanalyse die Zusammensetzung der Infusionen nach Ihren individuellen Bedürfnissen ergänzen. Im Verlauf werden die Blutwerte in individuellen Intervallen kontrolliert, um die jeweiligen Konzepte sowie die optimalen Infusionsintervalle ganz nach Ihren aktuellen Bedürfnissen festlegen zu können. Unsere Infusionstherapien € 50 7,5 g Ascorbinsäure (Vitamin C) Jetzt Termin für deinen Vitamin-C-Boost buchen: 02362 789952 VITAMIN C Ihre Quelle für Vitalität und Wohlbefinden Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein wasserlösliches Vitamin, das der menschliche Körper nicht in nennenswerten Mengen speichern kann. Aus diesem Grund muss es kontinuierlich über die Nahrung aufgenommen werden, um Mangelzustände wie Skorbut zu vermeiden. Der tägliche Vitamin-C-Bedarf liegt bei Erwachsenen bei etwa 75 bis 100 mg. Während die meisten Säugetiere in der Lage sind, Vitamin C selbstständig zu synthetisieren, besitzt der Mensch diese Fähigkeit nicht und ist daher vollständig auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Die Vorteile einer Vitamin-C-Infusion umfassen: • Stärkung des Immunsystems: Unterstützt den Körper bei der Abwehr von Krankheiten und Infektionen.• Hautgesundheit: Fördert die Kollagenproduktion, was zu einem strahlenderen und gesünderen Hautbild führt.• Energieboost: Viele Menschen berichten von einem gesteigerten Energieniveau nach der Behandlung.• Entgiftung: Hilft bei der Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper. Wofür braucht mein Körper Vitamin C? Kollagensynthese: ohne Ascorbinsäure ist die Kollagensynthese nicht möglich. Kollagen ist der wichtigste Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen und Zähnen. Radikalfänger: als starkes Antioxidans neutralisiert Ascorbinsäure sogenannte freie Radikale im Körper. Dadurch schützt sie Körperzellen vor oxidativem Stress. Eisenstoffwechsel: Vitamin C fördert im Darm die Resorption von Zink und Eisen und unterstützt den Einbau von Eisen in das Speicherprodein Ferritin Immunsystem: Vitamin C ist wichtig für die Bildung und Funktion von weißen Blutkörperchen. Durch die mit Hilfe von Ascorbinsäure gebildeten Kollagenfaser werden Haut- und Schleimhaut-Barriere gebildet und aufrechterhalten. Synthese von Steroidhormonen Synthese von Aminosäuren Synthese von Gallensäuren Welche Gründe für einen Vitamin-C-Mangel gibt es? unzureichende Aufnahme mit der Nahrung: einseitige Ernährung oder falsche Lagerung, Behandlung und Zubereitung von Nahrungsmittel erhöhter Bedarf: z.B. bei Entzündungen/Infektionen (akut oder chronisch), Autoimmunerkrankungen, Schwangerschaft/Stillzeit, Stress, Rauchen Magen-Darm-Erkrankungen: mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin C kann nicht ausreichend im Darm resorbiert werden Wie oft sollte ich eine Vitamin-C-Infusion durchführen lassen? Bei uns in der Praxis bieten wir ausschließlich Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen an, das beutet 7,5 g Ascorbinsäure auf 250 ml Kochsalz verdünnt Die Dauer und Häufigkeit einer Infusionstherapie mit Vitamin C richtet sich danach, mit welchen Beschwerden sie zu uns kommen und ob diese akut oder chronisch verlaufen. Vor jeder Infusion beraten wir sie individuell und transparent, was wir in ihrem Fall für sinnvoll halten Aufgrund der aktuellen Studienlage kann es auch sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen Vitamin-C-Infusionen rein prophylaktisch durchzuführen. Auch wenn es bisher keinen wissenschaftlichen Beleg gibt, dass hohe Vitamin-C-Spiegel vor Infektionen schützen, konnte bei Menschen, die regelmäßig Ascorbinsäure zu sich nahmen, eine Reduktion der Krankheitsdauer und des Schweregrads der Erkältung beobachtet werden derzeit wird diskutiert, ob es nicht subklinische Vitamin-C-Mangelzustände gibt, die auf lange Sicht die Entstehung verschiedener Krankheiten bedingen können Gibt es Risiken oder Kontraindikationen? Vitamin-C-Infusionen gelten im Allgemeinen als sehr sicher allergische Reaktionen sind äußerst selten, in unserer Praxis sind wir natürlich trotzdem auf jede Art von Komplikationen eingestellt und können im Notfall eingreifen hochdosierte Vitamin-C-Infusionen können Glukosesensoren von Diabetes-Patienten vorübergehend falsch-hohe Blutzuckerspiegel messen lassen (Pseudohyerglykämie) bei bestimmten Vorerkrankungen wie G6PD-Mangel oder Niereninsuffizienz kann Vitamin C zu Hämolyse oder Nierensteinen führen eine Überdosierung ist in der Regel nicht zu befürchten, da überschüssiges Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden wird € 89 00 Aminosäure-Infusionen Jetzt Termin für deinen Aminosäure-Infusionen buchen: 02362 789952 Aminosäure-Infusionen In unserer Praxis bieten wir zurzeit zwei verschiedene Konzeptinfusionen an, die sich auf die beiden anfälligsten Systeme unseres Organismus beziehen: die Stressachse und das Immunsystem. Diese bestehen vor allem
Schröpfmassage

Was ist eine Schröpfmassage? Die Schröpfmassage ist eine bewährte, alternative Heilmethode, die die lokale Durchblutung fördert, Verspannungen löst und die Muskulatur entspannt. Durch das Aufsetzen spezieller Schröpfgläser wird die Haut sanft stimuliert, während eine kombinierte Massage den Entspannungseffekt verstärkt. Diese Therapie bietet nicht nur eine wohltuende Tiefenentspannung, sondern umfasst auch eine revitalisierende Gesichtsmassage sowie eine entspannende Fußmassage – für ein ganzheitliches Wellness-Erlebnis. Wann kommt die Schröpftherapie zum Einsatz? Die Schröpfkopfbehandlung ist eine sehr alte, ausleitende Therapie und wird bei vielen Beschwerden eingesetzt: Linderung von Rückenschmerzen: Ideal bei akuten und chronischen Verspannungen. Behandlung von Muskelschmerzen: Wirksam bei Beschwerden der Muskulatur. Therapie bei Fibromyalgie: Besonders empfehlenswert für Betroffene. Wie funktioniert Schröpfen? Beim Schröpfen wird mit sogenannten Schröpfköpfen auf einem begrenzten Hautareal ein Unterdruck erzeugt, um das Gewebe gezielt zu stimulieren. Diese Technik unterstützt den Körper dabei, eingelagerte Stoffwechselprodukte (sogenannte Schlacken) und überschüssige Flüssigkeiten aus dem Gewebe auszuleiten. Unter dem Schröpfkopf entsteht durch das Ansaugen ein Austritt von Flüssigkeit aus Zellen, Blut- und Lymphgefäßen (Extravasat) in die oberflächlichen Gewebsschichten und in der Folge ein Bluterguss (Hämatom). Dies regt die Durchblutung an und fördert den Stoffwechsel. Das Ergebnis: Eine Tiefenentspannung und das Gefühl der Erleichterung in einer entspannten Wohlfühlatmosphäre. Ziele der Schröpfmassage: Linderung von Muskelverspannungen und -schmerzen Verbesserung der Durchblutung Förderung des Lymphflusses Unterstützung des Stoffwechsels Stressabbau und Entspannung Revitalisierung der Gesichtszüge und Förderung eines strahlenden Teints Entspannung der Füße zur ganzheitlichen Erholung Um die Schröpfmassage perfekt auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen, bitten wir Sie, uns vorab über gesundheitliche Besonderheiten oder Allergien zu informieren. Bitte beachten Sie, dass diese Behandlung in bestimmten Fällen, wie bei Hauterkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen, nicht geeignet ist. Jetzt Termin vereinbaren!
Botox-Behandlung

Botox-Behandlungen bieten Ihnen eine effektive Möglichkeit, feine Linien und Fältchen zu glätten und Ihrer Haut ein jugendliches Aussehen zu verleihen. Doch Botox kann mehr: In unserer Praxis setzen wir es gegen Kopfschmerzen, übermäßiges Schwitzen und Nackenkrämpfe ein und sorgen für Ergebnisse, die überzeugen. Welche Vorteile hat eine Botox-Therapie? Botox-Injektionen sind eine minimalinvasive Behandlung zur Faltenreduktion. Dies macht die Behandlung schnell und unkompliziert. Auch bei der Schmerztherapie bei Migräne, Kopfschmerzen oder Zähneknirschen hilft Botox effektiv und vor allem fast nebenwirkungsfrei – im Gegensatz zu vielen anderen Schmerzmedikamenten, die Sie über lange Zeiträume dauerhaft einnehmen müssen. Langanhaltende Ergebnisse Die ersten Ergebnisse der Botox-Behandlung sehen und fühlen Sie bereits nach wenigen Tagen. Durch regelmäßige Injektionen wird zudem die Bildung von neuen Mimikfalten an den behandelten Stellen effektiv verhindert. Ein weiterer Vorteil der Botox-Therapie ist die langanhaltende Wirkung. Einmal gespritzt hilft der Wirkstoff in der Regel drei bis sechs Monate. Wie läuft die Behandlung ab? Die Botoxbehandlung wird minimal-invasiv durchgeführt. Die gesamte Botox-Prozedur dauert in der Regel nur 10 bis 20 Minuten, ist nahezu schmerzfrei und eine Erholungsphase ist nicht notwendig. Dabei wird der Wirkstoff mit einer feinen Nadel in kleinen Mengen direkt in die betroffenen Muskeln injiziert. Pro Region werden etwa 5-7 Injektionen vorgenommen, wobei mehrere Regionen in einer Anwendung behandelt werden können. Die Wirkung setzt nach 2-4 Tagen ein und erreicht nach etwa zwei Wochen ihr Maximum. Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch mit Chris Fastabend Was kostet die Botox-Behandlung? Wenn Sie die Behandlung privat zahlen, hängt der Preis von der zu behandelnden Stelle und dem Umfang der Behandlung ab. Bei Dr. Schlotmann erfolgt die Behandlung der Zornesfalte bereits ab 150 Euro, während eine Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen in den Achseln ab 750 Euro kostet. Unsere detaillierte Preisliste finden Sie hier. Leider ist die Botox-Therapie nicht für alle neurologischen Erkrankungen zugelassen, bei denen sie helfen könnte. Ohne vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse wird Ihre Behandlung jedoch meistens übernommen bei: Arm- und Beinspastik nach Schlaganfall Spastik der Arme, egal welcher Ursache Blepharospasmus (Lidkrampf) Spasmus hemifacialis (einseitige Verkrampfung der Gesichtsmuskulatur) zervikale Dystonie („Schiefhals“) Spitzfuß bei infantiler Zerebralparese (ICP) Bei anderen Erkrankungen müssen Sie vorab einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen. Anwendungsgebiete Botulinumtoxin wird längst nicht mehr ausschließlich in der kosmetischen Medizin eingesetzt, sondern findet auch in anderen Bereichen der Medizin – wie der modernen Orthopädie im Rahmen der Schmerztherapie – immer mehr Anwendung. Kosmetische Anwendungen Mit 43 Gesichtsmuskeln können Menschen mehr als 10.000 verschiedene Gesichtsausdrücke erzeugen. Sehr viel Potenzial, um mit ausdrucksstarker Mimik für immer mehr lästige Falten zu sorgen. Daher hat sich Botox vor allem im Gesichtsbereich als effektives Behandlungskonzept erwiesen. Dabei liegt der Fokus selbstverständlich stets darauf, dass Ihre natürliche Mimik und Ausstrahlung erhalten bleiben. Hier kann Ihnen Botox helfen: Faltenreduktion: Stirnfalten, Zornesfalten, Krähenfüße, Erdbeerkinn Anheben der Augenbrauen (Brow Lift) Lip Flip: Dezente Betonung und Anhebung der Oberlippe Reduktion von Raucherfältchen (periorale Falten) Korrektur eines „Gummy Smile“ (Freilegung des Zahnfleisches beim Lächeln) Anhebung herunterhängender Mundwinkel Platysma (Halsbereich) Glättung von Falten im Dekolleté ✨ BOTOX DAY ✨ – Alle 2 Wochen: Ob Auffrischung oder erste Behandlung – buchen Sie Ihren Termin bequem online. 📅 Medizinische Anwendungen Von der Behandlung chronischer Migräne und Muskelspastiken bis hin zur Linderung übermäßigen Schwitzens bietet Botulinumtoxin effektive Lösungen. Besonders bei neurologischen und orthopädischen Beschwerden sorgt es durch gezielte Muskelentspannung für spürbare Verbesserungen der Lebensqualität. Hier kann Ihnen Botox helfen: Behandlung von Muskelspasmen (z. B. Nackenkrämpfe) Masseter (gezielte Behandlung des Kaumuskels gegen Zähneknirschen) Blepharospasmus (Lidkrampf) zervikale Dystonie („Schiefhals“) Blasendysfunktion (Therapie bei überaktiver Blase oder Harninkontinenz) Linderung bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) Migräneprophylaxe Botox-Therapie bei chronischer Migräne Botox ist mittlerweile offiziell zur Behandlung chronischer Migräne zugelassen und hat sich als wirksame Hilfe etabliert. Bei mindestens 15 Kopfschmerztagen im Monat, davon 8 mit Migränesymptomen, wird die Lebensqualität der Betroffenen so stark eingeschränkt, dass die Krankenkasse in diesem Fall sogar die Kosten für die Botox-Behandlung übernimmt. Die Verwendung von Botox gegen chronische Migräne wird jedoch nur verordnet, wenn die üblichen konservativen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien nicht ausreichend ansprechen oder nicht vertragen werden. Botox bei CMD, Bruxismus und Muskelverspannungen Bei CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion), die häufig mit schmerzhaften Verspannungen der Kaumuskulatur und Problemen im Kiefergelenk (Kiefergelenkschmerzen) einhergeht, kann Botox als Kiefergelenkstherapie gezielt für eine Entspannung der Kaumuskulatur sorgen. Die Injektionen werden an präzisen Punkten vorgenommen, um Schmerzen und die typischen Kiefergeräusche zu lindern. Auch bei Bruxismus, dem unbewussten Zähneknirschen, hilft Botox, die Muskelverspannung zu lösen und Schmerzen zu reduzieren. Botox bei Hyperhidrosis Botox ist eine der wirkungsvollsten Behandlungsoptionen bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose). Durch die Hemmung der Acetylcholinfreisetzung in den Nervenenden wird die Aktivierung der Schweißdrüsen verhindert. Der Impuls, zu schwitzen, wird also nicht mehr weitergeleitet und die Schweißdrüsen quasi trockengelegt. Dieses Prinzip kann auch bei starkem Speichelfluss angewendet werden. Wie funktioniert die Botox-Therapie? Botox (Botulinumtoxin) ist das stärkste bekannte Gift der Welt. Aber keine Sorge: Bei der Botox-Therapie werden so geringe Mengen lokal verwendet, dass eine Überdosierung unmöglich ist. Seit 1982 nutzt man es in der ästhetischen und medizinischen Behandlung, um Muskelaktivitäten zu beeinflussen und unerwünschte Muskelkontraktionen zu verhindern. Muskeln entspannen sich Botox wirkt, indem es durch eine gezielte Injektion die Freisetzung von Acetylcholin an den Nervenenden hemmt und so die Übertragung von Nervenimpulsen zum Muskel blockiert. Dadurch können sich die behandelten Muskeln nicht mehr zusammenziehen und entspannen sich. Da der Körper das Botox im Laufe der Zeit abbaut, empfiehlt sich für nachhaltige Ergebnisse eine erneute Behandlung alle drei bis sechs Monate – abhängig von individuellen Faktoren wie der Wirkdauer und den spezifischen Symptomen. Ihr Ansprechpartner für die Botox-Therapie in Dorsten Mögliche Nebenwirkungen Obwohl Botox als sicher gilt und von vielen Menschen gut vertragen wird, können in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten, darunter: Vorübergehende Muskelschwäche Schwellungen oder Schmerzen an den Injektionsstellen Asymmetrien im Gesicht Allergische Reaktionen (selten) Kontraindikationen Botox ist nicht geeignet für Patienten mit bestimmten Erkrankungen wie Allergien gegen den Wirkstoff, Neuromuskuläre Erkrankungen oder auch während der Schwangerschaft und Stillzeit. Jetzt einen Termin vereinbaren! FAQ Wird die Botox-Behandlung von der Krankenkasse übernommen? Die Krankenkasse übernimmt die Botox-Behandlung in der Regel nur bei bestimmten medizinischen Indikationen, wie
Ozon Therapie

Ozon-Sauerstoff-Therapie Vor mehr als 50 Jahren entwickelte Chirurg Hans H. Wolff die „Blutwäsche“, bei der Blut mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und als Infusion verabreicht wird. Diese Methode, die wir vor über 30 Jahren erlernt haben, ist heute ein fester Bestandteil unseres naturheilkundlichen Therapiespektrums. Moderne Geräte und höchste Sicherheitsstandards gewährleisten eine effektive und sichere Anwendung. Im Fokus unserer Therapie steht eine umfassende Betrachtung Ihres Wohlbefindens. Indikationen für die Ozontherapie Post-/Long-Covid Burn-out Fatigue-Syndrom Immunschwäche Schlafstörungen PNP Arthrose, Arthritis Vasomotorische Kopfschmerzen, Migräne Neuralgien Rheumatische Erkrankungen Entzündungen Erkrankungen des Innenohrs (Schwindel, Tinnitus, Hörsturz) Der Zusammenhang von Energie und Vitalität Ein erhöhter Lactatspiegel unter Ruhebedingungen kann auf eine mangelhafte mitochondriale Energiegewinnung hindeuten. Mitochondrien, als die Kraftwerke unserer Zellen, spielen nicht nur für den Energiestoffwechsel, sondern auch für die Hormonbildung eine zentrale Rolle. Hierdurch können Erschöpfungszustände mit Hormonstörungen überlagert sein. Einblick in die Mikrozirkulation: Durch die Anwendung der Kapillarmikroskopie an den Fingern schaffen wir Einblicke in die Mikrozirkulation. Diese ermöglicht es uns, Zusammenhänge zu unterschiedlichen Organsystemen zu erkennen. Eine ganzheitliche Sichtweise, die weit über sportliche Aspekte hinausgeht. Anwendungen Große Eigenblutbehandlung: Bekannt als „Blutwäsche“ nach Dr. Wolff. Ozoninfiltration in Muskelgewebe: Zur gezielten Therapie. Kleine Eigenbluteinspritzung: Eine präzise Anwendung. Beutelbegasung: Effektiv bei Durchblutungsstörungen, Erschöpfung, Infektanfälligkeit und chronischen Entzündungen. Warum Ozon-Sauerstoff-Therapie? Steigert die Energieproduktion: Optimiert die Mitochondrienfunktion. Fördert die Durchblutung: Wirkt gezielt auf die Endstrombahnen der Blutgefäße. Stärkt das Immunsystem: Reduziert Infektanfälligkeit. Entzündungshemmend: Effektive Unterstützung bei chronischen Entzündungen.
TCM- Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet uns ein Diagnose- und Therapiekonzept, welches über die Methoden und Betrachtungsweisen der Schulmedizin hinaus geht.Grundlage ist die über 2000 Jahre alte daoistische Vorstellung der einander entgegengesetzten und doch sich gegenseitig bedingenden Kräfte Yin und Yang.Stark vereinfacht ausgedrückt, sieht die Traditionelle Chinesische Medizin, die Gesundheit und Krankheit als Gleichgewicht und Ungleichgewicht dieser beiden Kräfte.Zwischen den beiden Polen Yin und Yang wirkt die Lebensenergie Qi. Das Qi fließt in Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, die den Körper durchziehen.An bestimmten Punkten auf diesen Meridianen (und teilweise auch abseits davon) können wir, durch Nadel- oder Laserakupunktur, von außen therapeutisch Einfluss auf dieses System nehmen. TCM-Diagnostik Augendiagnose Zungendiagnose Pulsdiagnose TCM-Diagnostik Neben einem ausführlichen Anamnesegespräch und der körperlichen Untersuchung, bedient man sich in der TCM weiteren Diagnosekriterien, die in der Schulmedizin keine Rolle spielen.Das ist notwendig, da man zum Beispiel einen Yin-/Yang-Mangel oder Qi-Stau nicht mit einem Stethoskop abhorchen, oder graphisch mit einem EKG darstellen kann.Schon der begrüßende Händedruck verrät uns viel über die Verfassung unseres Patienten. Ebenso der Klang der Stimme und der Gesichtsausdruck. „Die Augen sind der Spiegel der Seele“ Augendiagnose Durch die Augendiagnose erhalten wir nach der Anamnese weitere wichtige Informationen über das Disharmonie-Muster unseres Patienten. Hinweise auf Organstörungen, im Sinne der TCM, lassen sich dabei feststellen und beurteilen. Unser Konzept der Augendiagnose geht über die klassische Irisdiagnostik hinaus. Wir betrachten vor allem die Gefäße der Skleren (weiße äußere Hülle der Augäpfel), um beispielsweise Stauungen in bestimmten Arealen festzustellen. Wir verwenden das Diagnoseschema von Prof. Peng, welches Dr. Harald Kämper nach seinen Erfahrungen modifiziert und aktualisiert hat. Modifizierte Augendiagnose nach Professor Peng Zungendiagnose Form, Farbe, Bewegung, Belag und Beschaffenheit der Zunge geben uns zum Beispiel Aufschluss darüber, welche pathogene Faktoren für die Erkrankung des Patienten im Vordergrund steht. Natürlich verändert sich die Zunge ständig und ist in gewisser Weise „Tagesformabhängig“. Darüber hinaus stehen spezifische Veränderungen der Zunge aber auch oft im Zusammenhang mit Organstörungen im Sinne der TCM. Übrigens: Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern, wenn wir im Rahmen der Diagnostik Begriffe wie Leber- oder Nierenschwäche verwenden. Die Organfunktionen in der TCM haben größtenteils nichts mit der schulmedizinischen Organphysiologie zutun. Die Leber zum Beispiel, wird hier eher als Stressorgan verstanden, also als zentrales Stoffwechselorgan des Körpers. Pulsdiagnose Anders als in der Schulmedizin, tasten wir den Puls am Handgelenk nicht einfach nur ab, um die Herzfrequenz zu zählen, oder den Rhythmus festzustellen. Bei der Pulsdiagnostik wird der Radialispuls an beiden Handgelenken mit 3 Fingern auf verschiedenen Höhen getastet und beurteilt. Jede Tasthöhe auf jeder Seite steht für ein anderes Organsystem, das wir durch die Qualität des Pulses beurteilen können.
Homöopathische Behandlung

Die Homöopathische Behandlung steht neben Pflanzenheilkunde und Spagyrik im Zentrum unserer Arzneimitteltherapie. Für unsere Betrachtung ist es wichtig, eine „Causa“- eine tief greifende zugrunde liegende Ursache zu ermitteln, die wie ein roter Faden die gesamte Krankheitsentwicklung bestimmt. Dies können verschleppte Infekte, Reaktionen nach Impfungen, chronische Entzündungen, Fehl- oder Überlastungen aber auch alte Verletzungen sein. Von besonderer Bedeutung sind emotionale oder seelische Auslöser wie anhaltender Kummer, Sorgen, Angst, Wut oder unterdrückte Gefühle. Die dann gefundenen Mittel werden hoch potenziert als Einzellmittel aber auch zusammen mit Komplexmitteln oder pflanzlichen Mitteln verordnet. Allen Kritikern zum Trotz erweist sich die Homöopathie – bei richtiger Anwendung- in unserer Praxis als hoch wirksam (natürlich werden Patienten manchmal auch ohne Therapie gesund. Aber manchmal- und das mag einige Kritiker überraschen- manchmal auch mit). Jedoch lässt sich nicht immer eine eindeutige Causa bestimmen.
Kiefergelenkstherapie

Kopf- und Nackenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden, mit denen die Physiotherapie konfrontiert wird. Oftmals gehen diese Beschwerden mit dem unangenehmen Begleitphänomen des Zähneknirschens einher. Zusätzlich können auch Knack- oder Knirschgeräusche, Einschränkungen beim Mundöffnen sowie Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks und seiner Muskulatur auftreten. Diese Beschwerden fallen unter den Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Als spezialisierte Physiotherapeuten in Dorsten sind wir Ihre erste Anlaufstelle für die Kiefergelenkstherapie bei Craniomandibulärer Dysfunktion. Der richtige Zeitpunkt: Wann eine Kiefergelenkstherapie sinnvoll ist Eine Kiefergelenkstherapie ist eine sinnvolle Behandlungsoption, wenn eines oder mehrere der nachfolgenden Symptome im Bereich des Kiefergelenks auftreten. Hierzu zählen verschiedene Anzeichen wie beispielsweise Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und der Schulter-Nacken-Muskulatur, eingeschränkte Beweglichkeit, Knack- oder Knirschgeräusche sowie Probleme beim Öffnen des Mundes. Diese vielfältigen Beschwerden können auf eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hinweisen, die durch gezielte Kiefergelenkstherapie effektiv behandelt werden kann. Wenn Sie also derartige Symptome bemerken, könnte eine Kiefergelenkstherapie eine geeignete Maßnahme sein, um Ihre Kiefergesundheit zu verbessern und Beschwerden zu lindern. Unsere erfahrenen Therapeuten in Dorsten stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um eine individuell angepasste Therapie für Ihre Bedürfnisse zu entwickeln. Präzise Kiefergelenkstherapie in Dorsten und Münster: Ursachen verstehen, Schmerzen lindern Durch die exakte Funktionsdiagnostik gewinnen wir fundierte Einblicke in die Ursachen der Kieferbeschwerden und können diese Erkenntnisse in den individuellen Behandlungsplan einbeziehen. Auf dieser Grundlage ermöglichen wir eine umfassende Kiefergelenkstherapie, die speziell auf den Patienten abgestimmt ist. Die Therapie kann verschiedene Methoden umfassen. Dazu gehören unter anderem: Physiotherapie: Die Physiotherapie unterstützt dabei, die Muskulatur im Bereich des Kiefergelenks zu entspannen und zu kräftigen. Manuelle Therapie: Die manuelle Therapie wird bei der Mobilisation des Kiefergelenks eingesetzt. Kieferorthopädie: Die KFO kann Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers korrigieren. Aufbissschienen: Spezielle Aufbissschienen können dabei unterstützen, den Druck auf die Kiefergelenke zu verringern. Sie haben Schmerzen im Kiefer? Sichern Sie sich noch heute Ihren Termin für eine Kiefergelenkstherapie in Dorsten und Münster Ganzheitliche Kiefergelenktherapie: Kompetenz und Erfahrung in Dorsten und Münster vereint Unsere Fachpraxis für Kiefergelenkstherapie in Dorsten und Münster konzentriert sich auf die gezielte Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden. Wir bieten eine maßgeschneiderte Therapie, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Ein erfahrenes Team, bestehend aus Physiotherapeuten, Manualtherapeuten und Kieferorthopäden, arbeitet eng zusammen, um Ihnen eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Ihre Kiefergesundheit ist uns wichtig: Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für eine individuelle Kiefergelenkstherapie bei uns in Dorsten und Münster FAQ – Antworten auf häufig gestellte Fragen zur manuellen Therapie Welche Symptome weisen auf Kiefergelenksprobleme hin? Kiefergelenksprobleme äußern sich häufig in Schmerzen, Knirschen, eingeschränkter Mundöffnung, Kopf- und Nackenschmerzen sowie Zahnproblemen. Benötige ich eine Überweisung für die Kiefergelenkstherapie? Für eine Kiefergelenkstherapie benötigen Sie eine Physiotherapie Überweisung. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt kann Sie beraten und das Rezept nach einem CMD-Screening ausstellen. Sollte eine spezifische Therapie erforderlich sein, werden Sie gegebenenfalls an einen Kiefergelenksspezialisten überwiesen. Kann Kiefergelenkstherapie bei akuten Schmerzen helfen? Ja, bei akuten Schmerzen kann die Kiefergelenkstherapie durch gezielte Maßnahmen dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die normale Funktion des Kiefergelenks wiederherzustellen.