Zahnprothesen: Alles, was Sie wissen müssen

Zahnprothesen: Alles, was Sie wissen müssen Fehlende Zähne sind für Betroffene häufig bezüglich Funktionalität und Ästhetik des Gebisses eine große Belastung für Betroffene. Mithilfe von Zahnprothesen lässt sich ein großes Stück Lebensqualität zurückgewinnen. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Arten von Zahnprothesen und ihre Einsatzmöglichkeiten. Inhalt Was sind Zahnprothesen? Wann sind Zahnprothesen empfehlenswert? Welche Arten von Zahnprothesen gibt es? Gibt es gaumenfreie Prothesen ohne Implantate? Wie lange dauert die Behandlung für eine Zahnprothese? Was sind die Kosten für eine Zahnprothese? Prothese oder Implantat – was passt zu Ihnen? Fazit Was sind Zahnprothesen? Eine Zahnprothese ist ein künstlicher Zahnersatz, der einen, mehrere oder alle Zähne des Gebisses ersetzen kann. Die Prothese schließt sichtbare oder besonders große Zahnlücken und ermöglicht es Patienten, wieder richtig zuzubeißen. Zudem sorgen Zahnprothesen für ein ästhetisches Zahnbild und steigern damit das Selbstbewusstsein vieler Patienten. Die festsitzende Alternative zur herausnehmbaren Zahnprothese ist ein Zahnimplantat. Wann sind Zahnprothesen empfehlenswert? Meistens gewinnt das Thema Zahnprothese im Alter an Relevanz. Wenn Zähne ausfallen und es Zeit für die dritten Zähne wird, ist Zahnersatz die beste Lösung, um das Gebiss wiederherzustellen. Aber auch jüngere Patienten nutzen Zahnprothesen: Starken Schäden an den Zähnen oder Zahnverlust durch Karies, Parodontitis oder Unfälle können das Einsetzen von Zahnprothesen und Zahnimplantaten notwendig machen. Patienten, die aufgrund fehlender Zähne Probleme beim Zerkleinern von Nahrung haben, unter Kieferbeschwerden und Fehlstellungen leiden, verlieren oft Lebensqualität und Selbstbewusstsein. Zahnprothesen sind aus ästhetischen wie medizinisch indizierten Gründen eine gute Möglichkeit, wieder strahlend und vor allem gesund lächeln zu können. Welche Arten von Zahnprothesen gibt es? Abhängig davon, wie viele Zähne die Prothese ersetzen soll, gibt es verschiedene Arten von Zahnprothesen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Voll- und Teilprothesen sowie herausnehmbaren und festsitzendem Zahnersatz. Vollprothesen Eine Vollprothese, auch als Totalprothese bezeichnet, sind oft die klassischen „dritten Zähne“ im Alter. Bei diesem herausnehmbaren Zahnersatz ersetzt der Zahnarzt alle Zähne im Gebiss durch eine Kunststoffprothese mit künstlichen Zähnen, die mithilfe von Speichel und einem Saugeffekt im Mund befestigt ist. Ziel einer Vollprothese ist es, Kau- und Sprechfähigkeiten des Patienten wiederherzustellen und das ästhetische Gesamtbild des Gebisses durch künstliche Zähne wieder aufzubauen. Teilprothesen Teilprothesen kommen zum Einsatz, wenn nicht mehr genügend Zähne übrig sind, um einen festsitzenden Zahnersatz im Gebiss zu verankern. Sie werden meist mithilfe von Klammern an den restlichen Zähnen befestigt. Heutzutage gibt es vermehrt Teilprothesen ohne sichtbare Klammern, damit Patienten ästhetisch keine Nachteile mehr haben. Bei Teilprothesen gibt es eine Vielzahl an Subkategorien: Modellgussprothese Eine Modulgussprothese, auch Klammerprothese genannt, ist eine standardmäßige Dauerlösung, bei der der Zahnarzt die Prothese mit Halteklammern an den restlichen Zähnen des Gebisses befestigt. Ein Nachteil dieser Teilprothese ist, dass die Klammern sichtbar sind, besonders dann, wenn diese an den Frontzähnen angebracht sind. Teleskopprothese Die Teleskopprothese am Ober- oder Unterkiefer gehört zu den sogenannten kombinierten Systemen, da sie aus einem herausnehmbaren und einem festsitzenden Teil besteht. Die bestehenden Zähne erhalten dabei Kronen, die als Innenteleskope dienen. Dabei gleiten die Außenteleskope auf dem herausnehmbaren Zahnersatz beim Einsetzen auf die Innenteleskope, was für einen optimalen Sitz im Gebiss sorgt. Teleskopprothesen lassen sich im Oberkiefer und Unterkiefer einsetzen und lassen sich bei Bedarf problemlos erweitern. Geschiebeprothese Bei einer Geschiebeprothese erhalten die angrenzenden, natürlichen Zähne Kronen. Mithilfe eines Geschiebes, das Zahnprothese und Kronen verbindet, ist die Geschiebeprothese fest im Gebiss verankert. Geschiebeprothesen sind durch die unauffällige Befestigung meist kaum als Zahnersatz zu erkennen. Druckknopfprothese Die Druckknopfprothese zählt ebenfalls zu den kombinierten Systemen, die aus einem herausnehmbaren und einem festsitzenden Teil bestehen. Um die Prothese zu befestigen, setzt der Zahnarzt auf der Wurzel eines toten Zahnes oder auf einem Implantat einen Kugelkopf-Anker ein. Mithilfe einer Art Kappe an der Prothese lässt sich die Prothese wie ein Druckknopf bei Bekleidung im Gebiss befestigen. Guter Zahnersatz ist zuverlässig und soll lange halten. Verschiedene Arten von Zahnersatz bieten dabei individuelle Lösungen für die unterschiedlichsten Indikationen. Jetzt mehr erfahren! Gibt es gaumenfreie Prothesen ohne Implantate? Im Oberkiefer sind gaumenfreie, partielle Prothesen ohne Implantate grundsätzlich schwierig zu realisieren, da dort für die Prothesen ohne zusätzliche Implantate kein Halt ist. Bei Prothesen im Unterkiefer verbindet ein Bügel, der unter der Zunge liegt, die Teile miteinander und stellt so die Stabilität sicher. Wie lange dauert die Behandlung für eine Zahnprothese? Wie lange es vom ersten Termin bis zum Einsetzen der Zahnprothese dauert, ist abhängig von der Art der Prothese. Während die einfachste Lösung, die Modulgussprothese, bereits nach drei Behandlungen fertig angepasst ist, dauert das Anpassen einer Vollprothese bis zu sechs Termine. Die Herstellung nimmt dabei je nach Zahnarzt zwischen drei und sechs Wochen in Anspruch. Was sind die Kosten für eine Zahnprothese? Die Kosten für eine Zahnprothese sind abhängig vom gewählten Modell und variiert je nach benötigter Behandlung sehr stark. Bei einer Vollprothese können Sie mit Kosten zwischen 500 und 850 Euro pro Kiefer rechnen. Teilprothesen liegen bei einem Preis von 600 bis 950 Euro. Zu den genauen Preisen kann Sie Ihr Zahnarzt genauer beraten. Prothese oder Implantat – was passt zu Ihnen? Sie fragen sich, ob eine Prothese ausreicht oder ob Implantate langfristig besser zu Ihrer Situation passen? Beide Versorgungen haben Vorteile und Grenzen. In unserem großen Vergleich haben wir beide Optionen verständlich gegenübergestellt, damit Sie gut informiert in Ihr Beratungsgespräch gehen können. 👉 Jetzt Vergleich lesen: Zahnimplantate vs. Prothesen Fazit Der Zahnersatz mithilfe von Zahnprothesen gibt es für verschiedene Gegebenheiten im Gebiss eine Vielzahl an Lösungen. Ob festsitzender Zahnersatz ohne Implantate oder Teilprothesen ohne sichtbare Klammern: Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten, welche Zahnprothese für Ihr Gebiss geeignet ist. So können Sie sich wieder auf Ihre Zähen verlassen und genießen das Gefühl von Sicherheit und Ästhetik. Finden Sie gemeinsam mit den Experten von Dr. Schlotmann die perfekte Zahnprothese. Mit individueller Beratung ermitteln wirpassgenau, welche Prothese für Sie geeignet ist. Jetzt Termin vereinbaren
Zähneknirschen – was hilft bei Bruxismus?

Zähneknirschen – was hilft bei Bruxismus? Zähneknirschen ist bei vielen Betroffenen mehr als nur eine lästige Angewohnheit. Oft schadet das Zähnepressen der Zahnsubstanz und dem Zahnschmelz und raubt Patienten den Schlaf. Auch als Ursache einer Craniomandibulären Dysfunktion tritt es häufig auf. Lesen Sie hier, was Sie gegen Zähneknirschen tun können. Inhalt Was ist Bruxismus? Ursachen des Zähneknirschens Folgen des Zähneknirschens Wie funktioniert die Diagnose bei Bruxismus? Behandlung von Bruxismus Fazit Was ist Bruxismus? Unter den Begriff Bruxismus fällt das ständige Knirschen und Zusammenpressen der Zähne. Man unterscheidet zwischen dem Zähneknirschen während des Tages (Wachbruxismus) und dem Knirschen in der Nacht (Schlafbruxismus). Das Zähneknirschen kommt dabei durch Kieferpressen zustande, ein sich wiederholendes Anspannen oder Verschieben der Kaumuskeln. Ursachen des Zähneknirschens Was genau die Ursachen für Bruxismus sind, lässt sich nur schwierig feststellen, da theoretisch eine Vielzahl an Auslösern existieren. Viele Mediziner halten psychische Ursachen für einen wichtigen Faktor beim Zähneknirschen. Dazu gehören: Stress Genetische Prädispositionen Angststörungen Schlafstörungen Hoher Konsum von Alkohol, Kaffee, Koffein oder Drogen Nebenwirkung von Medikamenten Fehlstellungen des Kiefers oder Kiefergelenkerkrankungen Daneben gibt es weitere Ursachen für das Zähneknirschen, die sich besonders darauf auszuwirken scheinen, ob jemand von Wach- oder Schlafbruxismus betroffen ist. Ursachen für Wachbruxismus Wachbruxismus scheint häufig psychologische Ursachen zu haben und ist in vielen Fällen auf emotionalen Stress zurückzuführen. Dazu gehören Ängste, Überforderung oder weitere psychische Faktoren, die z.B. aus dem familiären oder beruflichen Umfeld der Betroffenen stammen können. Ursachen für Schlafbruxismus Das nächtliche Zähneknirschen ist ein unterbewusster Vorgang, der laut Medizinern vor allem durch innere Anspannung und genetische Prädispositionen ausgelöst wird. Beim primären Schlafbruxismus fehlt eine klare Ursache, während der sekundäre Schlafbruxismus in direktem Zusammenhang mit Erkrankungen des Betroffenen steht. Der sogenannte iatrogene Schlafbruxismus entstammt der Einnahme von Medikamenten oder dem Konsum von Drogen. Die Behandlung von CMD hilft dabei, die Kiefermuskeln zu entspannen und die Schmerzen zu reduzieren. Ein frühzeitiger Eingriff verhindert zudem schwerwiegende Folgen. Jetzt mehr zur CMD-Behandlung erfahren Wie funktioniert die Diagnose bei Bruxismus? Vielen Menschen, die mit den Zähnen knirschen, ist nicht bewusst, dass sie unter Bruxismus leiden. Gerade beim Schlafbruxismus stellt häufig erst der Zahnarzt die Abreibungen an den Zähnen fest. Eine frühzeitige Diagnose ist allerdings wichtig, um schwerwiegende Schäden vermeiden zu können. Daher ist es ratsam, neben den regelmäßigen Besuchen beim Zahnarzt auch auf Selbstbeobachtung zu setzen. Dabei hilft es, ein Augenmerk auf die folgenden Punkte zu legen: Sichtbar abgeschliffene Zähne Schmerzen im oder um den Kiefer nach dem Aufwachen Kurzzeitige Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes Hinweise des Schlafpartners auf nächtliches Zähneknirschen Verspannungen der Kaumuskulatur Im Tagesverlauf auftretende Überempfindlichkeit der Zähne Der Zahnarzt prüft, ob typische Anzeichen für Bruxismus gegeben sind. Im Rahmen einer Polysomnographie im Schlaflabor lassen sich zudem die genauen Kieferbewegungen im Schlafzustand nachvollziehen. So kann Ihr Zahnarzt eine umfassende Diagnose stellen. Behandlung von Bruxismus Wie die Behandlung von Bruxismus abläuft, hängt davon ab, welche individuellen Indikationen beim Patienten vorliegen. Die Diagnose beim Zahnarzt legt die Grundlage für die jeweilige Therapie: Zahnschienen Eine beliebte Methode, um die Zähne besonders nachts vor dem Knirschen zu schützen, sind sogenannte Knirschschienen, auch Okklusionsschienen genannt. Diese bestehen aus transparentem Kunststoff und verhindern so, dass Sie sich auf die Zähne beißen und Schäden oder Zahnschmerzen durch das Knirschen entstehen. Kieferphysiotherapie Eine Physiotherapie des Kiefers hilft dabei, die Nacken- und Kopfpartie von Verspannungen zu lösen. Dies hilft beim generellen Stressabbau und unterstützt viele Patienten, dem körperlichen Stress abseits des Kiefers entgegenzuwirken und Schmerzen zu reduzieren. Akupunktur Da zu den wichtigsten Ursachen von Bruxismus Alltagsbelastungen durch Stress gehören, ist die Akupunktur eine wirksame Methode, um das Zusammenbeißen der Zähne zu reduzieren oder ganz zu beseitigen. Muskelentspannungs-Trainings Gerade, wenn Ihnen tagsüber auffällt, dass Sie die Zähne zusammenbeißen, ist die Selbstbehandlung durch kleine Massagen und Entspannungsübungen eine hilfreiche Ergänzung zur Therapie beim Zahnarzt. Eine Massage der Kieferpartie löst dabei Verspannungen, während Atemübungen mental und physisch Druck abbauen. Psychotherapeutische Verfahren Andere Therapien bei Bruxismus sind beispielsweise psychotherapeutische Verfahren, bei denen Patienten Entspannungstechniken erlernen. Auch Themen wie Achtsamkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung geht man vor allem den Ursachen für Stress oder Angst- und Schlafstörungen auf den Grund. Fazit Die Therapie von Bruxismus soll Betroffenen dabei helfen, das Zähneknirschen zu verhindern. Hilfsmittel wie Zahnschienen unterstützen Patienten dabei. Wenn Ihr Partner Sie darauf aufmerksam macht, dass Sie nachts mit den Zähnen knirschen oder Sie selbst Symptome von Bruxismus bei sich feststellen, sollten Sie in jedem Fall Ihren Zahnarzt aufsuchen. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Zähne langfristig gesund bleiben. Bei regelmäßigem Zähneknirschen ist eine schnelle Reaktion gefragt. In unseren Praxen in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel prüfen wir Ihre Zähne auf Spuren von Bruxismus und finden gemeinsam mit Ihnen die optimale Therapie für Ihr Zähneknirschen. Jetzt Termin vereinbaren
Zahnarztangst

Was ist Zahnarztangst? Zahnarztangst beschreibt ein starkes Unwohlsein oder eine ausgeprägte Furcht vor dem Zahnarztbesuch. Schon der Gedanke an eine Behandlung löst bei Betroffenen Stress aus. Viele vermeiden Termine über Monate oder Jahre, obwohl Beschwerden bestehen. Die Angst entsteht häufig durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit, das Gefühl von Kontrollverlust oder die Sorge vor Schmerzen und Spritzen. Auch Geräusche, Gerüche oder der Behandlungsstuhl wirken als Auslöser. Die Intensität unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Manche verspüren nur eine leichte Nervosität, andere massive Angstreaktionen. Unterschied zwischen Zahnarztangst und Zahnarztphobie Nicht jede Angst vor dem Zahnarzt ist eine Phobie. Bei Zahnarztangst handelt es sich um eine starke, aber grundsätzlich kontrollierbare Furcht. Ein Zahnarztbesuch ist trotz Überwindung noch möglich, oft mit großem innerem Stress. Eine Zahnarztphobie geht deutlich weiter, so dass Betroffenen panische Angst vor dem Zahnarzt haben. Die Dentalphobie zählt zu den Angststörungen. Bereits der Gedanke an einen Termin kann Panikattacken auslösen. Betroffene vermeiden den Zahnarzt konsequent über viele Jahre, selbst bei starken Schmerzen oder akuten Entzündungen. In solchen Fällen sind eine besonders einfühlsame Betreuung und eine klar strukturierte angstfreie Behandlung entscheidend. Warum entsteht Angst vorm Zahnarzt? Zahnarztangst hat selten nur eine Ursache. Meist entsteht sie aus einer Kombination mehrerer Faktoren, die sich über Jahre verstärken. Schlechte Erfahrungen …zählen zu den häufigsten Auslösern. Schmerzvolle Behandlungen, fehlende Aufklärung oder das Gefühl, nicht ernst genommen worden zu sein, prägen sich tief ein. Besonders Erlebnisse aus der Kindheit wirken oft bis ins Erwachsenenalter nach. Die Angst vor Schmerzen …spielt ebenfalls eine große Rolle. Viele Betroffene befürchten Spritzen, Bohrgeräusche oder unangenehme Empfindungen während der Behandlung. Auch die Sorge, die Schmerzen nicht aushalten zu können, verstärkt die innere Anspannung. Schamgefühle …entstehen häufig, wenn Zahnarztbesuche lange vermieden wurden. Der Zustand der Zähne wird als peinlich empfunden. Hinzu kommt die Angst vor Bewertungen oder Vorwürfen. Diese Scham hält viele Menschen davon ab, überhaupt einen Termin zu vereinbaren. Kontrollverlust …ist ein weiterer zentraler Punkt. Als Patient im Behandlungsstuhl liegen, den Mund offenhalten und auf andere angewiesen sein, löst bei vielen ein starkes Gefühl der Hilflosigkeit aus. Wer schlechte Erfahrungen mit Kontrollverlust gemacht hat, reagiert besonders sensibel auf diese Situation. Häufige Symptome bei Zahnarztangst Zahnarztangst zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Die Symptome betreffen den Körper, die emotionale Ebene und das Verhalten. Häufig treten mehrere Anzeichen gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig. Körperliche Symptome Körperliche Reaktionen sind oft das erste Warnsignal. Dazu zählen Herzklopfen, starkes Schwitzen, Zittern oder eine flache, schnelle Atmung. Viele Betroffene berichten außerdem von Übelkeit, Schwindel oder einem Kloßgefühl im Hals. Kurz vor dem Termin oder bereits bei der Terminvereinbarung kann der Körper in einen regelrechten Alarmzustand geraten. Auch Schlafprobleme in den Tagen vor dem Zahnarztbesuch sind keine Seltenheit. Emotionale Symptome Auf emotionaler Ebene zeigen sich starke innere Anspannung, Nervosität oder Panikgefühle. Gedanken kreisen um mögliche Schmerzen, Spritzen oder den Verlust von Kontrolle. Häufig kommen Gefühle von Scham, Hilflosigkeit oder Ausgeliefertsein hinzu. Viele Betroffene haben das Gefühl, mit ihrer Angst allein zu sein oder nicht ernst genommen zu werden. Vermeidungsverhalten Ein besonders typisches Symptom ist das Vermeidungsverhalten. Termine werden immer wieder verschoben oder kurzfristig abgesagt. Manche Menschen gehen über Jahre nicht zum Zahnarzt, selbst bei akuten Schmerzen oder Entzündungen. Diese Vermeidung verstärkt die Zahnarztangst langfristig, da sich Sorgen und Scham mit jedem weiteren Aufschub vergrößern. Auswirkungen von jahrelangem Vermeiden des Zahnarztbesuchs Zahnarztangst führt häufig dazu, notwendige Termine immer wieder aufzuschieben. Die Folgen zeigen sich meist nicht sofort, sondern entwickeln sich langsam über Jahre. Was zunächst harmlos wirkt, hat langfristig spürbare Auswirkungen auf die Zahngesundheit und den Behandlungsaufwand. Verschlechterte Zahngesundheit Wer lange keinen Zahnarzt aufsucht, riskiert trotz Zahnpflege eine schleichende Verschlechterung der Gesundheit seiner Zähne. Karies, Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis bleiben ohne Prophylaxe oft unentdeckt und breiten sich weiter aus. Beschwerden treten häufig erst dann auf, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Steigende Komplexität der Behandlung Je länger Zahnarztbesuche vermieden werden, desto aufwendiger werden die notwendigen Behandlungen. Kleine Probleme entwickeln sich zu größeren Eingriffen, die mehr Zeit, Planung und spezielle Verfahren erfordern. Das erhöht die Hemmschwelle zusätzlich und verstärkt die bestehende Zahnarztangst. „Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Für mich bedeutet gute Zahnmedizin, diese Angst ernst zu nehmen, in Ruhe zuzuhören und jeden Schritt so transparent und schonend wie möglich zu gestalten. Zahnarztangst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf belastende Erfahrungen. Niemand muss Schmerzen aushalten oder sich schämen. Es gibt immer einen Weg, der sich sicher und richtig anfühlt.“ Dr. med. dent. Lennart SchlotmannGeschäftsführer & Zahnarzt Edit Template Was tun gegen Zahnarztangst? Bei Angst vor dem Zahnarzt stellt sich für viele die Frage, was sie dagegen tun können. Auch nach vielen Jahren ohne Zahnarztbesuch ist ein Neubeginn jederzeit möglich. Zahnarztangst lässt sich aktiv angehen. Entscheidend ist es, die Angst ernst zu nehmen. Schon kleine Schritte und Tipps helfen, die innere Anspannung deutlich zu reduzieren. Atemtechniken zur Beruhigung Gezielte Atemübungen helfen, den Körper aus dem Stressmodus zu holen. Langsames, tiefes Ein- und Ausatmen senkt den Puls und reduziert das Gefühl von Panik. Viele Angstpatienten empfinden es als hilfreich, sich vor und während des Termins bewusst auf die Atmung zu konzentrieren. Offenes Gespräch mit dem Zahnarzt Ein ehrliches Gespräch ist einer der wichtigsten Schritte. Wer seine Angst anspricht, schafft die Grundlage für Vertrauen. Der Zahnarzt kann die Behandlung erklären, Pausen vereinbaren und individuell auf Sorgen eingehen. Allein das Gefühl, ernst genommen zu werden, nimmt vielen die größte Angst. Unterstützung annehmen Auch Entspannungstechniken, Musik über Kopfhörer oder eine Begleitperson geben zusätzliche Sicherheit. Wichtig ist, sich nicht unter Druck zu setzen. Zahnarztangst ist weit verbreitet und gut behandelbar. Behandlungsmöglichkeiten bei Dr. Schlotmann Bei Dr. Schlotmann stehen Angstpatienten im Mittelpunkt. Ziel ist eine Behandlung, die Sicherheit gibt, Vertrauen aufbaut und die Angst spürbar reduziert. Dafür stehen verschiedene, individuell kombinierbare Möglichkeiten zur Verfügung. Angstfreies Erstgespräch Der erste Termin dient vor allem dem Kennenlernen. Ohne Behandlung, ohne Druck. In ruhiger Atmosphäre bleibt Zeit, über Ängste, Erfahrungen und Wünsche zu sprechen. Gemeinsam wird ein Behandlungsweg festgelegt, der sich für Sie richtig anfühlt. Sedierung Bei der Sedierung befinden Sie sich in einem entspannten, schläfrigen Zustand. Angst und Anspannung treten in den Hintergrund, während Sie
Narkose beim Kinderzahnarzt

Narkose beim Kinderzahnarzt Eine Narkose beim Kinderzahnarzt zielt vor allem darauf ab, die Behandlung für die kleinen Patienten so stress- und angstfrei wie möglich zu gestalten. In welchen Fällen dies sinnvoll ist und was bei der Narkose bei Kindern außerdem zu beachten ist, lesen Sie hier. Inhalt Wann ist eine Narkose bei Kindern sinnvoll? Was muss bei einer Narkose bei Kindern beachtet werden? Ablauf einer Narkose von Kindern beim Kinderarzt Alternative sedierende Behandlungsmethoden Vorteile einer Narkose beim Kinderarzt Fazit Wann ist eine Narkose bei Kindern sinnvoll? Grundsätzlich setzen Kinderzahnärzte die verschiedenen Narkosebehandlungen dann ein, wenn junge Patienten sehr ängstlich, unruhig und damit behandlungseingeschränkt sind. Auch bei behinderten Kindern wird Narkose häufig eingesetzt, um die zahnmedizinische Behandlung reibungslos durchführen zu können. Die Narkose ist vor allem für solche Behandlungen notwendig, bei denen eine lokale Behandlung nicht ausreichend ist, z.B. bei Abszessen und Entzündungen. Zudem ist eine Narkose gerade bei stark zerstörten Zähnen, bei denen eine umfassende Sanierung nötig ist, sinnvoll. Was muss bei einer Narkose bei Kindern beachtet werden? Besonders bei Kindern ist das Thema Narkose für Eltern mit vielen Fragen und Ängsten verbunden. Speziell die Nebenwirkungen einer Narkose und mögliche Risiken der Behandlung sind dabei zentrale Themen. Vorbereitung auf die Narkose beim Kinderzahnarzt Wenn eine Narkose durchgeführt wird, darf Ihr Kind sechs Stunden vor der Behandlung keine feste Nahrung sowie Milch oder Säfte zu sich nehmen. Zwei Stunden vor der Betäubung sollte der kleine Patient zudem nichts mehr trinken. Zudem darf Ihr Kind keinen Husten oder Schnupfen und akut keinen fieberhafter Infekt haben. Der letzte Infekt sollte außerdem mindestens 10 Tage zurückliegen. Um Ihr Kind emotional bestmöglich auf die bevorstehende Narkose vorzubereiten ist es empfehlenswert, genügend Ablenkung vorzubereiten. So sind Kuscheltiere, Schnuller oder das Lieblingsbuch gute Möglichkeiten, ein Stück Wohlbefinden mit in die Praxis zu bringen. Risiken einer Kindernarkose Die Anästhesie ist heutzutage sicherer als je zuvor, dennoch machen sich viele Eltern sorgen um die Komplikationen und Nebenwirkungen rund um eine Narkose. Verglichen mit älteren Patienten vertragen Kinder Narkosen allerdings sehr gut. Bei ihnen kommt es deutlich seltener zu Nebenwirkungen oder Komplikationen während der Behandlung. Zu den häufigsten Nebenwirkungen, die meist durch eine Intubierungsnarkose ausgelöst werden, gehören Übelkeit, Erbrechen sowie Schluckbeschwerden. Selten sind dagegen allergische Reaktionen oder ein vorübergehendes Zittern. Eltern sollten sich im Vorhinein immer von den behandelten Zahnärzten und Anästhesisten zu der bevorstehenden Behandlung beraten lassen. Gerade kinderliebe Zahnärzte sind hier stets offen für alle Fragen und Sorgen und begleiten Sie und Ihr Kind mit Ruhe und Erfahrung durch den gesamten Prozess. Viele größere Eingriffe lassen sich vermeiden, indem Kinder von Anfang an das richtige Zähneputzen lernen und regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen und Prophylaxe zum Kinderzahnarzt kommen. Jetzt mehr erfahren Ablauf einer Narkose von Kindern beim Kinderzahnarzt Beim Kinderzahnarzt erhalten Sie eine ausführliche Beratung zum Thema Narkose und den Alternativen wie Lachgas oder Hypnose. Entscheiden Sie sich für eine Vollnarkose, so läuft in den meisten Praxen die Sedierung durch Narkose wie folgt ab: Am Behandlungstag können Sie die Zeit bis zur Narkose mit Ihrem Kind verbringen. Zahnärzte und Anästhesisten erklären den Eingriff und die Sedierung häufig kindgerecht, um dem Patienten die Angst vor der Behandlung zu nehmen. Nach der Behandlung können Sie Ihr Kind beim Aufwachen begleiten. Dabei kontrolliert der Anästhesist, ob der Patient die Sedierung gut überstanden hat und ob irgendwelche Beschwerden vorliegen. Alternative sedierende Behandlungsmethoden Viele Kinderzahnärzte bieten neben der klassischen Narkose weitere Behandlungsmethoden zur Sedierung an, die zahnmedizinische Eingriffe für Kinder angenehmer machen sollen. Dazu, welche Methode für den jeweiligen Eingriff geeignet ist, beraten Sie die Experten in Ihrer Kinderzahnarztpraxis. Hypnose beim Kinderzahnarzt Bei der Hypnose bei Kindern wird der Patient in einen Trancezustand versetzt, der vom Eingriff selbst ablenken soll. Dafür konzentriert sich Ihr Kind z.B. auf angenehme Gedanken. Da Kinder meist nicht in der Lage sind, sich für eine längere Zeitspanne auf eine Sache zu konzentrieren, ist das Erzählen kleiner Geschichten oder der Einsatz von Berührungstechniken eine beliebte Methode in Kinderzahnarztpraxen. Die Hypnose gehört damit zu einer der schonendsten Methoden, um Kindern die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen. Lachgas Mit Lachgas lassen sich junge Patienten ohne Spritze oder Vollnarkose sedieren. Meist inhalieren Kinder das Gas, das beruhigend und entspannend wirkt und die Schmerzgefühle des Patienten für die Dauer der Behandlung vermindert. Ein Vorteil von Lachgas ist, dass es sich sehr schnell an- und abfluten lässt, das heißt, dass der psychische Normalzustand nach der Behandlung innerhalb weniger Minuten wieder erreicht wird. Sedierung durch Beruhigungssäfte Leicht unruhigen oder ängstlichen Kindern hilft bei kleinen Eingriffen wie der Milchzahnentfernung häufig schon ein angstlösender Saft, um die Behandlung stressfrei zu überstehen. Unter Aufsicht eines Anästhesisten wird hier z.B. Dormicum verabreicht, das etwa eine halbe Stunde nach Verabreichung seiner Wirkung entfaltet und Ihr Kind entspannt. Kinder erinnern sich danach häufig nicht mehr an die Behandlung und haben somit keine negativen Erinnerungen an den Eingriff. Vorteile einer Narkose beim Kinderzahnarzt Eine Narkose ist besonders bei Kindern mit Angst vor Schmerzen oder der Behandlung beim Zahnarzt allgemein eine gute Lösung, um Operationen oder andere Eingriffe so stressfrei wie nur möglich zu gestalten. Der Besuch beim Zahnarzt und die Zahnbehandlung wird so vor allem für Kleinkinder zu einem positiven Erlebnis. Mit einer Kindernarkose werden auch Ängste vor dem Besuch bei Zahnarzt oder sogar Traumata, die sich bis ins Erwachsenenalter ziehen könne, vermieden. Im Dr. Schlotmann Kids Club macht die Zahnpflege Spaß: Hier lernen Kinder von klein auf, wie wichtig Besuche beim Zahnarzt sind und wie Sie Ihre Zähnchen richtig pflegen. Jetzt Termin vereinbaren Fazit Die Narkose beim Kinderzahnarzt ist deutlich ungefährlicher, als viele Eltern im ersten Moment denken. Neben einigen anderen Methoden zur Sedierung kann eine Narkose gerade bei größeren und aufwändigeren Eingriffen die beste Lösung sein, um den Zahnarztbesuch für Kindern so angenehm wie möglich zu gestalten. Denn besonders bei jungen Patienten ist es wichtig, gesunde Zähne ohne Angst oder Stress zu erzielen, damit zahnärztliche Eingriffe mit voranschreitendem Alter positive Assoziationen haben.
Empfindliche Zähne

Empfindliche Zähne – was tun? Viele Menschen leiden unter empfindlichen Zähnen: Beim Verzehr von heißen oder kalten Speisen und Getränken tritt ein stechender Schmerz auf. Doch sind solche Zahnschmerzen ein Grund zur Beunruhigung? Welche Ursachen haben die Schmerzen? In unserem Blogbeitrag finden Sie die wichtigsten Informationen und Tipps, was bei Dentinhypersensibilität zu tun ist. Inhalt Was sind empfindliche Zähne? Was verursacht schmerzempfindliche Zähne? Wie werden schmerzempfindliche Zähne behandelt? Sind schmerzempfindliche Zähne gefährlich? 5 Tipps und Tricks gegen empfindliche Zähne Fazit Was sind empfindliche Zähne? Empfindliche Zähne entstehen durch freiliegende Zahnhälse, die durch einen Zahnfleischrückgang zum Vorschein kommen. Kalte, warme, süße, saure oder salzige Speisen und Getränke, die auf die Zahnhälse treffen, verursachen den unangenehmen Schmerz, unter dem Menschen mit empfindlichen Zähnen leiden. Ursachen für schmerzempfindliche Zähne Die häufigste Ursache für Dentinhypersensibilität ist Zahnfleischrückgang. Dieser sorgt dafür, dass die Zahnhälse ihren natürlichen Schutz verlieren und angreifbar für Außeneinwirkungen aller Art werden. Zu den Gründen für Zahnfleischrückgang und empfindliche Zähne im Allgemeinen gehören die folgenden Ursachen: Kariesbakterien Karies ist eine besonders häufige Ursache für Zahnschmerzen. Der Körper reagiert empfindlich auf diese Bakterien und versucht sich mithilfe einer Abwehrreaktion gegen diese zu schützen. Diese Abwehr bekommen Patienten oft in Form von pulsierenden Zahnschmerzen zu spüren. Starke Zahnempfindlichkeit bei Wärme und Kälte sind weitere Symptome. Parodontitis Eine der häufigsten Ursachen für Zahnfleischrückgang und empfindliche Zähne ist Parodontitis. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnfleisches durch Bakterien. Häufige Symptome einer Parodontitis sind blutendes, sich zurückziehendes oder geschwollenes Zahnfleisch. Da eine Parodontitis zumeist schmerzfrei ist, wird sie häufig erst spät erkannt. Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt können irreparable Folgen verhindern. Bleaching Grundsätzlich schadet ein professionelles Bleaching den Zähnen nicht. Allerdings kann durch den Einsatz von Bleichmitteln auf Peroxidbasis kurzzeitig eine erhöhte Zahnempfindlichkeit auftreten. Auch Zahnfleischreizungen können eine Nebenwirkung von Bleaching sein. Gerade Patienten, die von Natur aus oder durch andere Indikationen an Dentinhypersensibilität leiden, sollten vor einem Bleaching mit ihrem Zahnarzt abklären, ob ein Risiko für Zahnempfindlichkeit besteht. Mit einem Sensibilitätstest lässt sich leicht feststellen, welche Methode für das Bleaching am besten für Sie geeignet ist. Zähneknirschen oder Zähnepressen Zähnepressen oder Zähneknirschen, auch Bruxismus genannt, schaden den Zähnen besonders über einen längeren Zeitraum gesehen. Durch das langsame, aber stetige Abtragen des Zahnschmelzes werden nach und nach die empfindlichen Zahnbeine freigelegt, was wiederum zu empfindlichen Zähnen und Zahnschmerzen führt. Übermäßiger Verzehr säurehaltiger Getränke und Nahrungsmittel Zu viel Säure schadet dem Zahnschmelz und damit der gesamten Mundgesundheit. Säure sorgt durch Demineralisierung dafür, dass der Zahnschmelz an Stärke verliert. Somit ist er nicht mehr in der Lage, die Zähne ausreichend zu schützen, was eine Ursache für erhöhte Zahnempfindlichkeit sein kann. Auch Magensäure, die in den Mund aufsteigt, beispielsweise durch Sodbrennen, kann das Zahnfleisch und den Zahnschmelz schädigen. Falsches Zähneputzen Das richtige Zähneputzen ist ein Prozess, der erlernt werden muss. Viele Patienten nutzen zu harte Zahnbürsten oder drücken mit der Zahnbürste zu fest auf die Zähne auf. Zu festes Schrubben schadet dabei Zahnschmelz und dem Zahnfleisch, welches sich zurückzieht und die Zahnhälse freilegt. Sind Ihre Zähne plötzlich empfindlich geworden oder haben Sie das Gefühl, dass Ihre Zahngesundheit in letzter Zeit abgenommen hat? Mit einer Prophylaxe sind Sie auf der sicheren Seite und schützen Ihre Zähne nachhaltig. Jetzt zur Prophylaxe informieren Behandlung schmerzempfindlicher Zähne Während viele Menschen nur unter leicht empfindlichen Zähnen leiden, die durch ein paar Tipps und Tricks einfach in den Griff zu bekommen sind, gibt es viele Indikationen, die einen Besuch beim Zahnarzt notwendig machen. Dazu gehören Zahnfleischbluten, lockere Zähne, Zahnfleischrückgang sowie Frakturen im Zahn. Um die Symptome und Ursachen empfindlicher Zähne zu heilen und Ihnen ein rundum gesundes Zahngefühl zu geben, bieten Zahnärzte je nach Beschwerden unterschiedliche Behandlungen an: · Therapie von Parodontitis · Versiegelung freiliegender Zahnhälse · Zahnhalsfüllungen für die Reparatur von Frakturen im Zahn · Chirurgische Eingriffe gegen Zahnfleischrückgang · Aufbissschienen gegen Zähneknirschen · Mundgesundheitstrainings für das richtige Zähneputzen Sind empfindliche Zähne gefährlich? Empfindliche Zähne sind in vielen Fällen ein Warnsignal: Freiliegende Zahnhälse oder Schmelzschäden können sich ohne Behandlung verschlechtern. Auch Karies oder Zahnfleischrückgang können die Ursache sein und müssen zahnärztlich abgeklärt werden. Laut DGZMK gehört Dentinhypersensibilität zu den häufigsten Beschwerden in der Zahnarztpraxis (Quelle: DGZMK) Sie sollten einen Zahnarzt aufsuchen, wenn: die Empfindlichkeit plötzlich auftritt oder sich schnell verstärkt der Schmerz länger als einige Sekunden anhält einzelne Zähne betroffen sind, nicht alle Zahnfleischbluten oder sichtbare Veränderungen hinzukommen 5 Tipps und Tricks gegen empfindliche Zähne Egal, ob Sie bereits empfindliche Zähne haben oder präventiv gegen den Abbau Ihres Zahnschmelzes vorgehen wollen – mit unseren fünf schnellen Tipps gegen empfindliche Zähne leisten Sie einen großen Beitrag zu Ihrer Mundhygiene und -gesundheit. 1. Richtige Zahnpasta und Zahnbürste für empfindliche Zähne finden Gerade für Patienten mit empfindlichen Zähnen gibt es spezielle Zahnpasta, die die Zähne schützt und den Zahnschmelz stärkt. Dafür sind besonders die Inhaltsstoffe Kaliumnitrat und Fluorid relevant. Bei der Auswahl der richtigen Zahnbürste ist vor allem der Härtegrad der Borsten zu beachten: Weichere Borsten sind schonender für Zahnschmelz und -fleisch, während Patienten bei härteren Bürstenköpfen darauf achten sollten, nicht zu fest aufzudrücken. Elektrische Zahnbürsten bieten beim Putzen oft einen zusätzlichen Schutz, da die scheuernde Bewegung auf den Zähnen entfällt und die Reinigung allein durch Auflegen des Bürstenkopfs stattfindet. Schallzahnbürsten haben zudem durch eine Andruckkontrolle häufig noch eine zusätzliche Putzhilfe. 2. Stark säurehaltige Lebensmittel vermeiden Wer unter empfindlichen Zähnen leidet, sollte von einigen Lebensmitteln wenig konsumieren. Unter den Obstsorten sind Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen, Kiwis oder Grapefruits besonders säurehaltig, beim Gemüse sind es vor allem Mangold und Spinat, die den Zähnen durch Oxalsäure Kalzium entziehen. Auch Getränke wie Cola, Limonade oder Energy-Drinks schaden dem Zahnschmelz. 3. Regelmäßige Prophylaxe wahrnehmen Grundsätzlich raten Zahnärzte dazu, ein- bis zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Dabei entfernt der Zahnarzt gründlich alle Beläge von der Zahnoberfläche, aus den Zahnzwischenräumen und aus den Zahnfleischtaschen. Eine solche Reinigung unterstützt Ihre tägliche Zahnpflege, indem hier auch Bereiche gereinigt werden, die Sie bei der Mundpflege leicht vergessen oder nur schwer erreichen. 4. Putztechnik verändern Einer der häufigsten Fehler beim Zähneputzen ist das zu harte Aufdrücken der Bürste auf den Zähnen. Es
Kreidezähne (MIH) bei Kindern

Kreidezähne (MIH) bei Kindern Bei Kreidezähnen leiden Kinder und Jugendliche unter porösen, verfärbten und kariesanfälligen Zähnen, die oft Schmerzen verursachen. Wie Kreidezähne entstehen, welche Behandlung hilft und alle weiteren wichtigen Informationen rund um diese Indikation lesen Sie in diesem Blogartikel. Inhalt Was sind Kreidezähne? Symptome und typische Anzeichen von Kreidezähnen Ursache und Risikofaktoren Behandlungsmethoden Kreidezähne bei Kindern vorbeugen FAQ Das Wichtigste in Kürze Definition von Kreidezähnen: Kreidezähne sind eine Zahnentwicklungsstörung, bei der die Zahnschmelzbildung beeinträchtigt ist. Diese Zähne sind anfälliger für Karies und Abnutzung und können bereits im Kindesalter zu Problemen führen. Häufigkeit und Relevanz: Studien zeigen, dass in Deutschland etwa 10-30 % der Kinder im Schulalter von dieser Störung betroffen sind. Symptome und Lösungen: Kreidezähne führen oft zu Zahnschmerzen, Empfindlichkeit und einem erhöhten Kariesrisiko. Eine frühzeitige Diagnose, regelmäßige Zahnarztbesuche und gezielte Fluoridbehandlungen können die Empfindlichkeit reduzieren und den Erhalt der betroffenen Zähne sichern. Was sind Kreidezähne? Bei Kreidezähnen, fachsprachlich Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) genannt, liegt ein Zahnschmelzdefekt vor, dessen Ursprung bisher ungeklärt ist. Der Defekt zeigt sich vor allem auf den Backen- und Schneidezähnen und betrifft bei Kindern die Milchzähne, bei Jugendlichen die bleibenden Zähne. Durch eine Mineralisationsstörung hat der Zahnschmelz zu wenig Mineralien und übermäßig viel Wasser und Protein. Das macht den Zahn brüchig und weich. Wie erkenne ich, ob mein Kind Kreidezähne hat? Kreidezähne zeigen sich oft schon beim Durchbruch der bleibenden Zähne, normalerweise zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr. Typische Anzeichen sind Verfärbungen, die von weißlich-gelb bis bräunlich reichen können. Die Oberflächen der betroffenen Zähne wirken rau und porös. Symptome und typische Anzeichen von Kreidezähnen Neben der Zahnverfärbung haben Kinder mit Kreidezähnen oft empfindliche Zähne. Sie klagen über Schmerzen beim Verzehr von heißen, kalten oder süßen Speisen und Getränken. Schon das Zähneputzen kann unangenehm sein, da der Zahnschmelz dünner und weniger widerstandsfähig ist. In vielen Fällen bricht der Zahnschmelz leicht ab. Dies macht die Zähne anfällig für Karies und Abnutzung. Wenn das Kind über Zahnschmerzen klagt, obwohl keine sichtbaren Kariesstellen vorhanden sind, könnte dies ebenfalls ein Anzeichen für Kreidezähne sein. Für eine genaue Diagnose taste der Zahnarzt die Zahnoberflächen ab und fertigt gegebenenfalls Röntgenaufnahmen an. So kann er den Schweregrad der Kreidezähne bestimmen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Die Prophylaxe bei Kindern ist ein wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Zahngesundheit der kleinen Patienten. Von der Zahnreinigung bis zum Mundgesundheitstraining bekommen die Zähne hier eine Rundum-Behandlung. Jetzt beraten lassen Das sagt die Zahnärztin: „Kreidezähne sind ein wachsendes Problem bei Kindern. Sie sind besonders schwierig zu behandeln, da der Zahnschmelz sehr empfindlich ist und die Kinder häufig Schmerzen haben. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um schwerwiegende Schäden und Zahnverlust zu verhindern. Eltern sollten bei den ersten Anzeichen, wie verfärbten Zähnen oder Schmerzen beim Essen, schnell einen Arzt für Kinderzahnheilkunde aufsuchen.“ – Franziska Heck, Zahnärztin Kids Club Kreidezähne: Ursachen und Risikofaktoren Die genauen Ursachen von Kreidezähnen sind noch nicht vollständig erforscht. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Genetische Veranlagung kann eine Anfälligkeit für MIH Zähne begünstigen. Zudem könnten Umwelteinflüsse wie Infektionen oder Erkrankungen während der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren, darunter hohes Fieber oder Infektionskrankheiten und Erkrankungen der oberen Atemwege, die Entwicklung der Zähne beeinflussen. Auch die Einnahme von Antibiotika oder anderen Medikamenten im frühen Kindesalter wird als möglicher Auslöser diskutiert. Darüber hinaus wird vermutet, dass Umweltgifte wie Dioxine oder Weichmacher (Phthalate), z.B. Weichmacher in Kunststoffen wie Trinkflaschen, eine Rolle bei der Entstehung von Kreidezähnen spielen könnten. Ebenso kann ein Vitamin-D-Mangel bei der Mutter während der Schwangerschaft oder beim Kind selbst die Mineralisierung der Zähne beeinträchtigen. Behandlungsmöglichkeiten Wenn die Zähne Ihres Kindes Anzeichen für Kreidezähne aufweisen, prüft Ihr Zahnarzt, ob tatsächlich eine Mineralisationsstörung vorliegt. Dabei wird auch der Schweregrad der Erkrankung festgestellt, um eine geeignete Behandlungsstrategie zu entwerfen. Da sich Kreidezähne nicht heilen lassen, sind regelmäßige Kontrollen beim Kinderzahnarzt unerlässlich, um die Erkrankung aufzuhalten und ihre Begleiterscheinungen, z.B. Karies und Zahnschmerzen, zu lindern. Vorgehen bei leichten Formen von Kreidezähnen Bei leichten Formen von Kreidezähnen und in Fällen, in denen die Kinderzähne noch nicht stark beschädigt sind, besteht die Möglichkeit, eine Zahnversiegelung auf die von MIH betroffenen Kauflächen aufzutragen. Durch die Fissurenversiegelung wird versucht, die vorhandenen Zähne zu schützen und die Empfindlichkeit zu reduzieren. Mithilfe einer Kunststoffschicht wird das Kauen für Ihr Kind wieder angenehmer. Vorgehen bei stärkeren Formen von Kreidezähnen Wenn der Zahnschmelz bereits stark geschädigt ist, müssen betroffene Zähne restaurativ behandelt werden. Dies kann durch Zahnfüllungen aus Kunststoff oder Keramik erfolgen, um abgebrochene oder stark abgenutzte Zahnteile zu ersetzen. In schwereren Fällen, bei denen der Zahn stark beschädigt ist, können Kronen notwendig sein, um die Struktur des Zahnes zu erhalten. Durch diese lässt sich die Funktion der Zähne wieder herstellen oder zumindest verbessern. Vorgehen bei starken Formen von Kreidezähnen In besonders schweren Fällen, also bei Kreidezähnen, die bereits sehr porös sind, liegt die beste Lösung im Ziehen des Zahnes. Gerade, wenn die Weisheitszähne schon durchgebrochen sind, gibt es kieferorthopädische Lösungen, um Ihrem Kind wieder ein vollständiges Gebiss zu ermöglichen. Langfristige Auswirkungen Kreidezähne können, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, zu erheblichen Langzeitproblemen führen. Da der Zahnschmelz geschwächt ist, steigt das Risiko für Karies erheblich. In vielen Fällen brechen betroffene Zähne leicht ab oder nutzen sich schneller ab. Stark geschädigte Zähne können beim Kauen und Sprechen Probleme verursachen, führen zu Schmerzen und langfristig zu Zahnverlust. Verfärbte und abgenutzte Zähne können zudem das Erscheinungsbild des Kindes beeinträchtigen und das Selbstbewusstsein verringern. Kreidezähnen bei Kindern vorbeugen Präventive Maßnahmen vermeiden Langzeitfolgen. Regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe ist wichtig, um Kreidezähne frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Durch die regelmäßige Untersuchung kann der Zahnarzt das Fortschreiten der Schädigung überwachen und bei Bedarf rechtzeitig eingreifen. Da bisher nicht bekannt ist, was die Ursache für die Erkrankung ist und die Symptome sich erst nach Durchbruch der Zähne zeigen, ist es sehr schwierig, Kreidezähnen vorzubeugen. Da Forscher aber vor allem den Plastikweichmacher Bisphenol A als eine der Gründe für MIH vermuten, können Eltern z.B. Plastikspielzeuge oder Lebensmittelverpackungen aus Plastik vermeiden. Zusätzlich sind sorgfältige Zahnpflege und Fluoridierung der Zähne Ihres Kindes wichtig, um von Kindesbeinen an für die beste Zahngesundheit zu sorgen. Im Kids Club
Richtig Zähne putzen für ein gesundes Lächeln

Richtig Zähne putzen für ein gesundes Lächeln Eine umfassende Mund- und Zahnpflege ist ein entscheidender Bestandteil rundum gesunder Zähne. Die Zähne richtig zu putzen, steht dabei im Mittelpunkt. Doch wie reinigen Sie Ihre Zähne richtig? In diesem Blogbeitrag lesen Sie alles rund um die optimale Zahnpflege. Inhalt Die richtige Zahnpflege 6 häufige Fehler beim Zähneputzen Fazit Die richtige Zahnpflege Unsere Zähne müssen Tag für Tag einer Vielzahl an Belastungen standhalten. Damit sie ihre wichtige Aufgabe auch bis ins hohe Alter zuverlässig erledigen können, ist es wichtig, die Zähne ausreichend zu reinigen. Das „richtige Zähneputzen“ besteht dabei aus mehreren Elementen: Wann und wie oft sollte man Zähne putzen? Grundsätzlich empfehlen Zahnärzte, die Zähne mindestens zweimal am Tag, morgens und abends, zu putzen. Je nachdem, welche Nahrung Sie zu sich nehmen, ist es ratsam, häufiger Zähne zu putzen. So sind besonders zuckerhaltige Nahrung und Getränke ein Grund, die Zähne ein weiteres Mal am Tag zu reinigen. So wirken Sie Karies effektiv entgegen. Die richtige Putztechnik Grundsätzlich gibt es nicht die Zahnputztechnik, die allen anderen Methoden überlegen ist. Für Kinder, Erwachsene und Senioren gibt es jeweils andere Empfehlungen, z.B. in Abhängigkeit vom Zustand des Gebisses, den motorischen Fähigkeiten oder der Motivation. Eine Methode, die gemeinhin für Erwachsene empfohlen wird, ist die Bass-Technik. Diese besteht aus kleinen, rüttelnden bzw. kreisförmigen Bewegungen auf der Stelle mit der Zahnbürste, wodurch Essensreste und Plaque von der Zahnoberfläche und aus den Zahnzwischenräumen gelöst werden. Gleichzeitig massieren Sie dabei Ihr Zahnfleisch. Abgesehen von der Bass-Technik empfiehlt sich für Kinder besonders die KAI-Technik, die gerade für Zahnputzanfänger eine gute Hilfestellung bietet, um keine Stelle im Mund zu vergessen. Die richtige Zahnbürste Die Entscheidung zwischen Handzahnbürste und elektrischer Zahnbürste ist individuell und abhängig von Faktoren wie den motorischen Fähigkeiten des Anwenders. Beide Arten reinigen bei richtiger Anwendung im gleichen Maße, wobei elektrische Zahnbürsten Zahnbeläge besser entfernen. Grundsätzlich gelten elektrische Zahnbürsten auch als einfacher in der Handhabung und erfordern weniger Präzision in der Anwendung. Die richtige Zahnpasta Bei der Auswahl der richtigen Zahnpasta ist vor allem der RDA-Wert ein relevantes Kriterium. Dieser gibt an, wie viel Dentin durch die Zahnpasta innerhalb einer bestimmten Zeit abgetragen wird. Je niedriger der RDA-Wert, desto schonender für den Zahn. Generell sollte der RDA-Wert unter 80 liegen, bei Patienten mit Zahnfleischproblemen unter 50. Nutzer elektrischer Zahnbürsten sollten eine Zahnpasta mit einem Wert von unter 50 wählen. Zudem ist ein hoher Fluoridgehalt wichtig, um die Zähne gegen Bakterien und Säuren zu schützen. Dies gilt allerdings nur für Erwachsene, denn für Kinderzähne sollten Sie auf spezielle Kinderzahnpasta mit geringem Fluorid zurückgreifen. Die richtige Putzdauer Unabhängig davon, ob Sie eine Handzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste verwenden, sollten Sie mindestens zwei bis drei Minuten für das Putzen aufwenden. Von längerem Zähneputzen raten Experten grundsätzlich ab, da zum einen nicht wesentlich mehr Zahnbelag entfernt wird und zum anderen das Risiko besteht, Zahnschmelz und Zahnfleisch zu beschädigen. Weitere wichtige Bestandteile der Mundpflege Neben dem richtigen Zähneputzen gibt es viele weitere Werkzeuge, die der Mundhygiene zuträglich und sogar für sie notwendig sind. Neben Zahnseide, Zahnpflegekaugummis und Mundduschen gehört auch die regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt mitsamt professioneller Zahnreinigung zur optimalen Zahnpflege. Diese dient der Prävention von Karies und weiteren Indikationen, die einem gesunden Lächeln schaden können. Übrigens: Bei Dr. Schlotmann geht die Prophylaxe über eine herkömmliche, professionelle Zahnreinigung hinaus. Das Mundgesundheitstraining in unserem Dental Spa hilft Patienten dabei, die bestmögliche Zahnpflege auch von zuhause aus zu erzielen. Wie Sie richtig Zähne putzen und was zur optimalen Pflege, beim Zahnarzt und zuhause, dazugehört, erfahren Sie beim Mundgesundheitstraining von Dr. Schlotmann in unseren Praxen in Dorsten, Gelsenkirchen und Wesel. Mehr erfahren Jetzt beraten lassen 6 häufige Fehler beim Zähneputzen Viele Menschen klagen über gelbe Zähne trotz putzen. Dies kann viele Gründe haben, allerdings entspringen viele Zahnprobleme kleinen Fehlern beim Zähneputzen, die sich durch die richtigen Zahnputztechniken leicht beheben lassen: 1. Zu hoher Druck beim Putzen Wer beim Zähneputzen zu fest drückt, der schadet seinen Zähnen mehr, als er ihnen hilft. Der Plaque, also der Zahnbelag, der beim Putzen entfernt werden soll, ist weich und locker, sodass es keinen hohen Druck braucht, um diesen zu entfernen. Eine sanfte Zahnputztechnik ist am besten dafür geeignet, ein gesundes Lächeln und weiße Zähne zu erreichen. 2. Mit zu harter Bürste putzen Viele Menschen sind der Ansicht, dass härtere Bürstenköpfe besser reinigen als solche mit weichen Borsten. Der Irrglaube rührt, ähnlich wie beim zu hohen Druck beim Putzen, daher, dass man Kraft braucht, um Plaque zu entfernen. Zudem besteht bei harten Bürsten schneller die Gefahr, bei zu viel Druck die Zahnoberfläche oder das Zahnfleisch zu schädigen. Gerade für Menschen mit Zahnfleischverletzungen oder Putzdefekten an den Zähnen sollten eher auf eine weiche Zahnbürste zurückgreifen. Personen, bei denen diese Indikationen nicht vorliegen, aber bei denen besonders viel Zahnbelag vorhanden ist, können dagegen von harten Bürsten profitieren. 3. Zahnfleischrand vernachlässigen Der Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch wird beim Zähne putzen häufig vernachlässigt. Dort, wo das Zahnfleisch locker über dem Zahn sitzt, sammeln sich besonders gerne Bakterien an. Daher sollten Sie diesen Bereich beim Putzen auf gar keinen Fall vergessen. Nur so können Sie eine umfassende Mundhygiene sicherstellen und Zahnfleischentzündungen von Anfang an vermeiden. 4. Zunge und Zahnzwischenräume vergessen Zunge und Zahnzwischenräume sind Stellen, an denen sich Bakterien tummeln. Da man mit der Zahnbürste nur zwischen 60 und 70 Prozent der Bakterien im Mund erreicht, sollten Sie zusätzlich auf Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume und auf spezielle Zungenschaber zurückgreifen, damit alle Bereiche im Mund ausreichend gereinigt werden. Zahnärzte empfehlen, mindestens einmal am Tag, vorzugsweise abends, Zahnseide zu benutzen, um die Zahnzwischenräume vor dem Schlafengehen von Speiseresten zu befreien. 5. Zahnbürste nicht wechseln Viele Deutsche wechseln ihre Zahnbürste zu selten. Mindestens alle drei bis vier Monate sollte eine neue Zahnbürste verwendet werden, um eine ausreichende Putzkraft zu gewährleisten und die Ansiedlung von Bakterien und Pilzen in den Borsten zu vermeiden. Sobald sich die Borsten verbiegen und damit ihre Kraft verlieren, lassen sich die Zahnzwischenräume nicht mehr richtig reinigen. Daher sollten Sie stets im Blick behalten, wann Ihre Zahnbürste gewechselt werden sollte. 6. Direkt nach den Mahlzeiten
Schadet Bleaching den Zähnen?

Schadet Bleaching meinen Zähnen? Das Bleachen der Zähne ist eine effektive und schnelle Möglichkeit, verfärbten Zahnschmelz wieder strahlend weiß werden zu lassen. Doch ist Bleaching überhaupt gut für die Zähne? Und muss das Bleachen zwingend der Zahnarzt durchführen? In diesem Blogartikel finden Sie die wichtigsten Informationen rund ums Thema Bleaching. Inhalt Was ist Bleaching? Wie läuft ein Bleaching beim Zahnarzt ab? Ist Bleaching schädlich? Fazit Was ist Bleaching? Bleaching ist ein chemischer Prozess, mit dem sich die Zähne aufhellen lassen. Dafür trägt der Zahnarzt ein Bleichmittel auf die Zahnoberfläche auf, wobei die Peroxide aus dem Bleichmittel durch den Zahnschmelz und das Dentin des Zahns dringen. Dabei werden Radikale frei, die die verfärbten Moleküle farblos machen. Das Endergebnis des Bleachings sind strahlend weiße Zähne. Mögliche Gründe für ein Bleaching Die Gründe dafür, seine Zähne bleachen zu lassen, sind vielfältig. Medizinisch indiziert ist ein Zahnbleaching beispielsweise bei Zahnschmelzdefekten, die den Zahnschmelz verfärben und unnatürlich aussehen lassen. Auch eine Wurzelkanalbehandlung, bei der die Zähne sich verfärbt haben, kann ein Grund für eine Zahnaufhellung sein. Häufig wird ein Bleaching im Rahmen der ästhetischen Zahnmedizin als kosmetischer Eingriff durchgeführt. Durch Tee, Kaffee oder Zigaretten verfärben sich die Zähne über die Zeit, da die Farbstoffe aus diesen Nahrungs- und Genussmitteln Einfluss auf den Zahnschmelz nehmen. Ob ästhetisches oder medizinisches Bleaching – wir finden die richtige Lösung, damit Sie Ihr Traumlächeln erhalten. Mehr erfahren Jetzt beraten lassen Arten von Bleaching Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Methoden des Zahnbleachings: dem internen und dem externen Bleaching. Das interne Bleaching, auch In-Office-Bleaching genannt, führt der Zahnarzt durch und findet immer Inhouse in der Zahnarztpraxis oder in einem Dental Spa statt und teilt sich wiederum in das kosmetische und medizinische Bleaching auf. Das externe Bleaching hingegen bezeichnet man auch als Home-Bleaching und findet vollständig zuhause statt, wobei einige Zahnärzte diese Art des Bleachings teilweise begleiten. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Bleachen der Zähne beim Zahnarzt deutlich nachhaltiger ist als das Home-Bleaching. Kleine Veränderungen verflüchtigen sich mit den Bleaching-Utensilien aus der Drogerie schnell wieder und führen meist nicht zum gewünschten Ergebnis. Die Zähne vom Zahnarzt aufhellen zu lassen, ist somit die bessere Lösung für Patienten, die ein dauerhaftes und gleichmäßiges Ergebnis erzielen möchten. Wie läuft ein Bleaching beim Zahnarzt ab? In vielen Zahnarztpraxen haben Sie die Wahl zwischen dem kosmetischen und dem medizinischen Bleaching. Das kosmetische Bleaching funktioniert mithilfe von Aktivkohle und hält bis zu drei Monaten. Die medizinische Zahnaufhellung basiert auf Wasserstoffperoxid und erzielt eine stärkere Aufhellung, die je nach Lebensweise bis zu zwei Jahren hält. Zuerst besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt vorher die gewünschte Zahnfarbe, damit Sie am Ende das bestmögliche Ergebnis erhalten. Bei beiden Bleaching-Methoden wird ein Gel auf die Zähne aufgetragen. Eine besondere Lampe aktiviert die Aktivkohle bzw. das Wasserstoffperoxid, Sauerstoff gelangt in den Zahnschmelz, bleicht die dort vorhandenen verfärbten Partikel und hellt die Zähne auf. Wichtig bei beiden Methoden ist der Schutz des Zahnfleisches durch eine abdeckende Schicht aus Kunststoff. Vor beiden Bleachings ist eine professionelle Zahnreinigung notwendig, damit die Zähne für das Bleaching sauber und vorbereitet sind und Sie das bestmögliche Ergebnis strahlend weißer Zähne bekommen. Ist Bleaching schädlich? Ob das Aufhellen der Zähne schädlich ist, hängt von der Methode und der Durchführung des Bleachings ab. Daher macht es einen Unterschied, ob Sie sich die Zähne beim Zahnarzt bleachen lassen oder ob Sie ein Home Bleaching mit Artikeln aus der Drogerie oder dem Internet durchführen. Ist das Bleaching beim Zahnarzt schädlich? Beim Bleachen beim Zahnarzt müssen Sie sich grundsätzlich keine Sorgen über Zahnschäden machen. In der Regel wird vor dem Zähne bleachen eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, damit das Bleichmittel die bestmögliche Wirkung entfalten kann. Zwar kann es sein, dass Ihre Zähne und das Zahnfleisch für kurze Zeit empfindlicher sind als sonst, aber langfristige Schäden treten bei einem professionellen Bleaching nicht auf. Ist Home-Bleaching schädlich? Beim Bleaching von zuhause aus muss man zwischen dem vom Zahnarzt betreuten Bleaching und dem Bleaching mit frei verkäuflichen Produkten unterscheiden. Während unter zahnärztlicher Betreuung keine Schäden zu befürchten sind, kann die selbstständige, unkontrollierte Anwendung durchaus Schäden verursachen. Zu den Risiken von Hausmitteln wie Zitronensaft, Backpulver oder weißender Zahnpasta gehören Schädigungen des Zahnschmelzes und des Zahnfleisches. Zudem erfüllen die Ergebnisse der frei verkäuflichen Produkte meist nicht die Anforderungen der Anwender. Fazit Sich die Zähne beim Zahnarzt bleachen zu lassen ist die schonendste und gleichzeitig effektivste Methode, verfärbte Zähne wieder strahlend weiß werden zu lassen. Daher ist der Gang zum Zahnarzt der sicherste Weg zum Lächeln, das Sie sich wünschen. Setzen Sie auf ein professionelles Bleaching und vereinbaren Sie Ihren Termin bei Dr. Schlotmann in Dorsten, Gelsenkirchen oder Wesel. Jetzt Termin vereinbaren
Wie oft Sie zum Zahnarzt gehen sollten

Wie oft Sie zum Zahnarzt gehen sollten Wie oft im Jahr sollte man zur Kontrolle beim Zahnarzt gehen? Häufig besteht bei dieser Frage Unsicherheit darüber, inwiefern eine regelmäßige Kontrolle überhaupt nötig ist. Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen dazu, wie oft Sie zum Zahnarzt gehen sollten und wie die Kontrolle abläuft. Inhalt Wie oft muss man zum Zahnarzt? Warum ist ein Zahnarztbesuch so wichtig? Welche Risiken bergen seltene Besuche beim Zahnarzt? Was kann ich selbst für gesunde Zähne tun? Fazit Wie oft sollten Kinder zum Zahnarzt? Im Alter von zweieinhalb bis sechs Jahren haben Kinder den Anspruch auf bis zu drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Die erste richtige Untersuchung sollte dabei nach dem Durchbruch der Milchzähne durchgeführt werden. Diese frühen Zahnarztbesuche sind eine gute Möglichkeit, schon kleine Patienten früh an regelmäßige Zahnuntersuchungen zu gewöhnen. Ab dem sechsten bis zum 18. Lebensjahr sollten Kinder bzw. Jugendliche alle sechs Monate ihre Zähne kontrollieren lassen. Der Zahnarzt klärt dabei zur richtigen Mundhygiene sowie zu den Folgen von Karies auf. Wie oft sollten Erwachsene zum Zahnarzt? Für Erwachsene gilt grundsätzlich, dass ein bis zwei Besuche pro Jahr beim Zahnarzt zur Kontrolle ausreichend sind. Sollten zwischenzeitlich Beschwerden auftreten, so sollten Sie das ebenfalls in zusätzlichen Terminen mit Ihrem Zahnarzt abklären, um mögliche Zahnschäden so schnell wie möglich behandeln zu lassen. Eine professionelle Zahnreinigung als Prophylaxe ist für Erwachsene ab 18 Jahren ebenfalls einmal im Jahr empfehlenswert. Im Dental Spa bei Dr. Schlotmann in Dorsten liegt der Fokus auf Ihrer Mundgesundheit. In entspannter Umgebung planen wir gemeinsam Ihr individuelles Mundgesundheitstraining. Mehr erfahren Jetzt beraten lassen Warum ist ein Zahnarztbesuch so wichtig? Die Zahngesundheit ist ein wichtiger Bestandteil des gesamten körperlichen Wohlbefindens. Wenn also Schmerzen im Mundraum auftreten, dann beeinflusst das nicht nur diesen lokalen Bereich, sondern viele weitere Bereiche des Körpers. Um das zu vermeiden, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unabdingbar. Wozu ist die Zahnvorsorgeuntersuchung gut? Die Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt dient primär der Prävention. Der Zahnarzt prüft bei Ihrem Besuch, ob es Anzeichen für Karies, Zahnfleischentzündungen oder ähnliche Probleme gibt, um diese so früh wie möglich behandeln zu können. Durch das frühe Eingreifen ist es in den meisten Fällen möglich, ernsthaftere Komplikationen, Schmerzen und aufwändige Behandlungen und damit hohe Kosten zu vermeiden. Wie läuft der Check ab? Bei der Zahnuntersuchung sieht sich Ihr Zahnarzt Ihren Mundraum genau an. Dazu gehört eine Untersuchung der Zähne, des Zahnfleisches, des Kiefers und des Mundraums allgemein. Sollten sich dabei kleinere Probleme, wie z.B. Zahnstein oder kleinere Kariesprobleme, offenbaren, so kümmert sich der Zahnarzt zumeist sofort bei Ihrem Besuch darum. Sollte er bei der Untersuchung größere Probleme oder Indikationen feststellen, so vereinbart Ihre Praxis umgehend einen Folgetermin mit Ihnen. Zudem steht Ihnen Ihr Zahnarzt auch bei allen weiteren Fragen rund um die Mundhygiene zur Verfügung. Auf Wunsch erhalten Sie bei den meisten Zahnärzten im Rahmen der Kontrolluntersuchung jederzeit eine Anleitung zur richtigen Mundpflege. So können Sie schon von zuhause aus dafür sorgen, dass Ihre Zähne gesund und stark bleiben. Wie oft zahlt die Krankenkasse die Kontrolle beim Zahnarzt? Krankenkassen übernehmen die Untersuchung zweimal im Jahr kostenfrei. Dazu können Sie sich einmal im Jahr kostenlos den Zahnstein entfernen lassen sowie alle zwei Jahre eine Parodontitis-Früherkennung durchführen lassen. Häufig erhalten Patienten von ihrer Krankenkasse auch Zuschüsse bei einer professionellen Zahnreinigung. Welche Risiken bergen seltene Besuche beim Zahnarzt? Laut einer Studie der EU spielen eine schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche eine signifikante Rolle bei der Entstehung von Krebs. Dennoch gehen der Krankenkasse Barmer zufolge 30 % aller Deutschen nicht regelmäßig zum Zahnarzt. Warum ist das so? Eine häufige Fehlannahme, wenn es um den richtigen Zeitpunkt für Zahnarztbesuche geht, ist die, dass es unnötig ist zum Zahnarzt zu gehen, solange keine Schmerzen vorhanden sind. Das führt dazu, dass viele Krankheiten im Mundraum erst dann erkannt werden, wenn bspw. Karies bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Schmerzen sowie zahnärztliche Operationen oder Zahnentfernung lassen sich häufig vermeiden, wenn die Indikationen rechtzeitig erkannt werden. Das ist nur bei regelmäßiger Kontrolle des Mundraums möglich. Auch Patienten, die bereits einen Zahnersatz oder Prothesen tragen, sollten genauso oft wie Patienten ohne solche vorherigen Behandlungen regelmäßig zur Kontrolle beim Zahnarzt gehen. Was kann ich selbst für gesunde Zähne tun? Zwischen den Routineuntersuchungen beim Zahnarzt können Sie von zuhause viel dafür tun, Ihre Zähne zu pflegen. Mit einer Anleitung zur richtigen Mundpflege von Ihrem Zahnarzt wenden Sie problemlos die korrekte Technik an und erfahren mehr dazu, wie Sie Zahnseide und Mundspülung richtig anwenden. Mehr zu diesen Tipps und Tricks lesen Sie in unserem Blogartikel zum Thema „Richtig Zähne putzen“. Fazit Wie oft im Jahr Sie zum Zahnarzt gehen sollten, hängt natürlich immer auch von individuellen Faktoren ab. Grundsätzlich empfehlen Zahnärzte für Erwachsene ein bis zweimal im Jahr zur Kontrolle zu gehen, wobei eine gründliche Mundpflege in den eigenen vier Wänden eine zentrale Rolle spielt. Gesunde Zähne entstehen stets aus einer guten Zusammenarbeit zwischen Patient und Zahnarzt. Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Vorsorgetermin bei Dr. Schlotmann an unseren Standorten in Dorsten, Gelsenkirchen oder Wesel. Wir freuen uns auf Sie! Jetzt beraten lassen
Mit Veneers mühelos schiefe Zähne korrigieren

Mit Veneers mühelos schiefe Zähne korrigieren Durch schiefe Zähne verlieren viele Menschen die Freude daran, ihr Lächeln zu zeigen. Glücklicherweise gibt es inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten, schiefe Zähne zu begradigen. Veneers sind dabei eine unauffällige und effektive Methode. Inhalt So helfen Veneers bei schiefen Zähnen Limits von Veneers bei schiefen Zähnen Weitere Vorteile von Veneers Alternativen zu Veneers Mit diesen Kosten müssen Sie bei Veneers rechnen Fazit So helfen Veneers bei schiefen Zähnen Bei Veneers handelt es sich um ultradünne Keramikschalen, die auf die Zähne geklebt werden. Daher sind sie in Sachen Zahnkorrektur nicht mit einer Zahnspange zu vergleichen. Stattdessen kaschieren Veneers Fehlstellungen wie schiefe Schneidezähne, indem sie diese mit einer Verblendschale verdecken. So kann beispielsweise ein schiefer Frontzahn unter einem Veneer versteckt werden, um ihn gerade aussehen zu lassen. Da Veneers schiefe Zähne ausschließlich verdecken und nur nach außen hin korrigieren, sind sie vor allem für leichte Zahnfehlstellungen oder kleine Korrekturen wie beispielsweise dem Kaschieren von Zahnlücken, abgesplitterten Zahnkanten oder unerwünschten Zahnformen geeignet. Hierbei steht also die kosmetische Zahnmedizin im Vordergrund, die bei kleinen Korrekturen einsetzbar ist und für ein einheitliches, gepflegtes Gesamtbild sorgt. Limits von Veneers bei schiefen Zähnen Die Grenzen in dem, was Veneers können und in welchen Fällen sie ungeeignet sind, ergibt sich aus der Behandlung mit ihnen: Beim Einsetzen klebt der Zahnarzt die Keramikschalen auf die Zähne, wodurch keine tatsächliche Verschiebung der echten Zähne stattfindet. Bei sehr schiefen, beispielsweise rotierten Schneidezähnen ist es somit nicht möglich, diese mit Veneers zu korrigieren, da diese sich nur auf ebenen Oberflächen anbringen lassen. Zudem gibt es weitere Gegebenheiten, die eine Behandlung mit Veneers ausschließen. So schaden Verhaltensweisen wie Zähne knirschen oder häufiges Nägelkauen den Keramikschalen und können dafür sorgen, dass sie abbrechen. Eine weiteres Risiko besteht für Patienten, die Sportarten betreiben, bei denen die Zähne verletzt werden können (z.B. Kampf- oder Ballsportarten). Wenn Sie diese Sportarten betreiben, sollten Sie die Zahnkorrektur durch Veneers vorher mit Ihrem Zahnarzt besprechen. Alternativen zu Veneers Neben Veneers gibt es weitere Möglichkeiten, schiefe Zähne zu korrigieren oder zu kaschieren. Einige dieser Alternativen sind: Klassische, feste Zahnspangen Wenn sehr schiefe Zähne vorliegen, lassen sich Veneers nicht anbringen. Eine feste Zahnspange kann im Gegensatz zu Veneers (sehr) schiefe Zähne korrigieren und regulieren. Die Behandlung dauert je nach Fall zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Bei der Entscheidung zwischen Veneers oder einer Zahnspange wird also grundsätzlich nach der Schwere der Zahnfehlstellung entschieden. Invisalign-Schienen Invisalign-Schienen sind besonders bei Erwachsenen eine beliebte Alternative zur herkömmlichen Zahnspange, um Zahnkorrekturen effektiv, aber unauffällig durchzuführen. Hierbei handelt es sich um durchsichtige, herausnehmbare Schienen, die Zahnfehlstellungen ebenso wie eine normale Zahnspange beseitigt. Um hier Erfolge feiern zu können, müssen Patienten die Schiene allerdings diszipliniert tragen. Der Behandlungserfolg hängt somit maßgeblich vom Patienten ab. Lumineers Bei Lumineers handelt es sich um eine sehr dünne Art von Veneers, die auf den Front- und Eckzähnen aufgeklebt werden. Der Unterschied zu Veneers besteht darin, dass Lumineers Non-Prep-Veneers sind, das heißt, dass man die Zahnoberfläche nicht aufrauen muss, um sie anzubringen. Die Behandlung ist somit schonend. Durch die hauchdünne Beschaffenheit der Lumineers können starke Verfärbungen und dunkle Zähne allerdings durch die Keramik scheinen. Weitere Vorteile von Veneers Neben dem Kaschieren von schiefen Zähnen bieten Veneers noch eine Reihe weiterer Vorteile. Durch die Verblendschalen lassen sich auch Verfärbungen der Zähne durch Lebensmittel oder Zigaretten sowie kleinere Zahnschäden wie raue Zahnoberflächen verbergen. Auch kleinere Probleme wie beschädigter Zahnschmelz lassen sich durch Veneers kaschieren. Insgesamt erhalten Sie mit Veneers ein ebenmäßiges Gesamtbild, das natürlich und gesund aussieht. Erhalten Sie jetzt weitere Informationen zu Veneers und erfahren Sie, wie die Behandlung abläuft, von der Beratung bis zum Anbringen der Keramikschalen. Mehr erfahren Jetzt beraten lassen Mit diesen Kosten müssen Sie bei Veneers rechnen Die Kosten für Veneers bei schiefen Zähnen sind davon abhängig, wo sie eingesetzt werden. So kosten konventionelle Veneers etwa 1400€ pro Zahn. Die Krankenkasse übernimmt diese Kosten im Regelfall nicht, da sie die Verblendschalen bei schiefen oder verfärbten Zähnen als kosmetische Veränderung einstufen. Fazit Die Behandlung mit Veneers ist vor allem bei leichten Zahnfehlstellungen, wie beispielsweise bei schiefen Frontzähnen oder als Abschluss nach einer Behandlung mit einer festen Zahnspange, sinnvoll. Bei sehr schiefen Zähnen sollte allerdings auf Alternativen wie Zahnspangen zurückgegriffen werden. Jedes Gebiss weist individuelle Gegebenheiten auf, die die Entscheidung für oder gegen eine Alternative beeinflussen. Lassen Sie sich bei einem Zahnarzt dazu beraten, ob Lumineers, Veneers oder eine Zahnspange am besten für Sie geeignet ist und finden Sie ihre perfekte Lösung für makellose Zähne.